Finanzunternehmen: Ungewollte Geschenke
Versicherungsmakler werben an Universitäten aggressiv um Akademiker-Kunden
Werbung von Finanzunternehmen kann ganz niedlich sein. Wie das lustige rote Sparschwein mit dem dicken S auf dem Hintern, über das sich Kinder freuen. Bei Erwachsenen werden die Firmen etwas direkter. Wie zum Beispiel Horbach, ein Tochterunternehmen von AWD, das dessen Versicherungen verkauft und mit seinem Know-how in Sachen »Finanzoptimierung für Akademiker« wirbt. Statt Sparschweinen verschenkt Horbach Assessment-Center- und Business-Knigge-Trainings an Studenten. Klingt gut, dachte Timon Sendagaya*, der an der Universität Düsseldorf »Modernes Japan« studiert. Warum nicht auch lernen, wie man Hummer isst oder Small Talk mit dem Chef betreibt.
Für ein Feedback musste Timon Sendagaya dann einen Anschlusstermin in den Räumen des Finanzberaters vereinbaren. Dort sei aus dem geplanten Feedback- ein Verkaufsgespräch geworden, er habe sich »überrumpelt« gefühlt. Obwohl er kein Interesse an Versicherungen gehabt habe, sei er gedrängt worden, sich das Angebot »doch wenigstens einmal anzuhören«. Und obwohl er am Ende ablehnte, ließ Horbach nicht locker: Noch fünf Monate später bekam Timon Sendagaya Anrufe.
Catherine Volland, Horbach-Referentin für Zielgruppen- und Hochschulmarketing, sagt dazu, Beratungsgespräche fänden nur auf Wunsch des Workshopteilnehmers statt. Doch da gibt es offenbar Interpretationsspielraum. Denn Timon Sendagayas Erfahrung ist kein Einzelfall: Ein anderer Teilnehmer gewann den Eindruck, die Veranstaltung habe als Vorwand gedient, um den Studenten AWD-Produkte »aufzuquatschen« – und dabei zu suggerieren, die Beratung sei unabhängig. An der Uni Düsseldorf ist man mehr als irritiert. Derartige Geschäftspraktiken lehne man grundsätzlich ab, so ein Sprecher.
Kerstin Becker-Weidenbach, Juristin bei der Verbraucherzentrale Hamburg, kennt dieses Vorgehen der Finanzberater seit Jahren. Rechtlich sei es häufig nicht anfechtbar. »Es geht hier meist einfach darum, die Arglosigkeit der Leute auszunutzen.«
*Name von der Redaktion geändert








manche ließen sich auch erst mit einem Mallorca-Urlaub in der Villa des Chefs überzeugen...
Das kenn ich auch von meiner Universität und zwar nicht nur von AWD, sondern auch von MLP und anderen. Die Berater kommen sogar regelmässig in die Institute, um Mitarbeiter in ihren Büros zu belästigen. Das war zeitweise unerträglich...
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/se
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Ein solches Gespräch habe ich auch schon hinter mir ...
Ein Tipp: Nur die E-Mail-Adresse da lassen, dann melden sich die Firmen (zumindest MLP) nicht. Sie benutzen (bisher) nur Post und Telefon, soweit ich weiß.
Und von einem Unternehmen habe ich auch schon mal folgendes gehört: "Wie, ihr habt da einen MLP-Aufkleber drauf? Ihr wisst schon, was dieses Unternehmen macht? Bei uns hat inzwischen jeder MLP-Mitarbeiter Hausverbot ..."
Aufschwatzen lassen sollte man sich niemals etwas, immer in Ruhe mit möglichst neutralen Informationen entscheiden ...
Ich selbst bin über einen Persönlichkeitstest zu MLP gekommen. Bei der Auswertung saß ich dann auch schon im Büro des Maklers. Anschließend hat er mir sein Finanzmodell vorgestellt und seine Arbeit erklärt. Da ich ein sehr skeptische Mensch bin, beendete ich das Gespräch und sagte ihm, dass ich es mir überlegen werden.
Zuhause gleich mal im Internet weitere Informationen über MLP gesucht. Las sich erst einmal nicht so gut. Da ich aber neutral bewerte, schaute ich auch mal, was über meine Hausbank zu lesen ist. Las sich ebenfalls nicht so gut.
So dachte ich mir, hörst dir die Angebote des MLP Maklers mal an, was er zu bieten an und was andere dir bieten.
