Berufseinstieg: Ein Tier einschläfern
Die Tierärztin Elisabeth Pflüger, 25, wollte Krankheiten heilen. Nach zwei Wochen im Job muss sie eine Katze töten
Ein grau getigertes Fellknäuel, kaum größer als meine Handfläche. Erst seit zwölf Wochen ist Kater Balu auf der Welt. Er schnurrt und rollt sich in meinen Händen zusammen. Er vertraut mir. Ich werde ihn töten.
Nur drei Tage zuvor war Balu mit Atemnot zu uns in die Tierklinik gekommen, ich sollte seinen Fall übernehmen. Er hatte Fieber. Sein Bauch war viel zu prall. Der Ultraschall zeigte einige schwarze Bereiche zwischen Brustwand und Lunge: Flüssigkeit, die sich dort angesammelt hatte und jetzt die Lunge einengte. Nach weiteren Untersuchungen war ich ziemlich sicher, dass Kater Balu an einer Virusinfektion erkrankt war: FIP, Feline Infektiöse Peritonitis, Bauchfellentzündung. Unheilbar. Ich zog die Flüssigkeit aus seiner Brust mit einer Spritze ab und schickte die Probe ins Labor. Balu ging es schlagartig wieder gut. In seiner Box hüpfte er munter einer Fellmaus hinterher. In ein paar Tagen würden Ergebnisse da sein.
Doch als ich am nächsten Morgen zur Arbeit komme, liegt Balu wieder schwer atmend in der Ecke. Wieder ziehe ich die Flüssigkeit ab. Aber sie läuft schneller nach, in immer kürzeren Abständen muss ich punktieren. Das Tier bekommt kaum noch Luft. Mir wird klar, dass ich nicht noch länger auf die Laborergebnisse warten muss. Balu wird nicht mehr gesund werden. Ich rufe die Besitzerin an und sage ihr, dass ihr Kater eingeschläfert werden müsse. Sie weint. Mir steckt ein Kloß im Hals. Erst seit zwei Wochen arbeite ich in der Klinik. Ich kann ihr ja nicht sagen, dass ich das noch nie gemacht habe. Sie willigt ein.
Jetzt muss ich alles vorbereiten. Ich gehe in die Klinikapotheke und ziehe mehrere Spritzen mit Betäubungsmittel auf. Darauf schreibe ich: Narcoren. Jeder meiner Kollegen, der die Spritzen sieht, weiß, was ich vorhabe. Als ich im Medikamentenordner unterschreibe, wird mir klar, dass es kein Zurück mehr gibt.
In der tierärztlichen Standesordnung steht: »Der Tierarzt ist der berufene Schützer der Tiere.« Ich weiß, dass das auch bedeutet, leidende Tiere zu erlösen. Aber in meiner Vorstellung sind das alte, kranke Tiere, keine Babys. Ich bin wütend und frage mich, warum ich nach fünfeinhalb Jahren Studium nichts weiter machen kann, als eine tödliche Spritze aufzuziehen. Und ich habe Angst. Davor, dass es lange dauert, bis der Kater das Leben loslässt. Oder dass das Tier beim Einspritzen panisch nach Luft schnappt. Dann könnte ich nur schwer hinsehen.
Ich stehe vor Balu und werde ruhig. Ich streichle ihn, weil ich nicht will, dass er etwas merkt. Ich lege ihn in den Schoß der Studentin, die mir hilft, anstatt auf den kalten Metalltisch. Balu schnurrt und schließt seine Augen. Ich weiß, dass er sie nie mehr aufmachen wird. In Gedanken verabschiede ich mich von ihm. Als ich die Spritze in den Venenkatheter stecke, spüre ich, wie Plastik auf Plastik trifft. Dann drücke ich den Kolben nach unten. Dreimal habe ich die Dosis nachgerechnet: Für eine Narkose braucht man 0,2 Milliliter Narcoren pro Kilogramm Körpergewicht, für eine Euthanasie das Zehnfache. Balu schnurrt jetzt nicht mehr. Er stirbt. Obwohl das nur Sekunden dauert, fühlt es sich an wie eine Ewigkeit. Ich sehe nur Balu, um ihn herum ist alles weiß und totenstill. Ich lege das Stethoskop auf seine Brust und suche den Herzschlag. Ich höre sein Fell rascheln. Oder war es noch ein schwaches Lebenszeichen? Ich lasse noch zwei Kollegen hören. Dann weiß ich: Er ist tot.
