Bundestagswahl Mal Farbe bekennen!
Was soll ich bloß wählen? Selten war die Frage so schwer zu beantworten wie vor dieser Bundestagswahl. Fünf Studenten haben für uns ihr Wahlgeheimnis gelüftet
© David Freudenthal; [M] Falko Ohlmer

Von links nach rechts: Dorothea Heidenreich, Constantin Klemm, Adrian Bohn, Anne Pauly, Dirk Schreiber
Dorothea Heidenreich, 26, Kultur- und Medienmanagement:
Die Grünen wähle ich aus Überzeugung. Ich bin aber bestimmt keine Ökotante, obwohl ich meinen Müll trenne und versuche, so wenig wie möglich zu fliegen. Die Grünen kämpfen einfach für das, was mir wichtig ist: nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz, Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit. Auch bildungspolitisch vertreten sie meine Position: dass nämlich jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, dieselbe Chance auf Bildung haben sollte. Außerdem finde ich, dass die Grünen Ökonomie und Ökologie sehr clever miteinander verbinden.
Constantin Klemm, 22, Rechtswissenschaften:
Ich wähle Schwarz-Grün, weil ich glaube, dass sich diese beiden Parteien in vielen Punkten gut ergänzen würden. Zwar bin ich überzeugt, dass die CDU in vielen Bereichen die zukunftsträchtigeren Konzepte hat. Deshalb sitze ich auch für den RCDS im Studierendenparlament. Andererseits bin ich bei Fragen wie der Stammzellforschung eher aufseiten der Grünen. Nur den Atomausstieg sehen sie für meine Begriffe zu dogmatisch. Eine schwarz-grüne Doppelspitze würde mir gut gefallen: Cem Özdemir ist genauso authentisch wie Angela Merkel.
Adrian Bohn, 22, Evangelische Theologie:
Als engagierter Juso und überzeugtes SPD-Mitglied wähle ich natürlich Rot. Besonders was Gesundheitspolitik und Bildung angeht, haben wir momentan das beste Regierungsprogramm aller Zeiten – wir müssen es nur besser vermarkten. Das ist schwer, wenn man wie die SPD elf Jahre lang die Gelegenheit hatte, zu zeigen, wie es geht, und sie nicht richtig genutzt hat. Und dann ist da auch noch Frank-Walter Steinmeier. Der ist zwar ein passabler Kandidat. Aber als Kanzler kann ich ihn mir trotzdem nicht so richtig vorstellen.
Dirk Schreiber, 21, BWL:
Ich weiß immer noch nicht, was ich wählen soll, weil sich die Parteien mehr und mehr ähneln. Andauernd wechseln sie die Positionen, und man weiß gar nicht mehr, wer für was steht. Deshalb schaue ich mir alle Parteiprogramme genau an. Auch die von kleineren Parteien, die gerade erst gegründet wurden. Die Freie Union um die Ex-Landrätin Gabriele Pauli zum Beispiel hat echt gute Ideen. Entschieden bin ich aber noch nicht. Nicht zu wählen kommt für mich auf keinen Fall infrage. Wählen ist Pflicht für jeden, dem nicht egal ist, in welcher Gesellschaft wir leben.
Anne Pauly, 28, Gender Studies:
Angela Merkel ist für mich die perfekte Kanzlerin: ernst, souverän, intelligent – und sie ist eine Frau. Da stört es mich überhaupt nicht, dass sie konservative Politik macht. Ich orientiere mich ohnehin nicht an Parteien. Bei der Europawahl habe ich sogar mit dem Wahlomat entschieden, einem Internetdienst, der herausfindet, welche Partei zu einem passt. Ich finde es wichtig, dass mehr Frauen in politische Ämter kommen, sie müssen ja nicht gleich Frauenpolitik machen. Dafür hat Merkel ihre tolle Ministerin Ursula von der Leyen. Nicht jede Frau muss Feministin sein.
