Adel Kommilitone Baron
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Leser-Kommentare
    • NoG
    • 24.11.2009 um 11:34 Uhr
    1. hilfe

    sorry, was soll das denn bitte sein?
    im uebrigen habe ich auch gute manieren, meine eigene firma hat ein logo (als geeigneter ersatz fuer ein wappen?)...nur ein schloss, das habe ich noch nicht :(

    • MLear
    • 24.11.2009 um 11:55 Uhr

    "Manchmal, wenn eine schwere Prüfung ansteht, betet er einen Rosenkranz in der schlosseigenen Kapelle."
    [...]
    "Für die Ehe wünscht er sich eine Dame mit guter Erziehung, die gerne den Haushalt führt. So jemanden zu finden ist heutzutage weiß Gott nicht leicht', sagt er."

    Große Güte, und ich dachte, dass in Deutschland wenigstens derartiges Junkertum gnädig ausgestorben wäre. Zum Fürchten...

    • bediko
    • 24.11.2009 um 12:11 Uhr

    Großer Gott, ich glaubte bisher, dass die Adeligenanbetung vorbei sei! Ist es nicht sogar so, dass seit dem 1. Weltkrieg die Adelstitel verboten sind oder wenigsten nicht mehr offiziell geführt werden dürfen? Was soll das Ganze? Sind das bessere Menschen? Und zu allem Überfluss auch noch die Kapelle! Ich kann nicht mehr!

    • Buker
    • 24.11.2009 um 12:13 Uhr
    4.

    "Wir sind stolz auf unsere Herkunft und die Tradition, die damit verbunden ist", sagt Leopold.

    Andere sind stolz darauf einfach nur Deutsche zu sein.

    Wann begreift die Welt endlich, dass man auf erbrachte Leistungen stolz sein kann und nicht auf das "Glück einer guten Geburt"???

  1. es gibt weiß gott schon noch mehr unterschiede, trotz der putzigen vergleiche die Nog aufbot (sic! "aufbot ... dann fuhren wir"usw. auch typisch für unbeholfen antiquierte sprache). NoG schreibt seinen kommentar klein, so würde kein traditiosbewußter junger adliger die deutsche rechtschreibung mit füssen treten. und gleich als erstes wort für eine entschuldigung "sorry" zu benutzen ist weiß gott ein erkennungsmerkmal für jemanden der schonmal für ein jahr au pair im mittleren westen war, wo man gewiß einiges lernen kann, aber weiß gott keine guten manieren. (jetzt den rechten handrücken mit den knöchelchen des zeige- und mittelfingers vor den säuerlich gespitzten mund gehalten, dabei nach links unten (weg-) schauen und dann leise aber hörbar und süffisant durch die nase lachen: "fufufufufu...".

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    • bediko
    • 24.11.2009 um 13:09 Uhr

    Ich habe weiter oben vergessen, Sie teilnehmen zu lassen an meiner Phase des Nachdenkens, ob ich nicht mein Zeit-Abonnement gegen ein Abonnement der "Grünen Post" (gibt es die noch?) austauschen sollte. Meiner Erinnerung nach können die noch überzeugender die Fürstenhäuser beweihräuchern. Was meinen Sie? Ist das ein guter Gedanke? Was raten Sie mir?

    • Crest
    • 24.11.2009 um 13:18 Uhr

    Manche haben "blaues" Blut, andere haben "die Zukunft" im Blut.

    Es hatte mich zwar (intellektuell) entsetzt, als ich mitansehen musste, wie meine - im besten Sinne republikanisch erzogenen - Töchter bei den letzten Königshochzeiten vor dem Fernseher förmlich dahinschmolzen. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie diese spätpubertären Atavismen überwinden werden :-).

    Die gesellschaftliche Organisationsform der Aristokratie mag beim Aufstieg des Menschen eine Rolle gespielt haben - oder auch nicht. Den Weltraum erobern werden wir mit der Aristokratie (als Aristokratie) nicht . Sie mag und sie darf zurückbleiben. In einer Nische.

    Herzlichst Crest

    P.S. Gutes Benehmen ist kein Alleinstellungsmerkmal der Aristokratie.

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