© Michael Heck
Jochen Wegner ist Chefredakteur von ZEIT ONLINE. Der studierte Physiker und Philosoph erforschte die Chaostheorie des Gehirns, bevor er in den Journalismus wechselte. Er war Print-Ressortleiter Wissen ("Focus"), Online-Chefredakteur (focus.de), Geschäftsführer (TOMORROW FOCUS Media), Start-up-Gründer (mag10), Unternehmensberater (wegner.io) sowie Buchautor ("Warum immer ich?") und ist "Chefredakteur des Jahres" 2016 (Medium Magazin).

Das treibt mich an

Die Freude, Geschichten zu erzählen.

Da komme ich her

Bretten (Baden)

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Die nächsten Wochen und Monate eines digitalen Mediums zu gestalten und dabei möglichst keine Prognosen über die Zukunft der digitalen Medien im Allgemeinen zu machen.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

"Wohnen" (Gerhard Polt)

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Mitte der neunziger Jahre bestand das World Wide Web aus wenigen Millionen Seiten. Die paar hundert Menschen, die sich dafür interessierten, trafen sich hin und wieder im Nirgendwo auf kleinen Konferenzen, einmal sogar in Darmstadt. Dort konnte man sich einfach auf den freien Platz neben dem scheuen Physiker setzen, der die Sache mit dem WWW erfunden hatte, und mit ihm über seine Ideen plaudern. Auf meinem Reporterblock skizzierte Tim Berners-Lee damals das beginnende, exponentielle Wachstum des Web. Wie es sich für einen Physiker gehört, benutzte er eine logarithmische Skala, die Explosion war also eine ansteigende, gerade Linie. Ich fragte ihn, wie es ihm mit dem sich langsam abzeichnenden Erfolg seines fundamentalen Konzepts gehe. „Schreiben Sie“, antwortete er, „ich freue mich, dass es funktioniert hat“. Ich freue mich auch. Die Skizze mit der Linie habe ich bis heute.

Transparenzhinweis

Ehrenämter: Vorstandsmitglied des Fördervereins der Kölner Journalistenschule; Mitglied im Ethikrat des gemeinnützigen Investigativ-Teams Correctiv; Mitglied des „Global Agenda Council“ zu „Future of the Humanitarian System“ beim World Economic Forum, das u.a. an neuen digitalen Bildungsprodukten für Flüchtlinge arbeitet; Jury-Mitglied: Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik, Ernst-Schneider-Preis. Mitgliedschaften: Olympischer Sport-Club, Berlin; Verein für Volkstümliches Schwimmen, München; Mieterschutzbund. Beteiligungen: Geschäftsführer und Gesellschafter der seit 2012 ruhenden mag10 GmbH. Sonstiges: Ich gehöre keiner politischen Partei und keiner Kirche an; mein Aktienbesitz beschränkt sich auf Indexfonds; ich akzeptiere keine Redner- oder Beratungshonorare.

Meine wichtigsten Artikel

Weitere Artikel

© Hannes Jung für ZEIT ONLINE

Germany Talks: There Is No Mirko Here

I found a neighbor through "Germany Talks" who doesn't share my political views. We met for a debate and you will not believe what happened.

© Hannes Jung für ZEIT ONLINE

Deutschland spricht: Einen Mirko gibt es hier nicht

Über "Deutschland spricht" habe ich einen Nachbarn gefunden, der nicht meiner politischen Meinung ist. Wir trafen uns zum Streit. Sie glauben nicht, was dann geschah.

© Carlos Chavarria für ZEIT ONLINE

Florian Leibert: Was, wenn es anfängt zu denken?

Der Deutsche Florian Leibert entwickelt das Betriebssystem der nächsten industriellen Revolution. Wie gerät man aus einer Schweinfurter Informatik-AG ins Silicon Valley?

Detlev Buck: "Der Herrenwitz ist global"

Detlev Buck war Bauer, bevor er Regisseur wurde und dem Kino viele verschrobene Figuren schenkte. Und dann auch noch "Bibi & Tina". Eigentlich redet er nicht so gern.

© Carsten Koall/Getty Images
Blog Fragen der Zeit

Neues Ressort: Warum wir #D17 starten

Wir haben etwas gelernt: von Trumps Wahl, vom Brexit, von der neuen Gefahr von Desinformation und Propaganda. Deshalb gründen wir ein Ressort - nur für dieses Jahr.

William Gibson: "Materie wird überbewertet"

Der Science-Fiction-Autor William Gibson blickt in die Zukunft wie niemand sonst. Ein Gespräch über bionische Füße, Donald Trump – und darüber, was jetzt auf uns zukommt.