Kolumne: "Warum haben Professoren Angst vor Computern?"
Die Technik zwingt die Profesoren, sich auf Neues einlassen, schreibt unser Kolumnist Fritz Breithaupt
Ständig höre ich von meinem Kollegen: »Nur noch zwölf Jahre bis zum Ruhestand, ich muss das nicht mehr lernen!« Gemeint ist die Technik. Vor dem Computer fühlt sich der Professor dumm. Das mag der Professor nicht. Also lässt er das mit der Technik lieber sein.
So war es früher. Doch Umfragen haben ergeben: Vor nichts haben Professoren inzwischen mehr Angst, als in der Technik den Anschluss zu verlieren. Wir alle kennen einen schneidigen jungen (oder alten!) Kollegen, der am Computer Wunder vollbringt. Er wird bestaunt, beneidet – und gehasst. Wir bekommen Minderwertigkeitskomplexe, denn viele von uns tippen mit dem Ein-Finger-Adler-Suchsystem und fürchten das nächste Update von Microsoft Word.
Unser Unbehagen wurzelt tief: Wir beobachten, wie unser Hoheitswissen schrumpft. Früher konnten wir jedes Rededuell gewinnen, jedes schwache Argument überspielen, weil wir uns besser ausdrücken konnten. Nun hinken wir in der medialen Ausdrucksweise unseren Studenten hinterher. Und plötzlich zeigt sich, dass doch nicht jedes Argument so fest sitzt. Die Technik zwingt uns, das zu tun, was wir am wenigsten mögen: Wir müssen uns auf Neues einlassen und dazulernen.
Professor Fritz Breithaupt, 44, erklärt an dieser Stelle das Innenleben der Professoren. Er lehrt an der Indiana University








-Wenn- IT denn richtig entworfen wird, sodass sie auch von vielen genutzt werden kann, auch insoweit barrierefrei ist, dass man sie mit entsprechenden Seh/Hörschädigungen nutzen kann, ist sie für die Zukunft einfach auch im Alter unverzichtbar. Man kann über hunderte Raumkilometer dann einfach mit alten Bekannten aus der Schulzeit einen Webcamchat eröffnen oder kann die Zeitung direkt abrufen, statt sie kaufen zu müssen, Essenslieferungen, wenn man keinen Führerschein/kein Auto und keinen lokalen Laden hat, sind auch praktisch. Nicht, dass dadurch Rentner zu 'Kellerkindern' umerzogen werden sollen oder jede Solidarität zwischen Nachbarn abgebaut, aber hier bietet IT wirklich einen sinnvollen Nutzen, wenn keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Gerade in Richtung Usability, Design von Nutzerschnittstellen etc. herrscht ja ohnehin Aufbruchsstimmung dank mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablet, sodass man bald eventuell auch ohne großes Wissen über Computer oder deren Funktionen mit ihnen umgehen kann.
Oh man! Wenn man diese Kommentare liest, kann man nur lachen. Alte "DOCS" und "Word-Versionen" funktionieren nicht mehr richtig und Windows XP wird in geraumer Zeit nicht mehr von den Geräteherstellern unterstützt. Wie schlimm! Ich muss gleich weinen.
Irgendwann muss man auch mal nach vorne sehen. Man kann nicht ewig bei XP bleiben! Dass Menschen immernoch zu einem derart veralteten Betriebssystem greifen ist mir schleierhaft auch wenn der Graphikwahn in Win7 Überhand nimmt.
Außerdem lese ich hier nur von Windowskindern. Nur nutzen und bloß nichts verstehen. Keine neuen Wege gehen. Natürlich muss man die Software selbst nicht komplett verstehen aber ein bisschen mehr Verständnis würde helfen. Mit Linux hat man übrigens solche "Das funktioniert bald nicht mehr" - Probleme sehr selten! Einfach LibreOffice oder LaTex zulegen und die Probleme sind gelöst. Diese Word-Makro-Spielereien sind einfach nur lächerlich. Ein Betriebssystem sollte dem Nutzer nicht das Denken abnehmen. Facebook MUSS man übrigens NICHT kennen. In Linux gibt es einfach mehr "Konstanten" um die man sich nicht kümmern muss. Siehe POSIX! Und es ist nicht schwer die Bedienung von Linux zu erlernen! Es ist nicht schwerer als sich durch Windows zu klicken und sich von Word u. Powerpoint misshandeln zu lassen, zudem lernt man eventuell auch noch etwas über Rechner und Betriebssysteme. Das muss man aber nicht. Man kann auch ein reiner Anwender in Linux sein.
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