Es ist etwas anderes, im Anatomie-Hörsaal Leichen zu sezieren, als selbst ein Tier zu töten. Tote Tiere fühlen sich an wie schlaffe, schwere Puppen. Ich wickle die Plastikdecke fünfmal um den kleinen Körper, bevor er kalt und steif wird. Darauf schreibe ich die Patientennummer. Und darunter, weil es sonst so unpersönlich ist: Balu. Danach schließe ich mich auf der Toilette ein, ich will mich verkriechen. Zu Hause habe ich an diesem Abend nur noch geweint.
Am nächsten Tag kam endlich das Laborergebnis: negativ. Meine Diagnose hatte sich nicht bestätigt. Ich war geschockt. Dabei heißt das nicht, dass ich falschgelegen hatte. In der Flüssigkeitsprobe waren wahrscheinlich nur zu wenige Zellen, um FIP nachzuweisen. Das passiert oft. Trotzdem hätte ich mir ein eindeutiges Ergebnis gewünscht.
Danach musste ich noch ungefähr zehn Tiere einschläfern. Aber am schlimmsten war es beim ersten Mal. Das war vor zehn Monaten. Wenn jetzt in der Morgenbesprechung ein junges Tier mit Flüssigkeit im Brustkorb vorgestellt wird, dann seufzt der ganze Raum. Diese Diagnose bedeutet meist nichts Gutes. Und ich denke an Balu.








Diese Arbeit ist notwenig, obwohl eigentlich ständig nur traurig ist. Für mich wäre das auch ein toller und wirklich sehr interessanter Studiengang gewesen. Aber Tiere einschläfern? Das könnte ich niemals - dazu liebe ich meine Hunde viel zu sehr.
paradoxe argumentation.
einschläferungen sind dazu da, tieren unnötiges leid zu ersparen. sie würden also lieber ihr haustier weiterleiden lassen, wenn ihm nicht mehr zu helfen ist, weil sie es so lieben? damit SIE es nicht vermissen müssen?
also zu welchem nutzen ist dann diese entscheidung, doch wohl nur zu ihrem, oder?
paradoxe argumentation.
einschläferungen sind dazu da, tieren unnötiges leid zu ersparen. sie würden also lieber ihr haustier weiterleiden lassen, wenn ihm nicht mehr zu helfen ist, weil sie es so lieben? damit SIE es nicht vermissen müssen?
also zu welchem nutzen ist dann diese entscheidung, doch wohl nur zu ihrem, oder?
...Ihnen das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden?
das ist eine Pflicht, ein leidendes Tier zu erlösen. Oder hätte sie warten sollen, bis es schmerzhaft erstickt?
Das Erlösen des Tieres ist schwieriger und erfordert viel mehr Mut und Empathie als Abwarten und schlaue Sprüche klopfen. Das ist Übernahme von Verantwortung im Gegensatz zu Ignorieren im Bewusstsein, nicht zuständig zu sein. Für nichts auf der Welt außer dem eigenen Wohlergehen.
