Toralf Staud ist freier Journalist und Buchautor in Berlin. Von 1998 bis 2005 war er Politikredakteur und Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT und hat unter anderem die rechtsextreme Szene und die NPD beobachtet. Davor studierte er Journalistik und Philosophie in Leipzig und Edinburgh und arbeitete nebenher unter anderem für MDR Info, die Nachrichtenagentur AP und die "taz". 2007 war er Mitgründer des Onlinemagazins klimaretter.info, im Jahr 2008 baute er für DIE ZEIT das Portal netz-gegen-nazis.de mit auf. Seine Bücher erschienen unter anderem bei Kiepenheuer & Witsch: "Moderne Nazis. Die neuen Rechten und der Aufstieg der NPD" (2005), "Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen" (2007), "Das Buch gegen Nazis" (2009), "Grün, grün, grün ist alles, was wir kaufen" (2009) und "Neue Nazis. Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts" (2012). Für den Blog klima-luegendetektor.de wurde ihm 2012 der Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus verliehen. 2016 erhielt er als Teil eines Teams von ZEIT und ZEIT ONLINE den Deutschen Reporterpreis für eine Recherche zur Strafverfolgung von Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime.

Da komme ich her

Geboren 1972 in Salzwedel, studierte Staud nach Abitur und Zivildienst Journalistik und Philosophie in Leipzig und Edinburgh. Nebenher arbeitete er für die "taz", MDR Info und die Nachrichtenagentur AP. Ab 1998 hat er als Redakteur der ZEIT unter anderem die rechtsextremistische Szene und die NPD beobachtet.

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