Referate halten Wie setze ich Medien richtig ein?

Welche Hilfsmittel Vorträge wirklich unterstützen und was der Redner beachten muss. Plus: Die wichtigsten Gestaltungsregeln für PowerPoint

Fünf kleine Helfer

Notebook & Beamer

Eindruck macht heute niemand mehr, bloß weil er es schafft, mit PowerPoint ein paar Folien zu basteln und sie im Seminarraum an die Wand zu werfen. Nur Menschen überzeugen, nicht technische Hilfsmittel. Digitale Präsentationen können Vorträge aber sinnvoll ergänzen und eignen sich auch für großes Publikum, weil sie für jeden gut zu sehen sind.

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Vorteil: PowerPoint-Präsentationen lassen sich schnell umbauen, wenn Inhalte eingefügt oder aktualisiert werden müssen.

Nachteil: Falsch verwendet, machen sie Vorträge kaputt.

Praxistipp: Kopie auf USB-Stick speichern und Strategie vorbereiten, falls die Technik streikt.


Flipchart

Dieses "Umblätter-Diagramm" gibt es schon lange – zu Recht. Es kann nach Lust und Laune herumgeschoben, beschriftet, beklebt und bemalt werden. Bei Gruppen über 15 Leuten ist es wegen mangelnder Leserlichkeit ungeeignet.

Vorteil: Am Flipchart können Inhalte mit dem Publikum entwickelt werden. Menschen schauen gerne zu, wie etwas Neues entsteht.

Nachteil: Die Gefahr ist, dass der Redner dem Publikum dauernd den Rücken zuwendet. Ohne saubere Handschrift geht es auch nicht.

Praxistipp: Stifte selbst mitbringen, am besten mit rechteckigen Spitzen, das ermöglicht einen festen Strich. Vorher mit dünnem Bleistift Notizen machen und Hilfslinien zeichnen – für das Publikum sind sie praktisch unsichtbar.

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    • Quelle DIE ZEIT, 12.08.2009 Nr. 05
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    • Schlagworte Medien | DDR | Publikum
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