Ingenieurstudenten Auf dem Weg nach oben
Ingenieurwissenschaften sind klassische Studiengänge für Aufsteiger: Jeder zweite Student hat Eltern, die selbst nie an der Uni waren.

Vom Hauptschüler zum Studenten, vom Metzgersohn zum Ingenieur: Kai Kahn will nach oben
Dass Kai Kahn einmal in der Hauptstadt studieren würde, damit hatte in seinem pfälzischen Heimatdorf niemand gerechnet. Der kleine Kai mit dem verschmitzten Lächeln, dachten die Nachbarn im 531-Seelen-Dorf Sessenbach, würde vielleicht einmal Metzger werden wie sein Vater, oder er würde in einer der vielen Keramikfabriken im Westerwaldkreis schaffen. Aber ein Studium? Das trauten sie eher seinem Kumpel Stefan zu, der auf dem Gymnasium Einsen und Zweien sammelte und dessen Vater Diplom-Bauingenieur war. Bei Kai dachte niemand daran. Und so sah es zunächst tatsächlich auch aus: Kai Kahn ging nach der neunten Klasse von der Hauptschule ab, machte im Nachbarort eine Lehre zum Elektroinstallateur und arbeitete danach ein Jahr in einer Elektrofirma.
Irgendwann wollte Kai Kahn nicht mehr "jeden Tag 12 bis 14 Stunden auf dem Bau rumschuften". Es wurde ihm "zu blöd, immer nur Löcher in die Wände zu kloppen und Drähte zu verlegen". Das kann doch nicht alles sein, dachte er. Kai Kahn ließ seinen Job und Sessenbach hinter sich. Er ging nach Berlin und zurück auf die Schulbank. Nach zwei Jahren auf der Technikerschule war er staatlich geprüfter Techniker. Das war besser – aber es war nicht genug.
Kai Kahn wollte studieren. Aber nicht Philosophie, Politik oder Kunstgeschichte. Nichts Abgehobenes sollte es sein, sondern etwas Handfestes – "etwas, womit ich einen sicheren Job bekomme und später nicht auf jeden Euro schauen muss", wie er sagt. Er wollte Sicherheit. Deswegen schrieb er sich mit 22, sechs Jahre nach seinem Hauptschulabschluss, für Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ein.
Der Aufstieg Kai Kahns klingt wie eine Ausnahme. Tatsächlich aber hat jeder zweite Ingenieurstudent einen ähnlichen Weg hinter sich. "Die Ingenieurwissenschaften sind das Fach für soziale Aufsteiger", sagt der Soziologe Michael Hartmann. In keiner anderen Fachgruppe studieren so viele, deren Eltern Arbeiter, einfache Angestellte oder Migranten sind. Jeder vierte Ingenieurstudent ist ein Arbeiterkind. In Fächern wie Zahnmedizin ist es nur jeder zehnte, in Physik und Musik jeder siebte, hat die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ergeben. Oft sind die Nachwuchsingenieure die Ersten in ihrer Familie, die einen Campus betreten. Jeder zweite Ingenieurstudent hat Eltern, die selbst nicht studiert haben. "Gerade Arbeiterkinder sind in den Ingenieurwissenschaften öfter vertreten als in anderen Fächern", sagt Hartmann.
- Datum 03.11.2009 - 16:48 Uhr
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- Quelle ZEIT CAMPUS 06/09
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[...]
Es wird hier impliziert das der durchschnittliche Student der Ingenieurwissenschaften eine Person mit Sprachstörungen, starken Motivationsproblemen und einer geringeren Auffassungsgabe ist. Diese Menschen sind "Zahnmedizinern" und "Geisteswissenschaftlern" (natürlich) bei weitem unterlegen und deswegen wird auch jeder Handwerker vom Dorf Ingenieur.
Ich selber studiere Mechanical Engineering, komme auch aus einem Dorf, habe vor dem Studium eine praktische Ausbildung absolviert und meine Eltern haben nie eine Hochschule besucht. Dennoch wurde ich durch meine Eltern von klein auf stark gefördert und auch in unserem Haus wird durchaus auch anspruchsvollere Literatur gelesen, eine vernünftige Sprache vermittelt. Im Abstraktionsvermögen stehen meine Eltern und vor allem ich vielen Absolventen anderer Fächer nicht im geringsten nach. Ich denke hier spreche ich auch für einen Großteil meiner Kommilitonen.
