Fachkräftemangel Die mit den Digitaluhren
Warum ist der Ingenieurberuf eigentlich so unbeliebt? Das fragten wir Deutschlands obersten Ingenieur, VDI-Präsident Bruno Braun

© Andreas F./photocase
Ingenieure: Es mangelt an Vorbildern
ZEIT CAMPUS: Herr Braun, Sie sind Chef des Vereins Deutscher Ingenieure und sagen immer, wir hätten zu wenige Ingenieure in Deutschland. Stimmt das eigentlich?
Bruno Braun: Ja, die deutsche Wirtschaft verliert im Jahr vier Milliarden Euro, weil sie nicht genügend Ingenieure findet. Das kann sich eine Volkswirtschaft auf Dauer nicht leisten.
ZEIT CAMPUS: Warum rufen die Unternehmen nicht einfach beim Arbeitsamt an? Dort sind 24.000 Ingenieure arbeitslos gemeldet.
Braun: Weil sie dort keine kriegen! Bei einer Million Ingenieuren in Deutschland sind 24.000 Arbeitslose praktisch Vollbeschäftigung.
ZEIT CAMPUS: Diese Arbeitslosen sind also ungeeignet?
Braun: Ein Teil davon will vorübergehend gar nicht arbeiten. Ein anderer Teil lebt in strukturschwachen Regionen. Und selbst wenn alle Arbeitslosen eingestellt würden, wären immer noch 50.000 Stellen unbesetzt.
ZEIT CAMPUS: Gibt es wirklich zu wenige Ingenieure oder haben die Unternehmen die, die es gibt, nicht genug weitergebildet?
Braun: Da wurde tatsächlich zum Teil zu wenig gemacht. Außerdem ist es falsch, wenn Personalabteilungen in Krisenzeiten pauschal Mitarbeiter entlassen. Das sind oft Leute, die man ein Vierteljahr später wieder sucht.
ZEIT CAMPUS: Gehen wir also davon aus, dass es tatsächlich einen Ingenieurmangel in Deutschland gibt. Halten Sie das für gefährlich?
Braun: Das ist in der Tat bedrohlich. In unserer Gesellschaft nimmt der Anteil derjenigen ab, die diesen Wohlstand geschaffen haben. Unser Wohlstand basiert auf innovativer Technik, die sich weltweit verkaufen lässt.
ZEIT CAMPUS: Warum, glauben Sie, ist der Ingenieurberuf nicht so beliebt, wie er sein sollte?
Braun: Das liegt am Image des Berufs. In unserer Gesellschaft ist die Bedeutung der Ingenieure unterbewertet. Natürlich brauchen wir gute Juristen und Geisteswissenschaftler. Aber wir leben in Deutschland vor allem von unserem technischen Können. Es heißt immer, wir wären das Land der Dichter und Denker, in Wirklichkeit sind wir aber das Land der Tüftler und Denker!
ZEIT CAMPUS: Kaum ein Fach wird so beworben wie die Ingenieurwissenschaften. Es gibt Aktionstage, Werbeaktionen, Stipendien. Warum braucht das Fach eigentlich so viel Rückenwind?
Braun: Die Ingenieure selbst sind natürlich auch ein Problem. Sagen wir mal so: Ein Ingenieur ist in der Regel nicht jemand, der auf einer Party besonders eloquent auftritt. Die Ingenieure stellen ihr Licht unter den Scheffel.
ZEIT CAMPUS: Sie meinen den Karohemdträger mit der Hornbrille. Ist das kein Vorurteil?
Braun: Da ist zum Teil schon was dran. Ingenieure sind auch oft zu bescheiden. Sie machen ihre Arbeit gut – aber dann kommt ein kaufmännischer Kollege, zieht eine Show ab und ist der King.
ZEIT CAMPUS: Steigen Ingenieure deshalb seltener in Führungspositionen auf als Ökonomen?
Braun: Ja, das war früher anders, da gab es mehr Ingenieure in Führungspositionen. Die Ingenieure müssen wieder lernen, sich zu artikulieren. Viele sind schon zufrieden, wenn sie nichts erklären müssen und in Ruhe erfinden können. Aber das reicht nicht. Und wissen Sie, was ich mich außerdem frage?
ZEIT CAMPUS: Was denn?
Braun: Warum Ingenieure in den Medien praktisch nicht vorkommen. Warum gibt es statt der vielen Arztserien im Fernsehen nicht auch eine spannende Serie mit einem Ingenieur in der Hauptrolle?
ZEIT CAMPUS: Eine gibt es. Kennen Sie nicht MacGyver, den Super-Ingenieur?
