Ich habe in Berlin Geschichte und VWL studiert und mich vor allem mit der Frage beschäftigt, warum Ökonomen alle so gleichförmig denken. Bei der Studierendenzeitung habe ich mich journalistisch ausgetobt, um bei ZEIT ONLINE gesittete und ausgeruhte Essays zu schreiben, womit ich kolossal scheitere. Stattdessen schreibe ich über Drogen und alle Bereiche des Studentenlebens. Angefangen habe ich bei der Jugendredaktion der "Frankfurter Rundschau".

Da komme ich her

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main. Zum Studium nach Berlin, zum Erasmus nach Aix-en-Provence. Als Journalist komme ich aus der Welt der Foren und Onlinekommentare, habe mich früher online mit Fremden über Gameboy-Spiele und Apple-Produkte gestritten und bei Qype Rezensionen über Friseure geschrieben.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Auf einer Recherchereise in Polen für die Studierendenzeitung wurden wir vom Leiter des regionalen Arbeitsministeriums von Toruń wie eine deutsche diplomatische Delegation begrüßt: mit Mappen, frischen Getränken und richtigem Konferenzraum. Es hatte sogar jeder einen eigenen Stuhl. Das kannten wir nicht mal aus unseren eigenen Redaktionskonferenzen.

Diese Recherche hat etwas verändert

In der Uni habe ich immer wieder über lokale Hochschulpolitik geschrieben und mich damit sowohl bei Studentenvertretern als auch der Hochschulleitung unbeliebt gemacht. Seitdem wollen Vertreter beider Seiten noch weniger mit der Studierendenzeitung zu tun haben.

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