Ich fasse diesen Artikel als eine tiefe Beleidigung auf und finde das der Autor sich ein Stück weit schämen sollte für eine derartige Darstellung. Man wird hier in Schubladen einsortiert in die man nicht gehört bzw. fehlt der nötige Respekt gegenüber Ingenieuren und deren Leistungen.
[Gekuerzt, bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]
Ich kann dem obigen Kommentar nur recht geben. Ich habe selber Ingenieurwissenschaften studiert und danach in Mathematik promoviert. Inzwischen arbeite ich im Ausland. Auch bin ich der erste Akademiker in meiner Familie. An Ingenieurwissenschaften hat mich immer die Kombination von abstraktem Denken mit Anwendungen in realen technischen Problemen fasziniert.
Es ist sehr offensichtlich, dass sich der Schreiber des Artikels niemals mit den Inhalten eines Ingenieursstudiums beschaeftigt hat. Dann haette er gemerkt, dass ingenieurwissenschaftliche Faecher ein deutlich hoeheres Abstraktionsvermoegen erforden als viele Geisteswissenschaften. Auch Kommunikationsfaehigkeit ist selbstverstaendlich. Mann kann als Ingenieur nur erfolgreich sein, wenn man gleichzeitig mit Theoretikern und Anwendern auf einem hohen Level kommunizieren kann. Uebrigens, in dem Land in dem ich arbeite hat man eine sehr hohe Meinung vom deutschen Ingenieursstudium, das sehr umfassend und theoretisch tiefgehend ist.
Insgesamt ist es einer der schwaechsten Artikel, die ich seit langem auf Zeit Online gelesen habe und eine Beleidigung fuer jeden Ingenieursstudenten.
Der Artike bereit sie gut auf ihr Leben als Ingenieur vor.
Schlecht bezahlt, von allen nur als nötiges Übel betrachtet und auch so entlohnt.
Die Reaktion ist stark übertrieben, wer sich davon beleidigt fühlt, muss vieleicht mal darüber nachdenken, warum. Von Sprachstörungen war im Artikel nicht die Rede. Es ist nach meinen Beobachtungen schon so, dass sprachliche Ausdrucksfähigkeit bei Ingenieurstudenten nicht immer das größte Talent ist. Wo liegt da das Problem?
Auch ich gehörfe exakt zur beschriebenen Klientel und finde die Aussagen treffend.
Nehmen Sie es nicht so schwer. Es ist halt einen Studie, die zu diesem Ergebnis kommt. Was juckts, wenn Herr Hartmann sein Haus ernergetisch aufmöbeln will, braucht er einen, der entweder die technischen Gerate vorkonstuiert hat, also einen Ingenieur oder einen technisch Versierten. Sollte einer von denn Sprachstörungen haben, müssen Sie halt aufmrksamer zuhören. Macht doch nichts.
Woran ich viel mehr Anstoss genommen hätte, wäre der Vergleich zwischen Betriebswirten und Ingenieuren. Da wäre zumindest im Hinblick auf die Konstruktionsleistungen der Volkswirt angebrachter gewesen.
übrigens bez all ihrer Antworten: Schon mal von der Unzulässigkeit der Induktion gehört?
......leider verhält es sich so, wie sadinoel es darstellt. Dies erlebte ich auch schon. Schon seltsam, wie das Ingenieurwesen durch manche Personen abgewertet wird. Da gibt es natürlich Baustellenton, rauh krakelende Bauarbeiter und der Maschinenbaustudent ist der "Schrauber", auch oft "Schmierölis" genannt. Solche Argumente entspringen Leuten, die seit der 10. Klasse keine Physik und seit der 11. keine Mathematik mehr kennenlernten. Das wird sich aber in den nächsten Jahren vermtlich geben, weil die praktische Bedeutung dieser Gebiete für jedermann offensichtlich werden wird.
......leider verhält es sich so, wie sadinoel es darstellt. Dies erlebte ich auch schon. Schon seltsam, wie das Ingenieurwesen durch manche Personen abgewertet wird. Da gibt es dann natürlich Baustellenton, rauh krakelende Bauarbeiter und der Maschinenbaustudent ist der "Schrauber", auch oft "Schmieröli" genannt und ähnlich klischeehafte Vorstellungen. Solche Argumente entspringen Leuten, die seit der 10. Klasse keine Physik und seit der 11. keine Mathematik mehr kennenlernten. Das wird sich aber in den nächsten Jahren vermutlich geben, weil die praktische Bedeutung dieser Gebiete für jedermann offensichtlich werden wird.
