© Moritz Küstner
DIE ZEIT hat mich viel herumgeschickt. Während der Krimkrise 2014/15 saß ich oft im Moskauer Büro, das ich schon von 1996 bis 2001 leitete. Bis 2013 war ich Nahost-Korrespondent in Istanbul. Während des Jugoslawienkriegs reiste ich über den Balkan. Zwischendurch war ich in Hamburg, zuletzt bis 2007 als Außenpolitik-Koordinator. Jetzt reise ich von Berlin aus in die Krisenregionen rund um Europa.

Da komme ich her

Ich bin in Hamburg aufgewachsen und in Berlin erwachsen geworden.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Der Zusammenbruch der Sowjetunion und der Jugoslawienkrieg waren die historischen Ereignisse, die mich veranlassten, nicht an der Universität Historiker zu werden, sondern Journalist bei der ZEIT.

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Türkei und Russland: Die neue orientalische Frage

Das gute Verhältnis von Putin und Erdoğan war eine Anomalie im türkisch-russischen Verhältnis. Kehren sie nun zum schlechten Zustand der letzten 400 Jahre zurück?

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Grenzöffnung für Flüchtlinge: Was geschah wirklich?

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Türkei und Russland: Putin ist der Boss

Der Abschuss eines Kampfjets hatte die Türkei und Russland entzweit. Nach dem Putsch will Präsident Erdoğan die Freundschaft neu beleben. Die Verlierer stehen schon fest.

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Bislang beherrschte das Militär durch eine Beteiligungsfirma Teile der türkischen Wirtschaft. Schon sechs Wochen vor dem Putsch sicherte sich Erdoğan diese Macht.

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Die türkische Regierung sieht die Gülen-Bewegung hinter dem Putsch. Nach der Aufarbeitung werde die Demokratie stärker sein, sagt der Gesandte in Berlin, Ufuk Gezer.