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Der braune Zar des Ostens

Polens Richter sprechen ihr Urteil über Erich Koch, den Fron vogt der Ukraine und Henker Ostpreußens

Der Mazedonier in Athen

Die lässige Eleganz seiner Erscheinung trügt, und es trügt der Charme des lächelnden Gesichtes, in dem sich dunkle Brauen buschig über strahlende Augen wölben.

Staatsbesuch in London

Der Besuch des Bundespräsidenten in London ist mehr gewesen als eine jener prunkvollen Auslandvisiten, die zum Handwerk aller Staatsoberhäupter gehören: Er war Symptom und Symbol, einer tiefgreifenden Wandlung, die sich während der letzten Jahre unmerklich im deutsch-englischen Verhältnis angebahnt hat.

Die Anti-Reportage

Was denken diese Japse eigentlich, was geht in ihren Köpfen vor?“ fragte Roosevelt einmal einen Amerikaner, der seit langen Jahren im Lande der aufgehenden Sonne seinen Geschäften nachging.

Maos Kanonen schweigen

Seit Montagmorgen schweigen in der Straße von Formosa die rotchinesischen Kanonen, und unbehindert landen Tschiang Kai-scheks Versorgungsschiffe auf den Inseln Quemoy und Matsu.

Hammarskjöld auf Reisen

Die Krisen kommen heutzutage schnell herum – es ist gar keine Entfernung von Bagdad nach Quemoy. Nur: Wo sie so dicht aufeinander folgen, gerät leicht die eine in Vergessenheit, sobald die nächste die Schlagzeilen erobert hat.

Ost und West im Kreuzgang

Es scheint die eigentliche Krankheit unserer Zeit zu sein: die Tageritis internationalis. Was diesen Sommer in Europa alles konferiert und debattiert wird, was dabei an wohlklingenden – wenngleich meist nutzlosen – Resolutionen aufs geduldige Papier geworfen wird, geht schon längst nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut.

Der rote Drache zeigt die Zähne

An neun Stellen jenes Kommuniqués, aus dem die Welt vorige Woche von Chruschtschows Blitzreise nach Peking erfuhr, sind China und die Sowjetunion in einem Atemzug genannt.

Kanonen auf dem Klotzberg

Die Klotzbergkaserne hat ihren Namen nicht von ungefähr. Wie ein gewaltiger Klotz riegelt der Berg, aus dessen schiefergrauem Gestein sie schiefergrau auf beherrschender Höhe hervorwächst, das schmale Tal der Nahe gen Westen ab.

Die Konferenz von Accra

Heute sind wir einig. Mag uns die Sahara in der Vergangenheit auch getrennt haben – heute verbindet sie uns. Ein Leid, das einem von uns zugefügt wird, ist ein Leid, das uns alle trifft.