Ich kann dem obigen Kommentar nur recht geben. Ich habe selber Ingenieurwissenschaften studiert und danach in Mathematik promoviert. Inzwischen arbeite ich im Ausland. Auch bin ich der erste Akademiker in meiner Familie. An Ingenieurwissenschaften hat mich immer die Kombination von abstraktem Denken mit Anwendungen in realen technischen Problemen fasziniert.
Es ist sehr offensichtlich, dass sich der Schreiber des Artikels niemals mit den Inhalten eines Ingenieursstudiums beschaeftigt hat. Dann haette er gemerkt, dass ingenieurwissenschaftliche Faecher ein deutlich hoeheres Abstraktionsvermoegen erforden als viele Geisteswissenschaften. Auch Kommunikationsfaehigkeit ist selbstverstaendlich. Mann kann als Ingenieur nur erfolgreich sein, wenn man gleichzeitig mit Theoretikern und Anwendern auf einem hohen Level kommunizieren kann. Uebrigens, in dem Land in dem ich arbeite hat man eine sehr hohe Meinung vom deutschen Ingenieursstudium, das sehr umfassend und theoretisch tiefgehend ist.
Insgesamt ist es einer der schwaechsten Artikel, die ich seit langem auf Zeit Online gelesen habe und eine Beleidigung fuer jeden Ingenieursstudenten.
Der Artike bereit sie gut auf ihr Leben als Ingenieur vor.
Schlecht bezahlt, von allen nur als nötiges Übel betrachtet und auch so entlohnt.
Die Reaktion ist stark übertrieben, wer sich davon beleidigt fühlt, muss vieleicht mal darüber nachdenken, warum. Von Sprachstörungen war im Artikel nicht die Rede. Es ist nach meinen Beobachtungen schon so, dass sprachliche Ausdrucksfähigkeit bei Ingenieurstudenten nicht immer das größte Talent ist. Wo liegt da das Problem?
Auch ich gehörfe exakt zur beschriebenen Klientel und finde die Aussagen treffend.
Nehmen Sie es nicht so schwer. Es ist halt einen Studie, die zu diesem Ergebnis kommt. Was juckts, wenn Herr Hartmann sein Haus ernergetisch aufmöbeln will, braucht er einen, der entweder die technischen Gerate vorkonstuiert hat, also einen Ingenieur oder einen technisch Versierten. Sollte einer von denn Sprachstörungen haben, müssen Sie halt aufmrksamer zuhören. Macht doch nichts.
Woran ich viel mehr Anstoss genommen hätte, wäre der Vergleich zwischen Betriebswirten und Ingenieuren. Da wäre zumindest im Hinblick auf die Konstruktionsleistungen der Volkswirt angebrachter gewesen.
übrigens bez all ihrer Antworten: Schon mal von der Unzulässigkeit der Induktion gehört?
......leider verhält es sich so, wie sadinoel es darstellt. Dies erlebte ich auch schon. Schon seltsam, wie das Ingenieurwesen durch manche Personen abgewertet wird. Da gibt es natürlich Baustellenton, rauh krakelende Bauarbeiter und der Maschinenbaustudent ist der "Schrauber", auch oft "Schmierölis" genannt. Solche Argumente entspringen Leuten, die seit der 10. Klasse keine Physik und seit der 11. keine Mathematik mehr kennenlernten. Das wird sich aber in den nächsten Jahren vermtlich geben, weil die praktische Bedeutung dieser Gebiete für jedermann offensichtlich werden wird.
......leider verhält es sich so, wie sadinoel es darstellt. Dies erlebte ich auch schon. Schon seltsam, wie das Ingenieurwesen durch manche Personen abgewertet wird. Da gibt es dann natürlich Baustellenton, rauh krakelende Bauarbeiter und der Maschinenbaustudent ist der "Schrauber", auch oft "Schmieröli" genannt und ähnlich klischeehafte Vorstellungen. Solche Argumente entspringen Leuten, die seit der 10. Klasse keine Physik und seit der 11. keine Mathematik mehr kennenlernten. Das wird sich aber in den nächsten Jahren vermutlich geben, weil die praktische Bedeutung dieser Gebiete für jedermann offensichtlich werden wird.
Ich kann dem obigen Kommentar nur recht geben. Ich habe selber Ingenieurwissenschaften studiert und danach in Mathematik promoviert. Inzwischen arbeite ich im Ausland. Auch bin ich der erste Akademiker in meiner Familie. An Ingenieurwissenschaften hat mich immer die Kombination von abstraktem Denken mit Anwendungen in realen technischen Problemen fasziniert.
