Los geht’s

Tun: Keine Idee, wohin es gehen soll? Augen schließen, Globus anstupsen, mit dem Finger stoppen und so wie schon Eddie Murphy als Prinz aus Zamunda das Ziel festlegen. Wer noch keinen Rucksack hat, sollte sich gleich einen mit Rollen kaufen, der lässt sich auch mal hinterherziehen (zum Beispiel bei Globetrotter). Vorfreude weckt der Film Hotel Very Welcome von Sonja Heiss.

Lassen: Generalstabsmäßige Planung – irgendetwas kommt sowieso dazwischen!

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Tun: Platz und Gewicht spart eine Trekking-Faltschüssel (mehrere Größen, etwa von Zölzer). Das Bildwörterbuch Point it ist dort nützlich, wo man mit Englisch und Spanisch nicht weiterkommt. Ein persönlicher Gegenstand im Gepäck hilft gegen Heimweh.

Lassen: Trekking-Handtücher trocknen zwar selbst schnell, den Körper jedoch nur mäßig. Lieber ein Handtuch im Hostel ausleihen.

Ich packe meinen Koffer

Tun: Die schwersten Sachen nahe am Rücken und hoch oben im Rucksack verstauen. Die Ausrüstung in verschiedene Plastikbeutel packen – das bringt Ordnung ins Chaos. Für Schmutzwäsche eignen sich Baumwollbeutel, in denen schimmelt sie nicht so schnell. Den Rucksack mit einer Regenhülle schützen. Außen möglichst keine Gegenstände anbringen.

Lassen: Gefaltete Kleidung knittert viel zu stark. Lieber rollen.

Auf Nummer sicher

Tun: Vor der Reise die wichtigsten Notrufnummern notieren: In Europa gilt der kostenlose Euronotruf 112, in Australien 000, in Thailand 1669 (eine ausführliche Liste findet sich auf mybackpacking.de). Einreisebestimmungen checken. Durchfallmittel nicht vergessen. Nummer für Kreditkartensperrung dabeihaben. Bargeld portioniert aufbewahren. 

Lassen: Sich unterwegs wie ein Weihnachtsbaum schmücken. Vorsicht, Langfinger!