- Datum 28.09.2009 - 14:04 Uhr
- Quelle ZEIT CAMPUS Nr. 05/09
- Kommentare 32
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Was ist der Sinn dieses Artikels? Ich versteh's nicht. Fünf völlig belanglose Äusserungen, vier von klar Überzeugten (wie leichtgläubig muss man sein, um heute noch von irgendwas überzeugt zu sein?), eine von einem Unentschlossenen, für den Wählen aber Pflicht ist. Was soll das sein? Eine Momentaufnahme? Wovon? Das Bild sagt eigentlich alles. - Mann, Mann, Mann, was ist nur aus der ZEIT geworden?
... den Studenten eine Orientierungshilfe liefern. Nicht dass die noch "falsch" wählen. Denn ist euch was aufgefallen? Niemand wählt die Linke. Niemand ist irgendwie kritisch oder unzufrieden. Ich frage mich wieviele Studenten man interviewen musste um diese 5 zu finden.
Da wird Angela als authentisch gepriesen (ja, die Frau, die jedem sagt was er hören will) und Steinmeier als "passabler Kandidat" bezeichnet. Und unsere Zensursula als "tolle Ministerin". Na ja, dass die ZEIT sich sowas nicht verkneifen kann, seis drum. Ernst nehmen muss man es nicht.
... den Studenten eine Orientierungshilfe liefern. Nicht dass die noch "falsch" wählen. Denn ist euch was aufgefallen? Niemand wählt die Linke. Niemand ist irgendwie kritisch oder unzufrieden. Ich frage mich wieviele Studenten man interviewen musste um diese 5 zu finden.
Da wird Angela als authentisch gepriesen (ja, die Frau, die jedem sagt was er hören will) und Steinmeier als "passabler Kandidat" bezeichnet. Und unsere Zensursula als "tolle Ministerin". Na ja, dass die ZEIT sich sowas nicht verkneifen kann, seis drum. Ernst nehmen muss man es nicht.
... den Studenten eine Orientierungshilfe liefern. Nicht dass die noch "falsch" wählen. Denn ist euch was aufgefallen? Niemand wählt die Linke. Niemand ist irgendwie kritisch oder unzufrieden. Ich frage mich wieviele Studenten man interviewen musste um diese 5 zu finden.
Da wird Angela als authentisch gepriesen (ja, die Frau, die jedem sagt was er hören will) und Steinmeier als "passabler Kandidat" bezeichnet. Und unsere Zensursula als "tolle Ministerin". Na ja, dass die ZEIT sich sowas nicht verkneifen kann, seis drum. Ernst nehmen muss man es nicht.
Merkwürdig, dabei ist soziale Ungerechtigkeit immer noch ein Thema bei Studenten.... Scheint nicht so repäsentativ zu sein, die Umfrage...
http://kallewestrich.blog...
Nunja,
bin selbst Student und kann die Stimmungen und Meinungen an unserer Universität gut mitverfolgen...
Die Linke ist dort wirklich nicht im Gespräch... Also wenn es um soziale Ungerechtigkeit geht, dann fallen viele Parteien und Namen von Personen als "Retter", die Linke wird dabei mit ihren "Reichtum für Alle" und anderen utopischen Vorstellungen, weder ernst genommen, noch als wirklich Wahlalternative gesehen!
Die Linke ist soweit weg von der Realität, dass sie einfach bei den einigermaßen gebildeten und informierten Leuten als "Gegen-Alles"-Partei abgetan wird, die den Bezug zur Realität verloren hat.
Da spielt vllt auch der Gedanke eine Rolle, dass viele Studenten iwann auch zu den Besserverdiener gehören, die einfach nicht einsehen sollen, warum sie mehr Steuern bezahlen sollen. Viele Studenten leben 5 Jahre auch am Minimum, halten sich mit Nebenjobs über Wasser. Sozial fair ist das, was die Linken da vorschlagen nämlich nur für die Hartz4 Empfänger und äußerst Geringverdienen... die besser Verdienenen werden ausgebeutet...