Braun: Doch, aber die Serie ist 20 Jahre alt und wurde für den US-Markt produziert. Warum gibt es keine deutsche Sendung?
ZEIT CAMPUS: Vielleicht fehlt es einfach an Vorbildern. Wer ist zum Beispiel ein berühmter Ingenieur in Deutschland? Fällt Ihnen jemand ein?
Braun: Den Otto-Motor kennt jeder, sein Erfinder, Nicolaus August Otto, ist ein berühmter Ingenieur. Oder Daimler. Oder Siemens.
ZEIT CAMPUS: Die sind alle tot. Gibt es einen, der lebt?
Braun: Zum Beispiel Wendelin Wiedeking. Der hat Porsche zum erfolgreichsten Autobauer der Welt gemacht. Und Ingenieure vom Fraunhofer-Institut haben den MP3-Standard erfunden. Trotzdem kennt sie niemand. Warum sitzen die nicht bei Thomas Gottschalk auf dem Sofa?
ZEIT CAMPUS: Vielleicht würde es dem Image helfen, wenn die Unternehmen mehr Ingenieurinnen einstellen würden?
Braun: Davon bin ich überzeugt.
ZEIT CAMPUS: Ingenieurinnen sind aber doppelt so häufig arbeitslos wie Ingenieure. Das heißt: Entweder die Frauen sind nicht gut genug – oder die Unternehmen sind chauvinistisch und wollen keine Frauen.
Braun: Das Problem ist ein anderes: Frauen bekommen Kinder, und die Vereinbarkeit von Mutterschaft mit dem Beruf ist nicht überall ideal gelöst. Deshalb sollten Firmen zum Beispiel Kinderkrippen betreiben, für eine gute Work-Life-Balance.
ZEIT CAMPUS: In Ostdeutschland ist das Ingenieurfach viel beliebter, auch bei Frauen. Was läuft da besser?
Braun: Das hat sicher historische Gründe. In der DDR war der Ingenieurberuf von Staats wegen positiv belegt. Genauso in der Sowjetunion. Die haben damals erkannt, dass sie ohne die Ingenieure gar nicht so lange am Leben geblieben wären. Ein bisschen was davon könnten wir heute aufnehmen, natürlich ohne das Kind mit dem Bade auszuschütten.
ZEIT CAMPUS: Ist am Fachkräftemangel eigentlich nur das schlechte Image schuld – oder müssen auch die Arbeitgeber attraktiver werden? Die Einstiegsgehälter von Ingenieuren liegen nur 26 Prozent über dem Durchschnitt – trotz des Mangels.
Braun: Ja, weil der Mangel lange unterschätzt wurde und die Personaler, die über Gehälter entscheiden, selber keine Ingenieure sind. Der Marktwert technischer Arbeit ist zu gering.
ZEIT CAMPUS: Wir sprechen die ganze Zeit darüber, warum alle Menschen Ingenieure werden sollen. Warum lassen Sie junge Leute eigentlich nicht einfach das studieren, worauf sie Lust haben?
Braun: Ich will ja niemanden zwingen! Vielleicht wollen viele ja von selbst Ingenieure werden, wenn sie verstehen, was Technik kann. Technik erleichtert den Menschen das Leben. Schauen Sie aus meinem Fenster, da drüben ist der Rhein, wenn Sie da rüberwollen, können Sie schwimmen. Oder aber Sie bauen ein Boot – und dafür brauchen Sie Ingenieure.
ZEIT CAMPUS: Sie sagen: Ingenieure verbessern die Welt. Studenten mit einer Portion Idealismus wollen oft aber lieber Jura oder Soziologie studieren.
Braun: Wer jung ist, will einen Beitrag leisten, auf den er stolz sein kann. Nehmen wir an, Sie wollen den Klimawandel aufhalten. Dann kommen Sie sehr schnell an einen Punkt, an dem technische Lösungen benötigt werden, etwa um Emissionen zu reduzieren. Mit Reden werden wir das Klima nicht retten, aber mit dem Einfallsreichtum von Ingenieuren.
ZEIT CAMPUS: Das heißt, statt zu Greenpeace zu gehen, soll man lieber Ingenieur werden?
Braun: Ja, zum Beispiel, oder beides: Auch bei Greenpeace arbeiten Ingenieure.
