Georg Seeßlen wurde 1948 in München geboren. Er arbeitet als Feuilletonist und Kulturjournalist mit besonderem Schwerpunkt auf Film und Medienkultur. Seeßlen lebt im Allgäu.
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"The Salesman": Im Land der Risse

Filmemacher Asghar Farhadi hat wieder in seiner Heimat Iran gedreht und erzählt in "The Salesman", wie Privates politisch wird. Dafür wurde er für einen Oscar nominiert.

Peter Handke: Scheu im Regenglanz

Corinna Belz hat einen Dokumentarfilm über den Dichter Peter Handke gedreht, mit viel Ehrfurcht und etwas zu viel Poesie.

"24 Wochen": Astrids Entscheidung

In dem Film "24 Wochen" bringt die Regisseurin Anne Zohra Berrached ihre Heldin in einen unlösbaren Konflikt.

Friedrich Wilhelm Murnau: Böse, zärtlich, gierig

Er schuf den hässlichsten und wahrhaftigsten aller Filmvampire: Nosferatu. Friedrich Wilhelm Murnau, der Avantgardist des deutschen Films, wird in München neu entdeckt.

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"1001 Nacht": Scheherazade erzählt wieder

Miguel Gomes' grandiose Trilogie "1001 Nacht" sprengt alle filmischen Grenzen. Sie ist real und phantastisch, politisch und märchenhaft, dramatisch und komisch zugleich.

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Amoklauf in München: Gebannt von Mord und Terror

Ein Amoklauf, eine Mediennacht, unendliche Bilderschleifen, Scham: Wie soll unsere zerfallende Gesellschaft mit gewalttätigen Angriffen auf ihr System umgehen?

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Bud Spencer: Das Leben ist ein Bohnengericht

Halleluja, dieser Humor! Bud Spencer und Terence Hill zeigten, wie wichtig Chuzpe und Infantilismo sind. Kein Wunder, dass ihre Filme in Deutschland so beliebt waren.