© Michael Heck
Jochen Wegner ist seit März 2013 Chefredakteur von ZEIT ONLINE. Der studierte Physiker und Philosoph erforschte die Chaostheorie des Gehirns, bevor er in den Journalismus wechselte. Er war Print-Ressortleiter Wissen ("Focus"), Onlinechefredakteur (focus.de), Geschäftsführer (TOMORROW FOCUS Media), Start-up-Gründer (mag10), Unternehmensberater (wegner.io) sowie Buchautor ("Warum immer ich?") und belegte Platz 2 bei der Wahl zum "Chefredakteur des Jahres" 2015 (Medium Magazin).

Das treibt mich an

Die Freude, Geschichten zu erzählen.

Da komme ich her

Bretten (Baden)

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Die nächsten Wochen und Monate eines digitalen Mediums zu gestalten und dabei möglichst keine Prognosen über die Zukunft der digitalen Medien im Allgemeinen zu machen.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

"Wohnen" (Gerhard Polt)

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Mitte der neunziger Jahre bestand das World Wide Web aus wenigen Millionen Seiten. Die paar hundert Menschen, die sich dafür interessierten, trafen sich hin und wieder im Nirgendwo auf kleinen Konferenzen, einmal sogar in Darmstadt. Dort konnte man sich einfach auf den freien Platz neben dem scheuen Physiker setzen, der die Sache mit dem WWW erfunden hatte, und mit ihm über seine Ideen plaudern. Auf meinem Reporterblock skizzierte Tim Berners-Lee damals das beginnende, exponentielle Wachstum des Web. Wie es sich für einen Physiker gehört, benutzte er eine logarithmische Skala, die Explosion war also eine ansteigende, gerade Linie. Ich fragte ihn, wie es ihm mit dem sich langsam abzeichnenden Erfolg seines fundamentalen Konzepts gehe. „Schreiben Sie“, antwortete er, „ich freue mich, dass es funktioniert hat“. Ich freue mich auch. Die Skizze mit der Linie habe ich bis heute.

Meine wichtigsten Artikel

Weitere Artikel

© Phil Dera für ZEIT ONLINE
Serie: Neue Visionäre

Z2X: Wer Visionen hat, soll zu Z2X gehen

2X-Jährige sind dem Klischee nach schwer zu mobilisieren, zumal für politische Themen. Wie aus einer Geburtstagsfeier von ZEIT ONLINE vielleicht eine Bewegung wurde.

Flüchtlinge: Mehr Davos, weniger Kreuth

Zwei Bergdörfer diskutieren die Flüchtlingskrise: In einem dominiert der Kleingeist, das andere entwickelt eine Zukunft, in der Flüchtlinge keine Flüchtlinge mehr sind.

© ZEIT ONLINE

Weltwirtschaftsforum: Davos, ratlos

Die selbstbewusste Elite des World Economic Forum will nicht weniger als die Welt verbessern. Nach den Anschlägen von Paris zweifelt sie an sich selbst.