Interview: Justus Bender und Philip Faigle
Bruno Braun, 66, ist Chef des TÜV Rheinland und Präsident des Vereins deutscher Ingenieure (VDI). Für den TÜV Rheinland arbeiten mehr als 13.000 Menschen in 61 Ländern; der VDI ist mit 136000 Mitgliedern der größte technische Verein in Deutschland
- Datum 06.05.2009 - 09:35 Uhr
- Quelle ZEIT Campus 03/2009
- Kommentare 44
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Wir sind die Schlausten beim Abi und auf dem Gymnasium. Die durschnittlichen Mädels vom Gymnasium treffen wir 8 Jahre später wieder an für 400 Euro/h als Anwältin. Wir hingegen leben im internationalen Wettkampf in einem Team mit 80% Ausländer mit einer Ausbildung von ausserhalb Deutschlands.
Würde man ähnlich hohe Eintrittshürden für Ingenieure in Deutschland einführen, wie für Aertze, Anwälte, Richter und Beamte - dann währe das Lohnniveau höcher und der Beruf wieder lukrativ.
Heute wird einfach global recruited und der "Mangel" mit günstigeren 3. Welt Ingenieuren (welche nicht schlechter sind) aufgefüllt und so die Löhne tief behalten.
Ach - selbst für Tamiflu ist das "Marketing"-Team besser bezahlt als die Forschungsgruppe. Sprich: Solange die "Wertschöpfung" von Tamiflu stärker von der Farbe der Verpackung als vom Inhalt abhängt, solange wird der Dipl. Ing. weiter vom ehemaligen Durschnitts-Gymnasiast im Form des BWLers über den Tisch gezogen.
...gegen die zauber kobolde mit ihren ebit folien ist kein herankommen!
alles was der ing. entwirtft, erdenkt und baut, kann von den bwl'ern mit einem satz eingerissen werden: und, was bringt das für eine rendite ab morgen?
TiSe
Also mit meinem 1er Abi mit Mathematik und Physik Leistungskurs hätte ich locker Ingenieur werden können, und ich hatte es auch versucht, aber es war langweilig und keine wirkliche Herausforderung. Und da liegt ein Problem, denn das Studium konzentriert sich zu sehr auf die technische überspezialisierte verkriech dich hinter deinen Zahlen Richtung. Vielleicht mache ich sogar einen Ingenieur Bachelor nach meinem Diplom-Geograf, aber meine aktuelle Wahl war besser.
Natürlich sind Ingenieure wichtig, wie jeder andere auch, aber sie sind auch nicht unfehlbar.
Zweiter Punkt, das Gehalt ist nicht unbedingt das Problem, denn Geisteswissenschaftler und Gesellschaftswissenschaftler verdienen weit weniger als ein Ingenieur, trotzdem studieren so viele Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Die Dichter und Denker von damals waren auch diese Menschen, die naturwissenschaftliche Kenntnisse weiterführten. Natürlich ist die realisierende Gewalt der heutige Ingenieur. Damit sollte man diese Disziplinen nicht zu differenziert betrachten. Denn Ingenieure unterliegen Problem des Spezialisierungsdrucks, das lässt besser rechnen. Die Stellenanzeigen suchen nicht einfach nach Ingenieuren sondern nach bis ins kleinste verfeinerte Spezialisten. Ihre Anwendbarkeit ist damit stark eingeschränkt und dies wollen viele nicht. Denn je spezieller man wird, desto unflexibler ist man.
Anstatt sich zu beklagen, sollte man sich genauer den Grund anschauen und es nicht nur so banal auf das Gehalt beziehen, das erscheint immer eine beliebte Begründung. Menschen entscheiden nicht allgemein rational sondern individuell rational, jeder Mensch hat eine eigene Interpretation davon was ihm rational erscheint.
Die meisten Ingenieure halten sich für viel schlauer als Geisteswissenschafter, BWLer und Co. Weil:
a) Sie ein BWL oder Geisteswissenschaftsstudium mit weniger Aufwand besser abgeschlossen hätten
b) Dies Umgekehrt für die meisten anderen nicht stimmt
Somit glaubt der Ingenieur an eine inherente Ueberlegenheit und fühlt sich ungerecht behandelt, wenn ein solcher "Minderwertiger" ihn mit PPT (!!!) seine LaTeX Präsentation voll mit Information dank Clip-Art und Bullshit-Bingo an die Wand fährt.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ew]
Die meisten Ingenieure halten sich für viel schlauer als Geisteswissenschafter, BWLer und Co. Weil:
a) Sie ein BWL oder Geisteswissenschaftsstudium mit weniger Aufwand besser abgeschlossen hätten
b) Dies Umgekehrt für die meisten anderen nicht stimmt
Somit glaubt der Ingenieur an eine inherente Ueberlegenheit und fühlt sich ungerecht behandelt, wenn ein solcher "Minderwertiger" ihn mit PPT (!!!) seine LaTeX Präsentation voll mit Information dank Clip-Art und Bullshit-Bingo an die Wand fährt.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ew]
Ich denke das ist ein guter Punkt.
