© Michael Heck
Aufgewachsen in Thüringen, umgeben von mittelhohen Bergen und kilometerlangen Grenzzäunen, schien es lange Zeit keine gute Idee zu sein, ausgerechnet Journalistin werden zu wollen. Doch dieser Wunsch hatte sich trotzig in mir festgesetzt. Mein erstes Zeitungsvolontariat absolvierte ich bereits vor dem Studium bei einer Regionalzeitung in Suhl und erlebte dort nach wenigen Wochen den Fall der Mauer mit. Das veränderte alles. Von da an bedurfte es keiner Rechtfertigungen mehr dafür, Journalistin werden zu wollen, von da an wollte ich nichts anderes mehr werden. Ich studierte dann nur sehr kurz in Leipzig, dafür länger in Bamberg und Edinburgh die Fächer Germanistik, Journalismus und Psychologie und absolvierte anschließend ein Radio- und Fernseh-Volontariat beim ORB, heute RBB, in Potsdam. Ich arbeitete als Redakteurin für die ARD-"Tagesthemen" und als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine, bis ich 2007 zur ZEIT kam. Im Ressort Chancen liegt mein inhaltlicher Schwerpunkt bei Bildungs- und Erziehungsthemen, ich kümmere mich aber auch um Themen aus der Berufs- und Arbeitswelt. Die redaktionelle Entwicklung und Betreuung verschiedener Speziale und Magazine wie ZEIT Chancen "Schule & Erziehung" oder ZEIT Chancen "Abitur" gehören ebenso zu meinen Aufgaben. Und wenn mir die Zeit dafür bleibt, freue ich mich ab und zu, für die ZEIT im Osten zu schreiben. Sogar eine Geschichte aus Suhl war mal dabei.

Das treibt mich an

Neugierde. Fragen. Die Freude, auf fremde Menschen zu treffen, die etwas zu sagen haben und oft im Verborgenen Großes leisten. Die Lust, Dingen auf den Grund zu gehen: Warum hängt der Schulerfolg so stark von der Herkunft des Kindes ab? Warum gehen nicht die Besten eines Jahrgangs an die Universitäten, um Lehrer zu werden?

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