© Michael Heck
Geboren und aufgewachsen bin ich in Nordenham, danach ging es in den Süden – nach Hannover. Das VWL- und BWL-Studium wurde immer wieder durch Praktika unterbrochen, so ging es zum "Handelsblatt", zum "stern" und zum "Spiegel". 2005 begann ein neunmonatiges Exil in der Deutschen Journalistenschule in München. Von dort ging es zur ZEIT nach Hamburg und dann 2007 erst nach New York und 2008 nach Brüssel. Seit 2014 bin ich Redakteur im Hamburger Wirtschaftsressort.

Das treibt mich an

Im Beruf: Dinge aufschreiben, die manch einer nicht aufgeschrieben haben will. Zu Hause: Meine Kinder.

Da komme ich her

Aufgewachsen bin ich in Nordenham, einer Kleinstadt gegenüber von Bremerhaven. Dort gab es ein Kino mit Am-Platz-Service, ewig lange Radwege, Tee mit Kluntje und immer Gegenwind (egal wann und wohin ich mit dem Rad fuhr).

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Die Lokalzeitung – zunächst die "Kreiszeitung" in Nordenham, dann die "Leine-Zeitung" in Neustadt am Rübenberge. Nähe zum Leser verleiht enorme Bodenhaftung. Eine weitere Lektion: Journalisten sollten sich nicht zu wichtig nehmen: Wer mit Foto im Blatt war, musste eine Kiste Bier ausgeben.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Seit drei Jahren lässt mich das Thema Pendeln nicht los. Als Betroffener auf der Strecke Hannover-Hamburg, aber eben auch als Autor. Und je tiefer man eintaucht, desto spannender wird's. Ich habe zumindest nicht erwartet, dass ich auf dem Weg zur Arbeit Stresshormone ausschütte wie ein Kampfjetpilot im Einsatz. Stimmt aber.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Die Welt neu entdecken mit den Augen meiner drei Kinder. Ein perfekter Tag hat außerdem folgende Zutaten: Laufen, stundenlanges Zeitunglesen und abends Kino oder Kneipe.

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Als Journalistenschüler interviewte ich Norbert Gastell, bis zu seinem Tod Homer Simpsons Synchronstimme. Sein "NEEIIIIN" und das lange "BIIEER" auf meinem Band war das Beste, was ich je aufgenommen hatte. Tags darauf folgte eine Reportage aus dem U-Boot der Bavaria Filmstudios. Ich übersprach das Interview mit unsinnigen Kommentaren. NEEIIIINN!

Diese Recherche hat etwas verändert

Eine gute Recherche sollte immer etwas verändern. Und sei es in den Köpfen einiger Leser. Oder im eigenen.

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