Berufseinstieg : Anfangen
Seite 2/2:

Noten und Gehalt

Was brauche ich außer guten Noten?

»Ein Unternehmen ist ein komplexer Organismus. Man muss mit Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Rangs erfolgreich zusammenarbeiten«, sagt Frank Stefan Becker, Personal- und Bildungsexperte bei Siemens. Häufig kümmerten sich Bewerber nicht ausreichend um ihre kommunikativen Fähigkeiten. Diese seien zwar beim Einstieg noch nicht zwingend ein »Killerkriterium«. Wer aber aufsteigen wolle, schaffe das nicht ohne Schlüsselqualifikationen. »Sobald man die Verantwortung für das erfolgreiche Arbeiten anderer übernehmen will, sind sie unabdingbar.«

Wie viel verdiene ich als Einsteiger?

Laut der Gehaltsdatenbank personalmarkt.de verdienen Ingenieure mit Bachelor als Berufseinsteiger knapp 40.000 Euro (angegeben ist der Median, das heißt, die Hälfte verdient weniger, die Hälfte mehr als den genannten Wert). Ein Masterzeugnis hebt das erste Gehalt um zirka zwölf Prozent, ein Doktortitel um fast ein Drittel. Am meisten verdienen Ingenieure in der Automobil- und in der chemischen Industrie sowie in Unternehmensberatungen (gut 45.000 Euro beim Einstieg), am unteren Ende der Gehaltsskala stehen ihre Kollegen, die in den Medien, im Handel oder im Baugewerbe arbeiten. Anfänger verdienen hier zwischen 35.000 und 38.000 Euro.

Verlagsangebot

Der ZEIT Stellenmarkt

Jetzt Jobsuche starten und Stellenangebote mit Perspektive entdecken.

Job finden

Kommentare

23 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Nur Narren studieren Ingenieurswesen.

Im bBundesrepublikanien (aka Monkeystate) sind Ingenieure die Sklaven der Nation. Fehlt es an billigen Ingenieuren die für 1ooo Mark/Monat schuften, werden einfach die Schleusen geöffnet. Gibt es einen Wettbewerb bei Hotels, Apotheker, Juristen, Intendanten, Ärzten und Politikern, dann werden natürlich sofort die Goldschutzmaßnahmen ergriffen.

In diesem Regime macht ein Maschinenbauer "Karriere", wenn er fortan keine Maschinen mehr erfindet, sondern nur noch Verwaltet und Präsentiert. Ein echter Erfinder wird somit niemals Karriere machen. Ingenieure haben keine Lobby Und ohne Lobby zählt man in der BRD nicht als Mensch.

Die einzige Lösung besteht darin, eine Maschine zu entwickeln, die die BRD abwickelt. Das wäre schön, das wäre gerecht und die Umwelt und Jesus würden sich freuen.

Kann es eine Gesellschaft geben, in der derjenige der sich für seine Ideale begeistert, nicht auch gerecht teilhaben kann? Ingenieure versuchen für ein komplexes Problem eine einfache Lösung zu finden. Verwalter und Bonzen versuchen für eine einfache Lösung ein komplexes Problem zu erstellen, welches nur sie selbst lösen können. Bitter aber wahr...

Nehmen Sie Abstand von polemischen Äußerungen. Die Redaktion/mak

Falsche Fragen!

Wenn es in der Untertitelung gleich heißt:"Welche Fachrichtungen fragen Arbeitgeber besonders häufig nach?"

Dann ist man schon auf eine Schiene festgelegt, nämlich als der nützliche Idiot der BWLer. Wie heißt es so treffend, "Ingenieure sind die Kamele, auf denen die Kaufleute zum Erfolg reiten."

Denn die Alternativen zu einer betrieblichen lohnabhängigen Tätigkeit muss man auch aufführen: Die freiberufliche Arbeit und die Selbständigkeit als Unternehmer.

Richtig wird endlich dargestellt, dass man ein grundständiges Studium absolvieren muss, damit aus dem Berufswunsch wirklich etwas werden kann. Also z.B. Ingenieur in den Bereichen: Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Biotechnik, Verfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaften, Bauwesen, Physik. Aber auch KFZ-Technik sowie Haus- und Gebäudetechnik. Interessant ist auch ein Studium zum Wirtschaftsingenieur, das in Kombination mit den Fächern Chemietechnik oder Elektrotechnik oder Maschinenbau angeboten wird.

Wer sich dabei noch etwas Gutes tun will, übt fleißig Englisch, Französisch und Spanisch. Dann stehen einem auch andere Wege offen. Falls deutsche Arbeitgeber meinen, sie müssten Ingenieure für lau haben wollen, dreht man ihnen dann eine lange Nase und geht ins Ausland.

tun sie es nicht

wenn sie gute kommunikative fähigkeiten haben werden sie einfach mathelehrer.

attraktives gehalt - das werden sie als ing kaum erreichen
Teenager - haben sie sowieso in jedem job um sich egal wie alt die kollegen sind
Arbeitsplatzsicherheit/rente - verbeamtet!!!
fachkräftemangel ist dort real und bei der einstellung spürbar

annsonsten machen sich die anstrengungen eines technischen studiums kaum bezahlt...

"Breit aufstellen, nicht zum Fachidioten werden."

Dieser Satzt ist besonders beliebt von MGMT Idioten, um das Selbstvertrauen von Spitzentalenten zu brechen, und um deren Gehalt dauerhaft niedrig zu halten. Ausdauer und Fachwissen wird systematisch penalisiert.

Es sind jedoch nicht "Generalisten" die man für die Entwicklung von Spitzentechnologien braucht, sondern Ingenieure und Wissenschaftler mit Talent und Ausdauer. Es dauert schon mal ein Jahrzehnt um in einem komplizierten Feld die Erfahrung und das Netzwerk aufzubauen welche nötig sind um selbständig mit visionären Beiträgen Spitzentechnologie zu Entwickeln.

Ich habe selbst die "Fachidioten"-Karriere verlassen, denn es ist unmöglich gegen das unfähre Lohndumping anzukämpfen. Als "Generalist" werde ich jetzt 3x besser entlohnt als früher, obwohl die intelektuelle Herausforderung viel geringer geworden ist.

Absurd? Ja.

Wie so vieles in der Wirtschaft von heute.

Ingenieure, Wissenschaftler und Erfinder wurden schon immer von skrupellosen Geschäftsmännern über den Tisch gezogen.