Der Iraner Asghar Farhadi hat mit "Le Passé" ein Meisterstück über unseren Umgang mit der Vergangenheit gedreht. Ein preiswürdiges Familiendrama. Von W. Husmann, Cannes
Ein Mädchen lässt sich für Sex bezahlen, eine Bande bricht in Promi-Häuser ein. François Ozon und Sofia Coppola zeigen beunruhigende Jugend-Filme. Von W. Husmann, Cannes
"Der große Gatsby" mit Leonardo DiCaprio ist der perfekte Eröffnungsfilm für Cannes. Ein Sinnesrausch, eine Kostümorgie, aber auch ein Film über die Krise. Von W. Husmann
Catherine Martin ist die erfolgreichste Kostümdesignerin. Hier spricht sie über den Glamour im "Großen Gatsby" und davon, wie aus einem Kleid ein Sinnbild werden kann.
Tom Schilling und Jan O. Gerster sind mit "Oh boy" achtfach für den deutschen Filmpreis nominiert. Hier reden sie über Berlin und die Generation, die spät erwachsen wird.
In "Das Wochenende" spielt Katja Riemann eine Frau, die sich nie entschieden hat. Ihr gelingt damit eine Figur, die für die revolutionär gesinnte 1960er Generation steht.
Ulrich Seidl zeichnet im zentralen Teil seiner Filmtrilogie das Porträt einer gläubigen Katholikin. "Paradies: Glaube" zeigt tiefe Wahrheiten über unsere Sehnsüchte.
Regisseur Tom Hooper freut sich über drei Oscars für seine Musicalverfilmung "Les Misérables". Im Interview redet er über die Kunst, Gefühle statt Kitsch zu inszenieren.
In einem starken Jahrgang gewinnen Michael Haneke und Christoph Waltz zwei Oscars. Hollywood feiert sich selbst, und auch ein wenig den europäischen Film. Von W. Husmann
Im Iran wurde gegen Jafar Panahi ein Berufsverbot erlassen. Dass dieser zur Berlinale seinen Film zeigte, nennt die Regierung "illegal". W. Husmann über mögliche Folgen.
Korruption in Rumänien, lebensgefährliche Armut einer Roma-Familie: Die stärksten Filme dieser Berlinale zeichneten sich durch ihre Wirklichkeitsnähe aus. Von W. Husmann
Der kasachische Berlinale-Beitrag "Harmony Lessons" erzählt vom unerträglichen Unrecht an einem Jungen. Und von dessen Versuch, es zu vergelten. Von Wenke Husmann
Im Iran hat Jafar Panahi Berufsverbot, die Berlinale zeigt nun den heimlich gedrehten "Pardé". Ein beklemmendes Kammerspiel aus dem Kopf eines Verfolgten. Von W. Husmann
Wenn Zuneigung die Luft zum Leben abschnürt: Der rumänische Berlinale-Gewinner "Mutter und Sohn" ist ein Lehrstück über krankhafte Mutterliebe. Von Wenke Husmann