Die Arbeit wird heute soweit spezialisiert, dass ein an Ingenieurwissenschaften interessierter Jugendlicher bei den Themen die am Ende behandelt werden, einfach die Lust verliert.
Der Vorteil der Geisteswissenschaften ist die gefühlte Größe der Themen die sie behandeln. Das Breite. Wenn man sich anschaut welche Abschlussarbeiten in den MINT Fächern geschrieben werden, dann sieht man wie das Detail zum Exzess erforscht wird.
Das interessiert aber kaum jemanden.
Die Ingenieure von früher haben Brücken gebaut und Motoren erdacht. Die Ingenieure von heute verfeinern nur noch. Die wenigen die groß denken können, sind in der Minderheit.
Klitzekleine Details zu verbessern interessiert niemanden. Es sind die großen Dinge/Fortschritte, die Menschen faszinieren.
Mein Mechanikprof hatte uns damals gesagt das der Zyklus wieder soweit ist das es einen Durchbruch im Maschinenbau gibt?
Was auf jeden Fall stoert ist das man quasi Alles lernt, am Schluss aber wenig davon anwenden kann im Beruf!
Die Ausbildungsleistung oder der Aufwand den man im Maschinenbaustudium hat, meiner Meinung nach, wird das später einfach nicht genügend entlohnt!
Hätte ich mich früher mit Technik, also so im Alter 5-10 damit beschäftigt, dann hätte ich das Studium auch eher geschafft.
Doch ich bin ein Schlüsselkind das vor den Fernseher gesetzt wurde!
Mein Mechanikprof hatte uns damals gesagt das der Zyklus wieder soweit ist das es einen Durchbruch im Maschinenbau gibt?
Was auf jeden Fall stoert ist das man quasi Alles lernt, am Schluss aber wenig davon anwenden kann im Beruf!
Die Ausbildungsleistung oder der Aufwand den man im Maschinenbaustudium hat, meiner Meinung nach, wird das später einfach nicht genügend entlohnt!
Hätte ich mich früher mit Technik, also so im Alter 5-10 damit beschäftigt, dann hätte ich das Studium auch eher geschafft.
Doch ich bin ein Schlüsselkind das vor den Fernseher gesetzt wurde!
Wenn man das Verhältnis Studienaufwand/Gehalt betrachtet, gebe ich Kommentar Nr. 1 Recht.
Viel wichtiger ist meiner Meinung nach aber das Thema der sozialen Anerkennung. Das fängt schon beim Studium an und wird danach nicht besser. (Ich gebe zu, es GIBT diese Klischee-Ingenieure, aber man kann das auf keinen Fall verallgemeinern). Neben besserem Gehalt und Karriereaussichten ist dies einer der wichtigsten Gründe, warum diejenigen meiner Bekannten, die nicht so sehr an der heimischen Scholle kleben in den USA oder Australien arbeiten.
Der Ingenieur (oder auch Informatiker) wird dort eben nicht als der Eierkopf im Karohemd abgestempelt, sondern hat sozial ein ganz anderes Rollenbild.
In Frankreich, wo ich teilweise studiert habe und z. Zt. arbeite, gilt der Ingenieur als ein Königsweg zu einer gesellschaftlich (und finanziell) bedeutenden Stellung. Ein grosser Teil der Berater des französischen Präsidenten kommt traditionell von der Ecole Polytechnique/X.
In Deutschland, das seinen materiellen Reichtum fast ausschliesslich auf seinen Wissenschaftlern und Ingenieuren gründet, ist deutlich mehr kaputt, als nur schlechte Bezahlung und mangelde Karriereaussichten. Wenn sich das Gesellschaftsbild des Ingenieurs nicht grundlegend ändert, ist dieser Reichtum auf lange Sicht in Gefahr.
Man wird in der Schule nicht gefördert, von seinen Mitschülern wird man ausgelacht oder schief angeschaut wenn man sich für Mathematik interessiert (Neiddebatte) und viele Lehrer haben doch sowieso schon ein Bild von dem Beruf des Schülers!
Ich erinnere mich das mein Chemielehrer es zur Diskussion gebracht hat das man keine Laptops in die Schule nehmen darf, weil nicht jeder sich einen leisten kann!
Wenn solche Diskussionen immer im Vordergrund stehen bei jeder Kleinigkeit, dann ist es nicht zu verwundern das niemand auch nur ne Ahnung hat wie das funktioniert!