Es ist sehr offensichtlich, dass sich der Schreiber des Artikels niemals mit den Inhalten eines Ingenieursstudiums beschaeftigt hat. Dann haette er gemerkt, dass ingenieurwissenschaftliche Faecher ein deutlich hoeheres Abstraktionsvermoegen erforden als viele Geisteswissenschaften. Auch Kommunikationsfaehigkeit ist selbstverstaendlich. Mann kann als Ingenieur nur erfolgreich sein, wenn man gleichzeitig mit Theoretikern und Anwendern auf einem hohen Level kommunizieren kann. Uebrigens, in dem Land in dem ich arbeite hat man eine sehr hohe Meinung vom deutschen Ingenieursstudium, das sehr umfassend und theoretisch tiefgehend ist.
Insgesamt ist es einer der schwaechsten Artikel, die ich seit langem auf Zeit Online gelesen habe und eine Beleidigung fuer jeden Ingenieursstudenten.
Sie müssen dies verstehen, bei einer Zeitung arbeiten nun vor allem Geisteswissenschaftler, wenn man dies eine Wissenschaft nennen kann. In meinem Studium habe ich in meinem Nebenfach vor allem Leute kennen gelernt, die eine ruhige Kugel schieben wollten, und denen der Anblick eines Integrals die Schweißperlen auf's Gesicht zauberte.
Deutschland sollte froh sein, dass es so fähige Ingeieure hat. Das sollte in der Zeitung auch einmal kund getan werden. Insbesondere die Unterschiede zwischen einem Ingeieur-Studium und einem Informatik-, Physik- oder Mathematik-Studium hätte man mal klar heraus arbeiten können, insbesondere die wesentlich höhere Fixierung auf Lösungen, statt auf formale Beweise.
Sie müssen dies verstehen, bei einer Zeitung arbeiten nun vor allem Geisteswissenschaftler, wenn man dies eine Wissenschaft nennen kann. In meinem Studium habe ich in meinem Nebenfach vor allem Leute kennen gelernt, die eine ruhige Kugel schieben wollten, und denen der Anblick eines Integrals die Schweißperlen auf's Gesicht zauberte.
Deutschland sollte froh sein, dass es so fähige Ingeieure hat. Das sollte in der Zeitung auch einmal kund getan werden. Insbesondere die Unterschiede zwischen einem Ingeieur-Studium und einem Informatik-, Physik- oder Mathematik-Studium hätte man mal klar heraus arbeiten können, insbesondere die wesentlich höhere Fixierung auf Lösungen, statt auf formale Beweise.
Der Artike bereit sie gut auf ihr Leben als Ingenieur vor.
Schlecht bezahlt, von allen nur als nötiges Übel betrachtet und auch so entlohnt.
Sselten habe ich in der Zeit etwas derart [...] gelesen. Ich kann dem Autor nur etwas auf seinem Niveau erwidern: Geisteswissenschaften und Jura kann jeder durchschnittlich intelligente Mensch, Ingenieurwissenschaften und Mathematik dagegen nur wenige. Dass 25% der Ingenieure aus Arbeiterfamilien stammen dokumentiert, dass in "harten" Studiengängen mentale Fitness (auch als Intelligenz bekannt) verlangt wird. In den Geisteswissenschaften tummeln sich die Kinder derjenigen, die wissen, dass ein Studium eine wichtige Voraussetzung zum Eintritt in's Bürgertum darstellt. In den Ingenieurwissenschaften die Abkömmlinge derjenigen, die dieses soziale Metawissen nicht haben, jedoch die mentalen Voraussetzungen.
[Gekuerzt, bitte bemuehen Sie sich, Ihre Kritik sachlich zu formulieren. Danke. /Die Redaktion pt.]
Sie sollten Ihre Art und Weise bedenken, mit der Sie der Kritik an Ihren Artikeln begegnen, zumal bereits die Vorkommentare mit der von Ihnen "gekürzten" Charakterisierung konform waren.
Wer einen solchen Artikel veröffentlicht, sollte auch mit der Kritik daran umgehen können.
Sie sollten Ihre Art und Weise bedenken, mit der Sie der Kritik an Ihren Artikeln begegnen, zumal bereits die Vorkommentare mit der von Ihnen "gekürzten" Charakterisierung konform waren.
Wer einen solchen Artikel veröffentlicht, sollte auch mit der Kritik daran umgehen können.