"Die Linke ist soweit weg von der Realität, dass sie einfach bei den einigermaßen gebildeten und informierten Leuten als "Gegen-Alles"-Partei abgetan wird, die den Bezug zur Realität verloren hat."
So bei welchen Themen denn? Oder laufen die "einigermaßen gebildeten und informierten" Leute auch nur der Springerpresse hinterher?
"...die einfach nicht einsehen sollen, warum sie mehr Steuern bezahlen sollen."
Komisch, während meines Studiums wurden solche Überlegungen immer von diversen Existenzängsten ob meines niedrigen Kontostandes, des lächerlich niedrigen Bafögs und den ständigen Mieterhöhungen an den Rand gedrängt. Liegt wohl eher da dran, dass viele Studenten eine gewissen Voreinstellung und eine dicke Geldtasche von zu Hause erben. Und dank Studiengebühren bleiben die jetzt zunehmend unter sich.
"Sozial fair ist das, was die Linken da vorschlagen nämlich nur für die Hartz4 Empfänger und äußerst Geringverdienen... die besser Verdienenen werden ausgebeutet..."
"besser verdienend" und "ausgebeutet" schliesst sich für mich irgendwie aus. Allenfalls nivelliert man die Einkommen etwas, damit die weniger Verdienenden nicht ganz so ausgebeutet werden.
Aber solche philosophische Diskussionen mal hinten an, wie kommst du darauf? Meines Wissens hat auch die Linke eine Anpassung der kalten Progression im Programm? Oder sind die "gut informierten" vielleicht gar nicht "gut informiert"?
"Die Linke ist soweit weg von der Realität, dass sie einfach bei den einigermaßen gebildeten und informierten Leuten als "Gegen-Alles"-Partei abgetan wird, die den Bezug zur Realität verloren hat."
So bei welchen Themen denn? Oder laufen die "einigermaßen gebildeten und informierten" Leute auch nur der Springerpresse hinterher?
"...die einfach nicht einsehen sollen, warum sie mehr Steuern bezahlen sollen."
Komisch, während meines Studiums wurden solche Überlegungen immer von diversen Existenzängsten ob meines niedrigen Kontostandes, des lächerlich niedrigen Bafögs und den ständigen Mieterhöhungen an den Rand gedrängt. Liegt wohl eher da dran, dass viele Studenten eine gewissen Voreinstellung und eine dicke Geldtasche von zu Hause erben. Und dank Studiengebühren bleiben die jetzt zunehmend unter sich.
"Sozial fair ist das, was die Linken da vorschlagen nämlich nur für die Hartz4 Empfänger und äußerst Geringverdienen... die besser Verdienenen werden ausgebeutet..."
"besser verdienend" und "ausgebeutet" schliesst sich für mich irgendwie aus. Allenfalls nivelliert man die Einkommen etwas, damit die weniger Verdienenden nicht ganz so ausgebeutet werden.
Aber solche philosophische Diskussionen mal hinten an, wie kommst du darauf? Meines Wissens hat auch die Linke eine Anpassung der kalten Progression im Programm? Oder sind die "gut informierten" vielleicht gar nicht "gut informiert"?
"Angela Merkel ist für mich die perfekte Kanzlerin: ernst, souverän, intelligent – und sie ist eine Frau."
Sehr schön - das Geschlecht als Merkmal für Kompetenz.
Mit solchen Äußerungen wird die Dame nur erreichen, dass man Gleichberechtigung (Bzw. gesetzliche Männerbenachteiligung) und Gender Studies nicht ernst nehmen kann.
...heißt aber nicht, dass gender studies nicht ernstzunehmen sind.
...heißt aber nicht, dass gender studies nicht ernstzunehmen sind.
... daher die Studenten.
