© Michael Heck
Baujahr 1955. Schwabe. Studium der Psychologie, Soziologie und Politik in Tübingen. Diplom-Psychologe. Hat als Marktforscher angefangen und arbeitet seit Mitte der achtziger Jahre als Wirtschaftsjournalist. ZEIT-Redakteur seit November 1991 – mit Schwerpunkten Unternehmen, Märkte und Management.

Das treibt mich an

Aufklärung über wirtschaftliche Zusammenhänge; die Rolle des Menschen in Unternehmen und Institutionen analysieren und beschreiben – ein Thema durchdringen und der "Wahrheit" so nahe wie möglich kommen. Partei ergreifen, wenn etwas schief läuft.

Da komme ich her

Von der Schwäbischen Alb – einer erzkonservativen Region durchsetzt mit hellen Köpfen. Sozialisiert durch Streit um Ostpolitik und Bildungschancen für Arbeiterkinder. Wertvolle Erkenntnisse durch Arbeit im Kinderheim während Zivildienst und Studium.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Der "Münsinger Brezelkrieg" (1973) – eine Leserbriefschlacht der Schülermitverwaltung gegen die örtliche Bäckerinnung. Es ging um die Verdopplung des Preises für die Pausenbrezel, die wir Schüler durch Selbstversorgung mit günstiger Ware aushebelten. Die Innung hetzte die Behörden auf uns. Die Lust an kritischer Argumentation war geweckt.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Der Arbeit in Unternehmen als Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Bleibt privat.

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Mit dem Rikscha-Fahrer in Indien, der mich erst zu meinen Recherchezielen fuhr und mich dann zum Tee mit seiner Familie mitten in einem Slum einlud – damals schrieb ich die Geschichte "Die Computerkids von Delhi" – der Beginn einer neuartigen Arbeitsteilung zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.

Diese Recherche hat etwas verändert

Meine Recherchereise durch DDR-Unternehmen kurz vor der Wiedervereinigung und die ehrlichen, aber naiven Bemühungen der Menschen in den Unternehmen, sich auf den Kapitalismus vorzubereiten.

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