@ Andere Kommentatoren:
Bitte jetzt hier nicht kindisch darüber streiten, welches Studium anspruchsvoller ist. Bei solchen Diskussionen brennen immer beide Parteien aus, ohne dass es irgendeinen Nutzen hätte.
Aber was lepkeb's Einwand von unterbezahlten Ingenieuren angeht -- das möchte ich irgendwie nicht glauben. Ich studiere an einer TU und hier ist so gut wie jeder technische Absolvent noch im Jahr seines Abschlusses unter Vertrag und verdient irgendwo zwischen 40 und 50k€. Jedenfalls wenn man den eigenen Absolventenstatistiken traut ;) Von solchen Bedingungen können andere Studienrichtungen, zum Beispiel meine, nur träumen.
2. Was der Artikel anspricht kann ich aber auch in meinem Studiengang (Psychologie) feststellen. Ich kann mit den Leuten, die erst eine Ausbildung gemacht haben oder über den 2. Bildungsweg oder als Quereinsteiger in den Studiengang kamen viel besser umgehen als mit solchen die direkt nach dem Abi "Hallo hier bin ich wo sind die College-Teenagerfilm-Partys?" riefen und angefangen haben zu studieren. Es ist natürlich nur meine eigene anektodische Erfahrung, aber wer sich irgendwo hochgearbeitet hat erscheint mir unaufgeregter, sachlicher, souveränder und hält sich nicht mit irgendwelchem Kleinscheiß (z.B. sich über Formalien empören) auf sondern macht einfach das, was er immer getan hat: eine weitere Station auf dem Weg zu seinem Lebensziel abarbeiten. Last but not least ist "Aufsteigen" immerhin auch eine sehr prägende Erfahrung.
1. Das Gehalt sollte in einem gewissem Zusammenhang zur tatsächlichen Leistung stehen.
Und da werden Ings im Vergleich zu anderen Berufsgruppen (BWL;))tatsächlich schlecht bezahlt.
2. Gerade als Psychologe sollten Sie wissen, dass es genug Studien gibt, die deutliche Unterschiede hinsichtlich des Leistungsvermögens der Studierendengruppen belegen.
[...] Physiker, Mathematiker, Ings schneiden am besten ab...
[Gekuerzt, bitte unterlassen Sie pauschal beleidigende Aeusserungen und bemuehen Sie sich allgemein um ein sachliches Diskussionsklima. Danke. /Die Redaktion pt.]
Thakeshi sie kenne doch die Reihenfolge; Lüge; Notlüge, Statistik.
40 und 50k€ ja die Märchen erzählen Professoren auch immer gerne. Ein anderer beliebter Spruch der Berrufsgruppe ist auch, in der freien Wirtschaft würde ich soviel mehr verdienen. Ein befreundeter Rektor hatte darauf hin gesagt dann gehen sie doch in die Privatwirtschaft, der Prof ist immer noch da.
Fragen sie mal in der freien Wirtschaft tätige Ingenieure zwischen 33 -45 Jahren nach ihren Verdiensten und ihren Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da ergibt sich ein Bild des Grauens. Auch eine unverbindliche Anfrage bei einem Arbeitsvermittler wird ihnen die Augen öffnen.
"Gerade Arbeiterkinder sind in den Ingenieurwissenschaften öfter vertreten als in anderen Fächern", sagt Hartmann
Da wird Herr Hartmann recht haben, den die anderen wissen um die Arbeitsbedingungen als Ing. . Leider
Da kann ich ihnen aus Studentensicht Recht geben. Die Kommilitonen aus meinem Bekanntenkreis, die entweder vorher eine Lehre oder den zweiten Bildungsweg absolviert hatten, waren maßvoller beim Trinken aber auch bei der Freude an langen Gesprächen, aber beim Lernen nicht so maßvoll wie wir.
1. Das Gehalt sollte in einem gewissem Zusammenhang zur tatsächlichen Leistung stehen.
Und da werden Ings im Vergleich zu anderen Berufsgruppen (BWL;))tatsächlich schlecht bezahlt.
2. Gerade als Psychologe sollten Sie wissen, dass es genug Studien gibt, die deutliche Unterschiede hinsichtlich des Leistungsvermögens der Studierendengruppen belegen.
[...] Physiker, Mathematiker, Ings schneiden am besten ab...
[Gekuerzt, bitte unterlassen Sie pauschal beleidigende Aeusserungen und bemuehen Sie sich allgemein um ein sachliches Diskussionsklima. Danke. /Die Redaktion pt.]
Thakeshi sie kenne doch die Reihenfolge; Lüge; Notlüge, Statistik.