Fragt sich tatsächlich nach welchen Kriterien die Damen und Herren hier ausgewählt wurden. Denn hätte man fünf andere befragt, hätte man auch fünf andere Meinungen erhalten. Vor dem Hintergrund, dass die Parteien immer mehr in einander übergehen zeigt dieser Artikel meines Erachtens vor allem eines: Alles ist richtig und alles ist falsch, man muss nur richtig argumentieren ...
Ausserdem nutzen viele Bürger auch jetzt gerade die Chance von ihren eigenen Problemen und Schwierigkeiten abzulenken, bzw. sie zu überspielen und der Politik in die Schuhe zu schieben.
So schlecht geht es uns Deutschen nun einmal wirklich nicht (auch wenn vllt. ein Teil von der Krise noch getroffen wird).
Mal schön die Kirche im Dorf lassen und seine eigenen persönlichen Schicksale selbst anpacken!
Die Krise jetzt den Besserverdienene in die Schuhe schieben zu wollen, wo doch nur einige wenige wirklich Haie sind, ist nämlich ebenfalls eine Ungerechtigkeit und hat mir Fairness nun wirklich nichts zu tun!
Arbeit muss sich lohnen und jeder sollte davon leben können, dass ist ohne jeden Zweifel korrekt. Aber wie können sich einige Leute anmaßen, dass eine Umverteilung von oben(damit sind jetzt keine Managergehälter gemeint, a la Arcandor) nach unten fair ist?
In meinen Augen hat da der ein oder andere wohl den Blick für die Realität verloren? Arbeit muss sich lohnen, aber wenn jemand besser ausgebildet ist, Führungsverantwortung und somit auch soziale und gesellschaftliche Verantwortung trägt, dann muss dieser jemand auch besser entlohnt werden!
Dieser Blick, alle Manager sind überzahlt und Finanzhaie ist doch absolut absurd!
"Mal schön die Kirche im Dorf lassen und seine eigenen persönlichen Schicksale selbst anpacken!"
Genau! Auf dann ihr Kinder in den armen Familien! Ihr fühlt euch ausgegrenzt? Ihr habt nicht genug Kohle für Nachhilfeunterricht und für die Klassenfahrt? Na dann, ranklotzen! Oder ihr faulen Leiharbeiter, ihr seid doch nur Leiharbeiter, weil ihr zu dumm seid! Bildet euch endlich fort! Am besten abends, wenn ihr nach diversen unbezahlten Überstunden frölich nach Hause kommt! Und wenn ich euch einen Tip geben darf: holt euch eine Haushaltshilfe die sich derweilen um die Kinder kümmert, mach ich auch so!
"Die Krise jetzt den Besserverdienene in die Schuhe schieben zu wollen"
Wer schiebt irgendwelchen Besserverdienenden irgendwas in die Schuhe?
"Aber wie können sich einige Leute anmaßen, dass eine Umverteilung von oben nach unten fair ist?"
Das Volksvermögen ist begrenzt, umso mehr die oben haben umso weniger bleibt für den Rest und umso weniger Chancen haben die einen fairen Anteil selbst zu erwirtschaften. Zinsen und Renditen für die Reichen müssen ja auch erstmal erarbeitet werden. Dazu muss man nichtmal die Fairness bemühen, eine Umverteilung von oben nach unten ist systemstabilisierend, erhöht die Nachfrage und ist letztlich besser für alle. Bereits jetzt besitzen 10% der Bevölkerung mehr als 60% des Volkseigentums. Ist das "fair"? Während andere nichtmal mehr eine Arbeit finden und beim Amt betteln müssen und die Hose runterlassen.
Ich gebe Ihnen Recht, dass die Kirche im Dorf bleiben soll:
Wessen Spareinlagen werden von der Bundesregierung garantiert ?
Die der Gutverdiener !
Wer zahlt für die Garantien im Sicherungsfall ?
Die Steuerzahler und insbesondere die Geringverdiener !
Welche Steuern werden im Fall von Schwarz-Gelb erhöht ?