Menschen hätten die gleiche Möglichkeit.
wir hatten einen Landseer. Meine Meinung nach eines der schönsten Hunde innerhalb der Rasse (die züchter wollten sie sogar zurück haben) 8 jahre lang war sie innerhlab unsere familie. sie nahm mir meine panische angst vor hunden und ich wuchs mit ihr auf. letzten juli wurde festgestellt, dass sie krebs hatte.
können sie sich vorstellen, was das für uns bedeutete? wie ein teil in mir zerbrach als mir klar wurde, dass sie nur noch 2 wochen zu leben hatte? und dass ich weg war, und nur noch die letzten 12 stunden erleben konnte wo sie schon WIRKLICH NICHTS ANDERES ALS SCHMERZEN HATTE?? wissen sie wie hart es ist, so jemanden zu sehen?? ich schätztem einen hund mehr als die meisten menschen. lieber hätte ich 100 namenlose menscehn in den tod geschickt, als das sie hätte sterben lassen können. sie war nicht nur ein hund, sie war ein familienmitglied. und doch haben wir sie einschläfern lassen. sie hätte noch 1 woche unvorstellbare QUALEN gehabt, ist das ein LEBEN???? sie starb direkt in meine Armen, noch NIE hab ich so geweint, weder bei dem begräbnis meines opas, noch wegen IRGENDWAS sonst in meinem leben. und sie schreiben hierr arrogant und ignorant wie sie sind und das einzige was ihnen dazu einfällt ist "Wer gibt Ihnen das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden?"
Ich hätte meine Linke Hand dafür gegeben, wenn ich sie hätte retten können. es war keine Entscheidung über Leben oder Tod. es war die frage wiel ange lass ich sie noch leiden.
das ist eine Pflicht, ein leidendes Tier zu erlösen. Oder hätte sie warten sollen, bis es schmerzhaft erstickt?
Das Erlösen des Tieres ist schwieriger und erfordert viel mehr Mut und Empathie als Abwarten und schlaue Sprüche klopfen. Das ist Übernahme von Verantwortung im Gegensatz zu Ignorieren im Bewusstsein, nicht zuständig zu sein. Für nichts auf der Welt außer dem eigenen Wohlergehen.
Menschen hätten die gleiche Möglichkeit.
wir hatten einen Landseer. Meine Meinung nach eines der schönsten Hunde innerhalb der Rasse (die züchter wollten sie sogar zurück haben) 8 jahre lang war sie innerhlab unsere familie. sie nahm mir meine panische angst vor hunden und ich wuchs mit ihr auf. letzten juli wurde festgestellt, dass sie krebs hatte.
können sie sich vorstellen, was das für uns bedeutete? wie ein teil in mir zerbrach als mir klar wurde, dass sie nur noch 2 wochen zu leben hatte? und dass ich weg war, und nur noch die letzten 12 stunden erleben konnte wo sie schon WIRKLICH NICHTS ANDERES ALS SCHMERZEN HATTE?? wissen sie wie hart es ist, so jemanden zu sehen?? ich schätztem einen hund mehr als die meisten menschen. lieber hätte ich 100 namenlose menscehn in den tod geschickt, als das sie hätte sterben lassen können. sie war nicht nur ein hund, sie war ein familienmitglied. und doch haben wir sie einschläfern lassen. sie hätte noch 1 woche unvorstellbare QUALEN gehabt, ist das ein LEBEN???? sie starb direkt in meine Armen, noch NIE hab ich so geweint, weder bei dem begräbnis meines opas, noch wegen IRGENDWAS sonst in meinem leben. und sie schreiben hierr arrogant und ignorant wie sie sind und das einzige was ihnen dazu einfällt ist "Wer gibt Ihnen das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden?"
Ich hätte meine Linke Hand dafür gegeben, wenn ich sie hätte retten können. es war keine Entscheidung über Leben oder Tod. es war die frage wiel ange lass ich sie noch leiden.
das ist eine Pflicht, ein leidendes Tier zu erlösen. Oder hätte sie warten sollen, bis es schmerzhaft erstickt?
Das Erlösen des Tieres ist schwieriger und erfordert viel mehr Mut und Empathie als Abwarten und schlaue Sprüche klopfen. Das ist Übernahme von Verantwortung im Gegensatz zu Ignorieren im Bewusstsein, nicht zuständig zu sein. Für nichts auf der Welt außer dem eigenen Wohlergehen.
