Versicherung für Studenten "Ach, du Scheiße"

Im Studentenalltag passieren ständig Katastrophen, zum Beispiel Liebeskummer. Dabei kann man sich gegen alles versichern lassen: Auch für ungewöhnliche Fälle berechnen Underwriter die Versicherungssumme. Hier lösen sie vier Probleme von Studenten.

Heutzutage kann man sich gegen fast alles versichern lassen – sogar gegen Liebeskummer

Heutzutage kann man sich gegen fast alles versichern lassen – sogar gegen Liebeskummer

Das Problem: "Während meines Kunststudiums habe ich schon viele Bilder gemalt, die mir am Herzen liegen und nun in meiner Wohnung hängen. Außerdem sammle ich Werke anderer, zum Teil auch bekannter Maler. Leider sind sie in meinen vier Wänden natürlich nicht so gut aufgehoben wie in einem Museum. Sollte ich sie versichern lassen?"

Freddy Scholz, 22, studiert Kunst mit Schwerpunkt Design an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

Der gute Rat: "Man glaubt ja nicht, was mit Kunstwerken so alles passiert: Manche landen im Schredder, weil jemand die Umzugskiste für Restmüll hielt, andere werden von einer Abrissbirne zerstört, weil die Bauarbeiter das falsche Gebäude erwischt haben. Alles schon erlebt. Von daher ist es überhaupt nicht abwegig, die eigenen Bilder versichern zu lassen. Ich betreue als Versicherer auch viele junge Künstler. Die 'Allgefahrenversicherung' deckt zusätzlich zu den klassischen Gefahren wie Feuer, Wasser und Diebstahl auch Beschädigungen jeder Art. Es gibt für jeden eine maßgeschneiderte Lösung. Um eine 'Richtofferte' zu erstellen, brauche ich eine Liste aller Objekte, die versichert werden sollen, dazu einen Überblick über den Risiko-Ort: Gibt es eine Alarmanlage? Feuermelder? Ich gebe auch Tipps, wie man ein Bild sicher aufhängt, und vermittle Rahmenmacher. Sammlerstücke lassen sich meist danach schätzen, wie viel sie auf Messen und Auktionen einbringen. Ich besuche oft Veranstaltungen auf der ganzen Welt, um mich zu informieren."

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Jonathan Levy, 27, ist Art Underwriter bei AXA Art

Leser-Kommentare
  1. ... soll der Artikel aufklären oder wurden Sie für das werben bezahlt?

  2. ...langweilig!

    • Pencil
    • 06.06.2010 um 1:48 Uhr

    Das man sich gegen (fast) alles versichern kann war schon klar. Ich kann den vorherigen Kommentatoren nur zustimmen. Ich habe den Artikel nur überflogen, einfach weil selbst die nächsten Seiten, nach der ersten keinen Anreiz gegeben haben weiter zu lesen.

    • 2eco
    • 08.06.2010 um 8:57 Uhr

    Man kann sich ja gegen fast alles versichern.

    Warum konnte dann Paul-Panzer dann seine Briefträger-Schildkröte nicht versichern lassen?

  3. ...dass solch niveaulose und irrelevante Artikel es inzwischen sogar in die Zeit schaffen. Wurde da auch schon die Stammredaktion durch externe "unvoreingenommene" Leute ersetzt? Ist das wirklich ernst gemeint?

    Das ist der schlechteste Artikel seit dem über die "tollen" Studenten die logisch nicht nachvollziehbar von Vorlesungenen fern bleiben, aber doch irgendwie das Richtige tun.

  4. Eine Psychologiestudentin, die sich gegen Liebeskummer versichern will.
    Besser kann man nicht ausdrücken, wohin "Psychologie" heute gekommen ist.

    • eklipz
    • 08.06.2010 um 10:09 Uhr

    es ist mal wieder bemerkenswert, wie doch einige User auf Zeit Online hier das oben im Titel genannte tun.

    Schon mal dran gedacht, dass es vielleicht Pianisten oder Chemiker gibt, die ZEIT ONLINE lesen und die das hier vielleicht interessiert.

    Bester Beitrag der Woche: Nr. 2 von christian2010

    5."Bedenklich
    ...dass solch niveaulose und irrelevante Artikel es inzwischen sogar in die Zeit schaffen"

    Bedenklich, dass solch undurchdachte, destruktive und von eigener Unzufriedenheit durchsetzte Leserkommentare es inzwischen sogar auf Zeit Online.

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