Studentenprojekt Das TürkiVZ

Studenten pauken nicht nur, viele schieben auch Projekte an. Zwei Berliner vernetzen Studenten und Forscher mit Interesse an der Türkei

Was machen die da? Zwei Berliner Studenten haben eine Internetplattform aufgebaut, die Studenten und Forscher mit Interesse an der Türkei vernetzt. Auf der Homepage publizieren sie ihre Arbeiten, vermitteln Experten, informieren über Veranstaltungen und diskutieren Themen wie Islamisierung, Kemalismus und den EU-Beitritt der Türkei.

Was machen die genau? "Die Seite ist vor zwei Jahren aus der Not heraus entstanden", erzählt Daniel Gruetjen, 28, einer der Gründer. Er schrieb damals seine Diplomarbeit über die Türkei und suchte Diskussionspartner, fand im Internet aber keine. Inzwischen ist seine Plattform so groß, dass er und seine Mitstreiter viele Stunden in der Woche mit dem Projekt beschäftigt sind – sie moderieren die Diskussionen in über 30 Gruppen, verschicken einen Newsletter und organisieren Zusammenkünfte: In Berlin treffen sich Mitglieder zum Jour fixe, um Forschungsthemen zu besprechen; in Istanbul, wo Gruetjen jetzt promoviert, haben sie eine Konferenz veranstaltet – mit dem Goethe-Institut als Partner.

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Was kann man da lernen? Viel über die Türkei – aber auch über Eventmanagement. Christoph Mielke, der zweite Gründer, hat sich so auf seinen Job in einer PR-Agentur vorbereitet.

Kann da jeder mitmachen? Ja, und zwar kann man nicht nur mitdiskutieren oder seine Abschlussarbeit publizieren. Wer in seiner Stadt eine Veranstaltung mit Türkei-Schwerpunkt organisieren will, kann auf der Plattform dafür Werbung machen und sich bei den Netzwerkern Rat holen: www.netzwerk-tuerkei.org

Ein eigenes Projekt vorstellen? Bitte schreiben Sie eine E-Mail an: projektmappe@zeit.de

 
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