Die Verbrauchssteuern:
http://www.youtube.com/wa...
Was sind Sie von Beruf und wie hoch ist Ihr Einkommen?
"Mal schön die Kirche im Dorf lassen und seine eigenen persönlichen Schicksale selbst anpacken!"
Genau! Auf dann ihr Kinder in den armen Familien! Ihr fühlt euch ausgegrenzt? Ihr habt nicht genug Kohle für Nachhilfeunterricht und für die Klassenfahrt? Na dann, ranklotzen! Oder ihr faulen Leiharbeiter, ihr seid doch nur Leiharbeiter, weil ihr zu dumm seid! Bildet euch endlich fort! Am besten abends, wenn ihr nach diversen unbezahlten Überstunden frölich nach Hause kommt! Und wenn ich euch einen Tip geben darf: holt euch eine Haushaltshilfe die sich derweilen um die Kinder kümmert, mach ich auch so!
"Die Krise jetzt den Besserverdienene in die Schuhe schieben zu wollen"
Wer schiebt irgendwelchen Besserverdienenden irgendwas in die Schuhe?
"Aber wie können sich einige Leute anmaßen, dass eine Umverteilung von oben nach unten fair ist?"
Das Volksvermögen ist begrenzt, umso mehr die oben haben umso weniger bleibt für den Rest und umso weniger Chancen haben die einen fairen Anteil selbst zu erwirtschaften. Zinsen und Renditen für die Reichen müssen ja auch erstmal erarbeitet werden. Dazu muss man nichtmal die Fairness bemühen, eine Umverteilung von oben nach unten ist systemstabilisierend, erhöht die Nachfrage und ist letztlich besser für alle. Bereits jetzt besitzen 10% der Bevölkerung mehr als 60% des Volkseigentums. Ist das "fair"? Während andere nichtmal mehr eine Arbeit finden und beim Amt betteln müssen und die Hose runterlassen.
Ich gebe Ihnen Recht, dass die Kirche im Dorf bleiben soll:
Wessen Spareinlagen werden von der Bundesregierung garantiert ?
Die der Gutverdiener !
Wer zahlt für die Garantien im Sicherungsfall ?
Die Steuerzahler und insbesondere die Geringverdiener !
Welche Steuern werden im Fall von Schwarz-Gelb erhöht ?
Die Verbrauchssteuern:
http://www.youtube.com/wa...
Was sind Sie von Beruf und wie hoch ist Ihr Einkommen?
"Die Linke ist soweit weg von der Realität, dass sie einfach bei den einigermaßen gebildeten und informierten Leuten als "Gegen-Alles"-Partei abgetan wird, die den Bezug zur Realität verloren hat."
So bei welchen Themen denn? Oder laufen die "einigermaßen gebildeten und informierten" Leute auch nur der Springerpresse hinterher?
"...die einfach nicht einsehen sollen, warum sie mehr Steuern bezahlen sollen."
Komisch, während meines Studiums wurden solche Überlegungen immer von diversen Existenzängsten ob meines niedrigen Kontostandes, des lächerlich niedrigen Bafögs und den ständigen Mieterhöhungen an den Rand gedrängt. Liegt wohl eher da dran, dass viele Studenten eine gewissen Voreinstellung und eine dicke Geldtasche von zu Hause erben. Und dank Studiengebühren bleiben die jetzt zunehmend unter sich.
"Sozial fair ist das, was die Linken da vorschlagen nämlich nur für die Hartz4 Empfänger und äußerst Geringverdienen... die besser Verdienenen werden ausgebeutet..."
"besser verdienend" und "ausgebeutet" schliesst sich für mich irgendwie aus. Allenfalls nivelliert man die Einkommen etwas, damit die weniger Verdienenden nicht ganz so ausgebeutet werden.
Aber solche philosophische Diskussionen mal hinten an, wie kommst du darauf? Meines Wissens hat auch die Linke eine Anpassung der kalten Progression im Programm? Oder sind die "gut informierten" vielleicht gar nicht "gut informiert"?