40 und 50k€ ja die Märchen erzählen Professoren auch immer gerne. Ein anderer beliebter Spruch der Berrufsgruppe ist auch, in der freien Wirtschaft würde ich soviel mehr verdienen. Ein befreundeter Rektor hatte darauf hin gesagt dann gehen sie doch in die Privatwirtschaft, der Prof ist immer noch da.
Fragen sie mal in der freien Wirtschaft tätige Ingenieure zwischen 33 -45 Jahren nach ihren Verdiensten und ihren Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da ergibt sich ein Bild des Grauens. Auch eine unverbindliche Anfrage bei einem Arbeitsvermittler wird ihnen die Augen öffnen.
"Gerade Arbeiterkinder sind in den Ingenieurwissenschaften öfter vertreten als in anderen Fächern", sagt Hartmann
Da wird Herr Hartmann recht haben, den die anderen wissen um die Arbeitsbedingungen als Ing. . Leider
Da kann ich ihnen aus Studentensicht Recht geben. Die Kommilitonen aus meinem Bekanntenkreis, die entweder vorher eine Lehre oder den zweiten Bildungsweg absolviert hatten, waren maßvoller beim Trinken aber auch bei der Freude an langen Gesprächen, aber beim Lernen nicht so maßvoll wie wir.
Sie müssen dies verstehen, bei einer Zeitung arbeiten nun vor allem Geisteswissenschaftler, wenn man dies eine Wissenschaft nennen kann. In meinem Studium habe ich in meinem Nebenfach vor allem Leute kennen gelernt, die eine ruhige Kugel schieben wollten, und denen der Anblick eines Integrals die Schweißperlen auf's Gesicht zauberte.
Deutschland sollte froh sein, dass es so fähige Ingeieure hat. Das sollte in der Zeitung auch einmal kund getan werden. Insbesondere die Unterschiede zwischen einem Ingeieur-Studium und einem Informatik-, Physik- oder Mathematik-Studium hätte man mal klar heraus arbeiten können, insbesondere die wesentlich höhere Fixierung auf Lösungen, statt auf formale Beweise.
1. Das Gehalt sollte in einem gewissem Zusammenhang zur tatsächlichen Leistung stehen.
Und da werden Ings im Vergleich zu anderen Berufsgruppen (BWL;))tatsächlich schlecht bezahlt.
2. Gerade als Psychologe sollten Sie wissen, dass es genug Studien gibt, die deutliche Unterschiede hinsichtlich des Leistungsvermögens der Studierendengruppen belegen.
[...] Physiker, Mathematiker, Ings schneiden am besten ab...
[Gekuerzt, bitte unterlassen Sie pauschal beleidigende Aeusserungen und bemuehen Sie sich allgemein um ein sachliches Diskussionsklima. Danke. /Die Redaktion pt.]
Ja natürlich...die Ingenieure und Mathematiker sind sind die Schlauesten von allen und die Psychologen haben nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag empirische Belege für diese "Tatsache" zu suchen.
Im Moment sieht es so aus: Maschinenbauabsolventen müssen unfreiwillig den Master machen trotz Bachelorarbeit bei Porsche weil überall Einstellungsstop herrscht. Die prophetischen Unkenrufe bezüglich Gehalt und Berufsaussichten von Studienfächern sollte man geflissentlich ignorieren und auf gar keinen Fall sollte man sein Studienfach in irgendwelchen Foren diskutieren, weil sich dort unter Garantie nur die tummeln, denen das alles nicht gefallen hat.
Ja natürlich...die Ingenieure und Mathematiker sind sind die Schlauesten von allen und die Psychologen haben nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag empirische Belege für diese "Tatsache" zu suchen.
Im Moment sieht es so aus: Maschinenbauabsolventen müssen unfreiwillig den Master machen trotz Bachelorarbeit bei Porsche weil überall Einstellungsstop herrscht. Die prophetischen Unkenrufe bezüglich Gehalt und Berufsaussichten von Studienfächern sollte man geflissentlich ignorieren und auf gar keinen Fall sollte man sein Studienfach in irgendwelchen Foren diskutieren, weil sich dort unter Garantie nur die tummeln, denen das alles nicht gefallen hat.
Man kann schon fast die Uhr danach stellen, wann unsere Ingenieure wieder gehuldigt oder von selbst ernannten Experten getreten werden.
Pah!
Wir sind alle so differenziert, dass diese Pauschalwerbung- oder beschimpfung fast schon peinlich ist.
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