Was sagen die Fotos über die Beziehungen aus?
ZEIT CAMPUS: Sagen uns die Bilder eigentlich etwas über die Beziehungen dieser Paare?

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Klein: Nein, meine Bilder sind keine Porträts. Jedes Paar war für mich wie das Material für einen Bildhauer. Ich habe mit ihnen meine Vorstellungen umgesetzt. Dabei ist etwas entstanden, das ich im metaphorischen Sinne Paarkörper nenne: Zwei Menschen, zwei Individuen bilden eine Form oder eben ein Paar, im Singular. Sie verschmelzen miteinander, und manchmal weiß man dann im Bild nicht mehr, welcher Fuß oder welche Hand zu wem gehört. Dieser Paarkörper ist das, was zwischen zwei Menschen existiert, die Beziehung, die Verstrickung. Die Formen, die da rausgekitzelt wurden, sind nur ein Aspekt von jedem Paar, und der hat wiederum mit jedem von uns zu tun. Das alles sagt aber nichts über die tatsächliche Beziehung dieser Paare aus.
ZEIT CAMPUS: Sieht man deswegen auch keine Gesichter?
Klein: Ja, es geht nicht darum, jemanden zu identifizieren, sondern um Körper und Emotionen. Wie nah man sich auch kommt und wie sehr man auch versucht, eins zu werden, irgendwann stellt man fest, dass man sich niemals völlig vereinen kann. Man führt eine Beziehung, man ringt und ringt und jeder versucht dabei, seine Rolle zu finden.
ZEIT CAMPUS: Was haben Sie selbst während des Fotografierens über Beziehungen gelernt?
Klein: Eine Beziehung ist immer eine Art Schutzraum. Ich glaube, die Bilder waren umso spannender, je vertrauter die beiden Liebenden miteinander waren. Das Gefühl, sich auf den anderen verlassen zu können, ist wichtig. Eines der Paare hatte großen Spaß am Fotografieren, die waren neugierig und wollten ausprobieren. Diese Freude, Dinge auszuprobieren, das hat mir gefallen, und das habe ich mitgenommen. Mir hat es imponiert, dass man nicht alles immer so ernst nehmen muss.
ZEIT CAMPUS: War es schwer, die Paare am Ende zu entwirren?
Klein: Die waren, glaube ich, ganz froh, dass es vorbei war. Das Fotografieren war sehr anstrengend, weil die Paare lange in ihrer Position verharren mussten und ihre Muskeln dabei anspannen sollten. Es gab aber auch Posen, die bequem waren.
Das Interview führte Kathrin Spirk
- Datum 04.08.2010 - 13:52 Uhr
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- Quelle ZEIT CAMPUS 04/2010
- Kommentare 15
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Entfernt. Bleiben Sie bitte bei einem respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Haben Sie die Arbeit gesehen, geschweige denn gelesen? Vorher ist ein Urteil wohl etwas schwierig.
Haben Sie die Arbeit gesehen, geschweige denn gelesen? Vorher ist ein Urteil wohl etwas schwierig.
Haben Sie die Arbeit gesehen, geschweige denn gelesen? Vorher ist ein Urteil wohl etwas schwierig.
kein Text
@ 3 lol, ja so sehe ich das auch!
Es scheint sich hier um eine relativ ungefährliche Alternative zur Loveparade zu handeln. Immerhin.
Erstaunlich, mit was für einen Mist man seinen Abschluss kriegen kann.
[Anm.: Bitte bemühen Sie sich um konstruktive Diskussionsbeiträge. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
Die ganzen BWLer und Ingenieure können es nicht fassen. Zu lustig wie einseitig und beschränkt manche durchs Leben gehen. Die total sinnvollen und innovativen Diplomarbeiten von Kennzahlenberechnungen bis hin zum Personalmanagement sind eine Leistung. Aber das hier?
Das sind die Leute, die vor einem modernen Kunstwerk stehen sich sagen: ahh das kann ich auch. Zu lustig
Die ganzen BWLer und Ingenieure können es nicht fassen. Zu lustig wie einseitig und beschränkt manche durchs Leben gehen. Die total sinnvollen und innovativen Diplomarbeiten von Kennzahlenberechnungen bis hin zum Personalmanagement sind eine Leistung. Aber das hier?
Das sind die Leute, die vor einem modernen Kunstwerk stehen sich sagen: ahh das kann ich auch. Zu lustig
Die ganzen BWLer und Ingenieure können es nicht fassen. Zu lustig wie einseitig und beschränkt manche durchs Leben gehen. Die total sinnvollen und innovativen Diplomarbeiten von Kennzahlenberechnungen bis hin zum Personalmanagement sind eine Leistung. Aber das hier?
Das sind die Leute, die vor einem modernen Kunstwerk stehen sich sagen: ahh das kann ich auch. Zu lustig
@ 7 solche Diplomarbeiten haben allerdings auch keinen Platz bei Zeit Online bekommen, inklusive Interview. Man schaue sich doch nur das 1. Bild an. Da kommt in mir nur eine Emotion hoch..., nämlich ein herzhaftes lachen über ein lächerliches Bild. Noch dazu eins ohne künstlerische Veredelung durch besondere Filter, Perspektiven Photoshop etc... .
Ich weiß nicht, ob das erste Bild ein Kunstwerk darstellt, aber es gefällt mir. Wenn ich meine Freundin an den Füßen kitzele, wenn sie sich gerade auf ein Buch konzentrieren möchte, entsteht oftmals wenige Augenblicke später eine genau solche Szene.
Ja, was ist denn Kunst überhaupt? Und wollen wir überhaupt eine deutliche Grenze ziehen, hier Kunst, da Trivialität, schwarz, weiß?
Wo bliebe da die Diskussion, der Austausch?
Torlinienrichter beim Fußball wären sinnvoller als das, und sogar darüber wird leidenschaftlich diskutiert.
Des weiteren teile ich die Meinung nicht, dass eine Überarbeitung mit einem Grafikprogramm notwendigerweise eine "künstlerische Veredelung" darstellt.
Ich weiß nicht, ob das erste Bild ein Kunstwerk darstellt, aber es gefällt mir. Wenn ich meine Freundin an den Füßen kitzele, wenn sie sich gerade auf ein Buch konzentrieren möchte, entsteht oftmals wenige Augenblicke später eine genau solche Szene.
Ja, was ist denn Kunst überhaupt? Und wollen wir überhaupt eine deutliche Grenze ziehen, hier Kunst, da Trivialität, schwarz, weiß?
Wo bliebe da die Diskussion, der Austausch?
Torlinienrichter beim Fußball wären sinnvoller als das, und sogar darüber wird leidenschaftlich diskutiert.
Des weiteren teile ich die Meinung nicht, dass eine Überarbeitung mit einem Grafikprogramm notwendigerweise eine "künstlerische Veredelung" darstellt.
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