Die einen knuddeln wir bis sie alt und gebrechlich sind - bis wir ihnen unter Tränen die Todesspritze geben müssen, die anderen pferchen wir auf engstem raum ein um sie in ihren besten Jahren zu Futter - für Mensch und Knuddel-Haustier zu verarbeiten. Alles ein bischen schizophren das Ganze. Würde ein Nachbar seinen Hund behandeln wie man das mit unserem Kotelett tagtäglich tut würde er noch am selben Tag am Pranger stehen und am nächsten gehängt werden. Alles ein bisschen häuchlerisch mit dem süssen Kätzchen, dem man erstmal vorsichtig den Saft aus dem Bauch zieht.. mit Natur hat beides nicht viel zu tun - leider gehören da die Tiere (egal wie überzüchtet) aber hin..
Sicher haben Sie Recht. Das Wort 'erlösen' hat für mich aber etwas Anmaßendes, zumal wenn nicht eindeutig ist, ob das Tier seine schwere Krankheit nicht vielleicht doch überlebt hätte. Berührender Artikel! Die Ärztin hat sich ihre Entscheidung sicher nicht leicht gemacht.
Die einen knuddeln wir bis sie alt und gebrechlich sind - bis wir ihnen unter Tränen die Todesspritze geben müssen, die anderen pferchen wir auf engstem raum ein um sie in ihren besten Jahren zu Futter - für Mensch und Knuddel-Haustier zu verarbeiten. Alles ein bischen schizophren das Ganze. Würde ein Nachbar seinen Hund behandeln wie man das mit unserem Kotelett tagtäglich tut würde er noch am selben Tag am Pranger stehen und am nächsten gehängt werden. Alles ein bisschen häuchlerisch mit dem süssen Kätzchen, dem man erstmal vorsichtig den Saft aus dem Bauch zieht.. mit Natur hat beides nicht viel zu tun - leider gehören da die Tiere (egal wie überzüchtet) aber hin..
Sicher haben Sie Recht. Das Wort 'erlösen' hat für mich aber etwas Anmaßendes, zumal wenn nicht eindeutig ist, ob das Tier seine schwere Krankheit nicht vielleicht doch überlebt hätte. Berührender Artikel! Die Ärztin hat sich ihre Entscheidung sicher nicht leicht gemacht.
paradoxe argumentation.
einschläferungen sind dazu da, tieren unnötiges leid zu ersparen. sie würden also lieber ihr haustier weiterleiden lassen, wenn ihm nicht mehr zu helfen ist, weil sie es so lieben? damit SIE es nicht vermissen müssen?
also zu welchem nutzen ist dann diese entscheidung, doch wohl nur zu ihrem, oder?
Ich rede nicht von meinem eigenen Haustier - die Gefahr, aufgrund einer Fehldiagnose ein Tier zu töten ist mir einfach zu groß. Fehldiagnosen gibt es immer. Jetzt verstanden?
Ich rede nicht von meinem eigenen Haustier - die Gefahr, aufgrund einer Fehldiagnose ein Tier zu töten ist mir einfach zu groß. Fehldiagnosen gibt es immer. Jetzt verstanden?
entschuldigung, mein voriger kommentar bezog sich auf posting nr. 2, das inzwischen gelöscht ist ( -> nicht töten aus liebe)
Die einen knuddeln wir bis sie alt und gebrechlich sind - bis wir ihnen unter Tränen die Todesspritze geben müssen, die anderen pferchen wir auf engstem raum ein um sie in ihren besten Jahren zu Futter - für Mensch und Knuddel-Haustier zu verarbeiten. Alles ein bischen schizophren das Ganze. Würde ein Nachbar seinen Hund behandeln wie man das mit unserem Kotelett tagtäglich tut würde er noch am selben Tag am Pranger stehen und am nächsten gehängt werden. Alles ein bisschen häuchlerisch mit dem süssen Kätzchen, dem man erstmal vorsichtig den Saft aus dem Bauch zieht.. mit Natur hat beides nicht viel zu tun - leider gehören da die Tiere (egal wie überzüchtet) aber hin..
