Berufserfahrung Das prima Praktikum finden
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 Kontakt aufnehmen und Vorbereitungen treffen

Schritt 4: Mit dem Chef der Personalabteilung sprechen

Manche Arbeitgeber führen Vorstellungsgespräche für Praktikumsplätze durch, die jedoch meist nicht so tückisch sind wie jene für Ausbildungsplätze oder Jobs. Die meisten Firmen wollen in solchen Gesprächen lediglich die Ernsthaftigkeit der Bewerbung und eine gewisse Grundsympathie ergründen. Deswegen ist es sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was man auf die Fragen des Chefs antworten will: Warum will ich gerade in diesem Betrieb ein Praktikum machen? Was spricht für mich als Praktikant? Welche Interessen und Kenntnisse habe ich, und wie kann ich sie einbringen? Ansonsten gilt: höflich bleiben, nicht schauspielern und auf einen angemessenen äußeren Eindruck achten. Zum Bewerbungsgespräch darf es auch mal ein Sakko oder eine Bluse sein. Hauptsache, es passt zu dem jeweiligen Unternehmen – und in Banken gelten da andere Standards als in Werbeagenturen. Wenn man es bis ins Vorstellungsgespräch geschafft hat, fällt die Entscheidung in der Regel recht schnell, oft wird die Zusage noch an Ort und Stelle erteilt. Wenn es heißt: "Wir melden uns bei Ihnen", muss das allerdings noch kein schlechtes Zeichen sein. Wichtig: Normalerweise meldet sich die Firma zuerst. Nachfragen sollte man erst nach mehreren Wochen Wartezeit.

Schritt 5: Vorbereitungen für das Praktikum treffen

Vor allem bei längeren Praktika mit einer Bezahlung von über 400 Euro monatlich braucht man seine Papiere: Sozialversicherungsausweis (gibt es über die Krankenkasse), Lohnsteuerkarte (beim Einwohnermeldeamt) und Studentenausweis sind oft Pflicht. Auch einen Nachweis seiner Krankenversicherung sollte man rechtzeitig anfordern. Im Einzelfall hilft eine Nachfrage beim Praktikumsbetrieb, welche Unterlagen benötigt werden. Befindet sich der Praktikumsplatz in einer anderen Stadt, sollten etwa sechs Wochen vorher die Umzugsvorbereitungen beginnen. Für die eigene Wohnung lässt sich ein Zwischenmieter finden. Bei der Wohnungssuche in der neuen Stadt helfen Websites wie studenten-wg.de , die WG-Börse des Asta oder der Betrieb. Manchmal gibt es Praktikantenwohnungen, oder der Praktikumsvorgänger sucht einen Nachmieter. Zum Weitersurfen: Die bekannteste Plattform für die Praktikumssuche ist www.monster.de

 
Leser-Kommentare
    • lepkeb
    • 25.01.2010 um 19:29 Uhr

    "Was muss ich tun, um meinem Traumberuf näher zu kommen? "
    Hoffen das die Eltern in D-land genug Vitamin-B besitzen und keine Praktika machen, da diese meist vollwertige Arbeitsplätze ersetzen und den Firmen billige AK bescheren und es kaum zu festen Arbeitsverhältnissen führt; Stichwort Generation-Praktikum.
    Oder ins Ausland gehen.

    • sps74
    • 25.01.2010 um 22:10 Uhr

    So ein Heft braucht man, wenn man sich absichern will, dass man nicht einen vollwertigen Arbeitsplatz ersetzt.

    Das Führen des Hefts und die Unterzeichnungspflichten sollten meiner Meinung nach auch im Praktikumsvertrag vermerkt werden.

    Bei Langzeitpraktika muss das Geld natürlich für den Lebensunterhalt ausreichen. Man sollte nie ein unterbezahltes Praktikum annehmen, wenn man keine andere Einnahmequelle hat, wie etwa Bafög oder Arbeitslosengeld.

    Und wer ein Praktikum nutzt um bloss die Lücken im Lebenslauf zu füllen und dabei Arbeitskräfte ersetzt, schadet dem eigenen Berufsstand. Solche Zeiten sind besser investiert, indem man trotz Überqualifikation vorübergehend doch einen anderen Job annimmt. Für Arbeitgeber zählt oft die Lebenserfahrung mehr als mehrere Praktika, die eher den Eindruck vermitteln, man ruhe sich gerne aus, statt echte Arbeit anzupacken.

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