Ich war überrascht. Er ging mit mir meine bisherigen Versicherungen durch und machte ein besseres und günstigeres Gegenangebot. So viele Versicherungen hat man als Student ja auch noch nicht.
Mehr wollte der Makler bis jetzt auch nicht. Er meinte das viele einfach was verkaufen das man nicht braucht, und man so überversichert ist.
Meine Hausbank hat sich um das alles nicht gekümmert.
Die Ansichten des Maklers decken sich mit den Aussagen von z.B. Dirk Müller "Mr. Dax" was mich etwas positiv stimmt.
Generell kann ich aber jedem raten immer skeptisch zu sein und zu vergleichen. Was ich aus all dem gelernt habe ist seine Finanzgeschäfte selbst in die Hand zu nehmen und ggf. auch zu wechseln. Letztendlich wollen sie alle nur dein Geld, ist nur die Frage wo am meisten für einen raus springt.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/se
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... ebenfalls editiert wurde, obwohl er sehr sachlich war, werde ich den Inhalt hier nochmals wiedergeben:
Ich wurde vor längerer Zeit in der Mensa unserer Uni von einer Verkäuferin von MLP angesprochen. Ich habe der Frau außerordentlich lautstark deutlich gemacht, dass sie sich schnellst möglichst von unserem Mittagstisch zu entfernen habe.
Es war ihr sichtlich unangenehm, hat daher gute Wirkung gezeigt und ich kann nur jedem, der ebenfalls derart in der Mensa, vor dem Prüfungsamt oder anderweitig auf dem Unigelände angesprochen werden sollte, raten dies mir gleich zu tun.
Nach Möglichkeit auch die Unileitung informieren und die Personen (Drücker) durch den Gebrauch des Hausrechts vom Unigelände entfernen.
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Ich wurde vor längerer Zeit in der Mensa unserer Uni von einer Verkäuferin von MLP angesprochen. Ich habe der Frau außerordentlich lautstark deutlich gemacht, dass sie sich schnellst möglichst von unserem Mittagstisch zu entfernen habe.
Es war ihr sichtlich unangenehm, hat daher gute Wirkung gezeigt und ich kann nur jedem, der ebenfalls derart in der Mensa, vor dem Prüfungsamt oder anderweitig auf dem Unigelände angesprochen werden sollte, raten dies mir gleich zu tun.
Nach Möglichkeit auch die Unileitung informieren und die Personen (Drücker) durch den Gebrauch des Hausrechts vom Unigelände entfernen.
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... ebenfalls editiert wurde, obwohl er sehr sachlich war, werde ich den Inhalt hier nochmals wiedergeben:
Ich wurde vor längerer Zeit in der Mensa unserer Uni von einer Verkäuferin von MLP angesprochen. Ich habe der Frau außerordentlich lautstark deutlich gemacht, dass sie sich schnellst möglichst von unserem Mittagstisch zu entfernen habe.
Es war ihr sichtlich unangenehm, hat daher gute Wirkung gezeigt und ich kann nur jedem, der ebenfalls derart in der Mensa, vor dem Prüfungsamt oder anderweitig auf dem Unigelände angesprochen werden sollte, raten dies mir gleich zu tun.
Nach Möglichkeit auch die Unileitung informieren und die Personen (Drücker) durch den Gebrauch des Hausrechts vom Unigelände entfernen.
auch mein Kommentar #7 entfernt.
Daher gebe ich nun abermals in sehr sachlicher Form den Inhalt von Physikerin82 aus Post #5 wieder:
Sie schrieb sinngemäß, dass man einem Anpracheversuch mit der sehr deutlichen Aufforderung an den jeweilegen Drücker(in) sich schnellst möglichst zu entfernen begegnen solle.
Ich kann dies nur unterstützen!
hatte ich ganz gern. Der hat uns mit leuchtstiften und
Traubenzucker versorgt.
Mein Beitrag bezog sich auf Vertreter an der Bürotür.
auch mein Kommentar #7 entfernt.
Daher gebe ich nun abermals in sehr sachlicher Form den Inhalt von Physikerin82 aus Post #5 wieder:
Sie schrieb sinngemäß, dass man einem Anpracheversuch mit der sehr deutlichen Aufforderung an den jeweilegen Drücker(in) sich schnellst möglichst zu entfernen begegnen solle.
Ich kann dies nur unterstützen!
hatte ich ganz gern. Der hat uns mit leuchtstiften und
Traubenzucker versorgt.
Mein Beitrag bezog sich auf Vertreter an der Bürotür.
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