wie die hysterische Verteufelung des Stierkampfes. Irgendein kluger Kopf sagte unlängst: "In einer einzigen Currywurst steckt hundert mal soviel Leid wie in einem Stierkampf."
wie die hysterische Verteufelung des Stierkampfes. Irgendein kluger Kopf sagte unlängst: "In einer einzigen Currywurst steckt hundert mal soviel Leid wie in einem Stierkampf."
Sicher haben Sie Recht. Das Wort 'erlösen' hat für mich aber etwas Anmaßendes, zumal wenn nicht eindeutig ist, ob das Tier seine schwere Krankheit nicht vielleicht doch überlebt hätte. Berührender Artikel! Die Ärztin hat sich ihre Entscheidung sicher nicht leicht gemacht.
@7
Sie haben es doch gehört, Flüssigkeit sammelte sich immer schnneller an. Wenn man das nur täglich machen muss, oder nur alle 6h, dann kann man überlegen ob man es noch versucht mit Medikamenten.
Beziehen Sie es mal auf die Menschen, statt Sterbehilfe werden Menschen die nur noch vegetieren, weil sie physisch und oft genug sogar psychisch nur noch Leer sind, immer wieder gerettet. Ist dies die Humanmedizin?
Menschlichkeit heisst nicht, Retten um jeden Preis. Human bedeutet die Wünsche und Empfindungen des Gegenüber zu respektieren. Zu respektieren das eine Katze nur noch Schmerzen hat, das man nicht so schnell absaugen kann wie es sich nachbildet. Das man nicht Gottgleich meint entscheiden zu können wann ein Leben zu Ende ist. Sondern respektiert das ein Leben auch schneller zu Ende sein kann als man sich das vorgestellt hat.
@7
Sie haben es doch gehört, Flüssigkeit sammelte sich immer schnneller an. Wenn man das nur täglich machen muss, oder nur alle 6h, dann kann man überlegen ob man es noch versucht mit Medikamenten.
Beziehen Sie es mal auf die Menschen, statt Sterbehilfe werden Menschen die nur noch vegetieren, weil sie physisch und oft genug sogar psychisch nur noch Leer sind, immer wieder gerettet. Ist dies die Humanmedizin?
Menschlichkeit heisst nicht, Retten um jeden Preis. Human bedeutet die Wünsche und Empfindungen des Gegenüber zu respektieren. Zu respektieren das eine Katze nur noch Schmerzen hat, das man nicht so schnell absaugen kann wie es sich nachbildet. Das man nicht Gottgleich meint entscheiden zu können wann ein Leben zu Ende ist. Sondern respektiert das ein Leben auch schneller zu Ende sein kann als man sich das vorgestellt hat.
Meine beiden Kater (Joschka, 15, und Matteo, 13) mußte ich im Abstand von 3 Monaten im letzten Herbst einschläfern lassen, beide waren trotz langer Behandlung durch den Tierazt nicht mehr zu heilen, und beider Leben war nur noch Leiden, Stunde um Stunde, Tag für Tag.
Ich hatte natürlich beide Fälle mit dem Tierarzt ausführlich besprochen, dennoch mußte ich die endgültige Entscheidung jeweils selber treffen. Da mir beide Tiere nach so langjährigem Zusammenleben ans Herz gewachsen waren, Teil meines lebens waren, war die jeweilige Entscheidung sehr schmerhaft; Kummer, Zweifel und Schmerz hielten bei mir auch lange nach dem Einschläfern an.
In Ihrem Text erkenne ich eine vergleichbare Auseinandersetzung mit dem Einschläfern, dem Töten als ultima ratio, Ihrerseits.
Das tröstet nachträglich, es teilt mein Leid um die getroffene Entscheidung.
Vielen Dank für diesen offenen Text.
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