1. Sich selbst austricksen

Jeden Monat ein bisschen Geld beiseitezulegen klingt nach einem guten Plan. Er scheitert jedoch oft an teuren Verführungen in Einkaufspassagen oder dem zehnten Chai Latte. Das Sparen klappt besser, wenn man sich den Zugriff auf sein Geld künstlich erschwert, zum Beispiel indem man den entbehrlichen Teil vom Girokonto holt und auf ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto schiebt.

Das Tagesgeldkonto ist eine gute Alternative zum Sparbuch, bei dem es zurzeit selten mehr als ein Prozent Zinsen gibt. Bei der Entscheidung für ein Festgeldkonto muss klar sein, dass das Geld unter Verschluss und nicht – oder nur mit Nachteilen – zugänglich ist. Je länger der Betrag angelegt wird, umso besser die Zinszahlung. Es gibt auch Festgeldangebote mit sehr kurzer Laufzeit, zum Beispiel das der VTB Direktbank, bei der man das Geld für nur einen Monat für derzeit 2,15 Prozent fest anlegen kann.

Eine Alternative zum Festgeld ist es, mit einem Bausparvertrag langfristig auf Immobilien zu sparen. In der Regel ist das Geld dann für sieben bis zehn Jahre nicht verfügbar. Mehr als 20 verschiedene Bausparkassen mit über 150 Tarifangeboten gibt es. Bei einigen reichen schon kleinere Beträge wie 30 Euro, die man so lange einzahlt, bis die Mindestsparsumme erreicht oder die Vertragslaufzeit beendet ist. Neben den Zinsen kommt man durch staatliche Zulagen wie die Bausparprämie auf Renditen von bis zu fünf Prozent.

2. Billiger Reisen

Wer vom Reisevirus infiziert ist, braucht Geld. Immerhin kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen einige Kosten vermeiden. Bei manchen Kreditkarten fallen zum Beispiel die Gebühren an ausländischen Bankautomaten weg. (So etwa bei der Barclaycard für Studenten. Im ersten Jahr ist sie gratis, ab dem zweiten Jahr kostet sie 12 Euro.)

Mit dem Internationalen Studentenausweis ISIC sind Museumsbesuche und Hostelübernachtungen im Ausland günstiger. Manchmal lohnt auch ein Blick in die Nachbarländer: Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben zum Beispiel oft ein Kontingent an preiswerten Bahntickets für Deutschland.

Auf Internetplattformen wie statravel.de oder skyways.de gibt es Flüge mit Studentenrabatt. Die sind aber nicht automatisch preiswerter als Billigflugangebote, man muss also trotzdem vergleichen. Mit »World Wide Opportunities on Organic Farms« (wwoof.org) kann man auf Bio-Betrieben in der ganzen Welt arbeiten, als Gegenleistung für den Einsatz gibt es Unterkunft und Verpflegung.