Zeitmanagement Die Alpen-Methode
Prüfungen, Hausarbeiten, Bewerbungsschreiben - das Studium ist ein ständiger Kampf mit der Uhr: Vier Zeitmanagement-Strategien, die helfen.
Sie wurde von Lothar Seiwert entwickelt. Jeder Buchstabe steht für einen Hinweis. Diese Methode hat den einzelnen Tag im Fokus.
A für Aufgaben : In einen Kalender werden alle anstehenden Aufgaben nebst Ort eingetragen, die an diesem Tag erledigt werden müssen oder wollen. Dazu gehören: Lehrveranstaltungen, Unerledigtes vom Vortag, Telefonate, Besprechungen.
L für Länge : Nun schätzen Sie ab, wie viel Zeit die im Kalender eingetragenen Aktivitäten erfordern könnten. So ergibt sich ein Zeitgerüst für den Tag. Zwingen Sie sich, diese Zeitvorgaben einzuhalten. Es fällt leichter, sich zu konzentrieren, wenn die Aufgaben in einer bestimmten Zeit erledigt sein müssen.
P für Puffer : Bei der Zeitplanung sollten Sie höchstens 60 Prozent der Arbeitszeit verplanen. Nur wer sich nicht komplett zuplant, kann auch auf Unvorgesehenes reagieren. Lassen Sie deshalb 20 Prozent für unvorhergesehene Termine oder Aufgaben über. In den restlichen 20 Prozent haben Sie Zeit für spontane soziale Aktivitäten wie zum Beispiel der Gang in die Mensa mit Ihren Kommilitonen.
E für Entscheidungen treffen : Streichen Sie Ihre endlose To-Do-Liste zusammen und versuchen Sie, nicht alles an einem Tag zu erledigen. Was sind Ihre Prioritäten für den Tag? Verschieben Sie Tätigkeiten, die nicht mit Ihrem Studium verknüpft sind, in die Abendstunden oder auf das Wochenende.
N für Nachkontrolle
: Ziehen Sie am Ende des Tages Bilanz. Was haben Sie abgearbeitet? Was haben Sie vergessen? Planen Sie den kommenden Tag im Voraus.
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- Datum 08.12.2006 - 13:47 Uhr
- Quelle ZEIT Campus online, 9.12.2006
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