Es waren Ingenieure welche den Wohlstand aufgebaut haben!
Die Ingenieure sind die Baumeister der WELTEN!!!
Ingenieure haben im Ausland auf jeden Fall eine höhere gesellschaftliche Stellung!
Googelt mal das Satellitenprojekt LISA, Luft-und Raumfahrtingenieure bauen super super super teure Sachen.....die Technik allein ist bemerkenswert!
Man wird in der Schule nicht gefördert, von seinen Mitschülern wird man ausgelacht oder schief angeschaut wenn man sich für Mathematik interessiert (Neiddebatte) und viele Lehrer haben doch sowieso schon ein Bild von dem Beruf des Schülers!
Ich erinnere mich das mein Chemielehrer es zur Diskussion gebracht hat das man keine Laptops in die Schule nehmen darf, weil nicht jeder sich einen leisten kann!
Wenn solche Diskussionen immer im Vordergrund stehen bei jeder Kleinigkeit, dann ist es nicht zu verwundern das niemand auch nur ne Ahnung hat wie das funktioniert!
Es waren Ingenieure welche den Wohlstand aufgebaut haben!
Die Ingenieure sind die Baumeister der WELTEN!!!
Ingenieure haben im Ausland auf jeden Fall eine höhere gesellschaftliche Stellung!
Googelt mal das Satellitenprojekt LISA, Luft-und Raumfahrtingenieure bauen super super super teure Sachen.....die Technik allein ist bemerkenswert!
"Ein Ingenieur ist in der Regel nicht jemand, der auf einer Party besonders eloquent auftritt."
"...... aber dann kommt ein kaufmännischer Kollege, zieht eine Show ab und ist der King."
so selten erregt das Lesen grosse Heiterkeit in hartem Leben! Ingenieure sind nette Menschen.
Ich studierte BWl, weil erstens Technik zu trocken ist, zweitens die Maedels BWLer moegen.
In Wirtschaft spielt die Frage mehr wichtiger Rolle, wo die Nachfrage ist ,als die Frage wie man das Beduerfnis befriedigt. Rein davon leben zB die Makler.
"50.000 Stellen unbesetzt."
Solche Aussage betracht man sehr skeptisch. Damals machte auch die Rund, dass in Deutschland "1 Millionen unbesetzte Stelle" gab, bis einer vor Fernsehen vortrat und fragte: " Zeig mir doch mal, wo denn?" Dann wurde es still.
@1:
Man soll Schlauheit ins Leben mit fachlicher Begabung nicht verwescheln. Nur eine Kombination der Beide bringt Erfolge.
Anwaerter "Bundespreis fuer Online Literatur"
Runzheim in Google
Der Beruf und die Tätigkeiten sind auf jeden Fall sehr sehr interessant. Habe sogar 2 Semester lang versucht Maschinenbau zu studieren, wobei ich leider feststellen musste das ich dafuer zu wenig Mathematik und Physik auf der Schule gehabt habe und dies sehr schwer nachzuholen ist, wenn man so ein intensives Studium hat!
Da kommen dann im ersten Semester so Faecher wie Mechanik, Konstruktionslehre und
Chemie vor!
Mein Respekt an alle Ingeniuere da draussen!
Wenn man Global Warming stoppen will kann man auch Biotechnology studieren und versuchen ersteinmal das Petroleum durch Stoffwechselprodukte metabolveraenderter Baktieren zu ersetzen!
An der Schule wird Technik auf jeden Fall zu sehr unterbewertet!
Sowie Mathematiker unterschaetzt werden in der Gesellschaft. Wer ein wenig Ahnung von Mathe hat, der wird feststellen das man damit alles machen kann!
Mann kann Maschbau studieren, es ist sehr zeitintensiv, jedoch kann es dann passieren, das man am Ende eine sehr Einseitige Arbeit hat! Das ist allerdings auch so neben dem Stress der einzigste Nachteil mit dem Beruf!
Mein Mechanikprof hatte uns damals gesagt das der Zyklus wieder soweit ist das es einen Durchbruch im Maschinenbau gibt?
Was auf jeden Fall stoert ist das man quasi Alles lernt, am Schluss aber wenig davon anwenden kann im Beruf!
Die Ausbildungsleistung oder der Aufwand den man im Maschinenbaustudium hat, meiner Meinung nach, wird das später einfach nicht genügend entlohnt!
Hätte ich mich früher mit Technik, also so im Alter 5-10 damit beschäftigt, dann hätte ich das Studium auch eher geschafft.
Doch ich bin ein Schlüsselkind das vor den Fernseher gesetzt wurde!
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