"So bei welchen Themen denn? Oder laufen die "einigermaßen gebildeten und informierten" Leute auch nur der Springerpresse hinterher?"
-Sofortiger Abzug aus Afghanistan?(wobei sie da ja, aufgrund des hohen Gegendrucks, schon wieder teilweise einbrechen)
- "Reichtum für Alle"? Oh ja, die Robin Hoods der Neuzeit! Stelle mir gerade vor, wie Gysi und Lafo mit Pfeil und Bogen vor einer Großbank wartend, um den Bänkern die Beutel mit Geld zu klauen...
- bundesweiter Mindestlohn von 10 Euro?
da gibt es doch etliches...
--
Der zweite Punkt spielte auch nicht auf die aktuelle Situation wieder, sondern zukünftige? Warum soll ich mich, wie du selbst auch beschreibst, mit Nebenjobs, Bafög, Studienkrediten usw mehrere Jahre über Wasser halten, wenn mir später, in einem hoffentlich einigermaßen bezahlten Job, sowieso wieder die Hälfte abgezogen wird?
Da geht ich doch lieber gleich eine Ausbildung machen oder Ähnliches und bezahl dann später weniger Steuern.
Habe ich mir dir 5 Jahre an der Armutsgrenze gespart und verdiene Netto später das gleiche!
-"besser verdienend" und "ausgebeutet" schliesst sich für mich irgendwie aus. Allenfalls nivelliert man die Einkommen etwas, damit die weniger Verdienenden nicht ganz so ausgebeutet werden. "
Warum schliesst sich das aus? Da bin ich anderer Ansicht! Besser verdienen, heißt in der Regel auch, dass oft mehr gearbeitet wird (jaja, da gibt es natürlich viele Gegenbeispiele), mehr Verantwortung getragen wird und man nicht austauschbar ist(zumind. nicht so leicht)..
Aber natürlich fühlt man sich doch genauso ausgebeutet?!
"So bei welchen Themen denn? Oder laufen die "einigermaßen gebildeten und informierten" Leute auch nur der Springerpresse hinterher?"
-Sofortiger Abzug aus Afghanistan?(wobei sie da ja, aufgrund des hohen Gegendrucks, schon wieder teilweise einbrechen)
- "Reichtum für Alle"? Oh ja, die Robin Hoods der Neuzeit! Stelle mir gerade vor, wie Gysi und Lafo mit Pfeil und Bogen vor einer Großbank wartend, um den Bänkern die Beutel mit Geld zu klauen...
- bundesweiter Mindestlohn von 10 Euro?
da gibt es doch etliches...
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Der zweite Punkt spielte auch nicht auf die aktuelle Situation wieder, sondern zukünftige? Warum soll ich mich, wie du selbst auch beschreibst, mit Nebenjobs, Bafög, Studienkrediten usw mehrere Jahre über Wasser halten, wenn mir später, in einem hoffentlich einigermaßen bezahlten Job, sowieso wieder die Hälfte abgezogen wird?
Da geht ich doch lieber gleich eine Ausbildung machen oder Ähnliches und bezahl dann später weniger Steuern.
Habe ich mir dir 5 Jahre an der Armutsgrenze gespart und verdiene Netto später das gleiche!
-"besser verdienend" und "ausgebeutet" schliesst sich für mich irgendwie aus. Allenfalls nivelliert man die Einkommen etwas, damit die weniger Verdienenden nicht ganz so ausgebeutet werden. "
Warum schliesst sich das aus? Da bin ich anderer Ansicht! Besser verdienen, heißt in der Regel auch, dass oft mehr gearbeitet wird (jaja, da gibt es natürlich viele Gegenbeispiele), mehr Verantwortung getragen wird und man nicht austauschbar ist(zumind. nicht so leicht)..
Aber natürlich fühlt man sich doch genauso ausgebeutet?!
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