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ZEIT Campus 6/2012

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Dozenten, die Eltern, die Kollegen im Praktikum: Alle meinen genau zu wissen, worauf es im Studium wirklich ankommt. In der Titelgeschichte ab Seite 16 beschreiben wir, warum in Wahrheit nur die eigenen Vorstellungen von einer guten Zeit an der Uni wichtig sind – ganz egal, ob es dabei ums Verstehen, Reisen oder Verlieben geht.

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Alles Gute fürs neue Semester!

Simon Kerbusk, Chefredakteur

Wie kommt man auf gute Ideen? Um das herauszufinden, hat sich Marisa Schulz, 23, eine Mind-Map gemalt. »Wenn man dazu nicht gezwungen wird wie in der Schule«, sagt sie, »dann hilft das!« Seite 42

Das Titelshooting war für die Fotografin Christine Brandl, 35, so lustig wie ein Kindergeburtstag: Es gab Glow Sticks und eine Seifenblasenmaschine! Ihren Bildern sieht man den Spaß an: ab Seite 16

Ein Makler wollte unserem Autor Jan Guldner, 25, erklären, warum sich das Geschäft mit Luxuswohnungen lohnt. Im allerletzten Moment sagte er ab. Er hatte Sorge, nicht gut wegzukommen… Seite 82

STUDIEREN

Herein!

Eine WG in Ramallah: »Wir sind etwas verrucht« [Seite 3]

Bilderstrecke

Aus dem Bauch heraus: Zwei Kunststudenten haben Filmnegative geschluckt und daraus Kunst gemacht [Seite 8]

Starten

Professoren und ihre Neurosen: Mama kommt mit [Seite 14]

Ausprobiert: Jeden Morgen ein neuer Wecker [Seite 15]

Traueranzeige: Klassische Indologie in Berlin [Seite 15]

Titelgeschichte

Mein Studium gehört mir: So kann man es schaffen, den eigenen Zielen an der Uni näher zu kommen [Seite 16]

Sprechstunde

»Genuss ist politisch«: Der Philosoph Robert Pfaller liefert gute Gründe für Alkohol, Zigaretten und Sex [Seite 30]

 Promotion

Was machen Sie da, Frau Doktor? Junge Forscher erzählen von ihrer Arbeit – und warum sie wichtig ist [Seite 32]

Die Welt da draußen

Früher war alles besser: Die Universität Freiburg ist seit einigen Monaten keine Elite-Uni mehr. Und jetzt? [Seite 40]

Service

Kreativität: So kommt man auf gute Ideen [Seite 42]

Ehemaligenverein

Ludwig Wittgenstein: Auf der Flucht vor der Uni [Seite 48]

ARBEITEN

Starten

Phänomene der Arbeitswelt: Jens Jessen über Kontrolle im Büro [Seite 50]

Kleiner Überblick: Generationenbücher [Seite 51]

Streitgespräch

Brauchen wir Chefs? Der Unternehmer Gernot Pflüger diskutiert mit dem Soziologen Stefan Kühl [Seite 52]

Das erste Mal:

Schwerelos sein: Eine Gravitationsbiologin erzählt [Seite 58]

Jura & Wirtschaftsprüfung

Plötzlich Staatsanwältin: Eine Referendarin berichtet von ihren ersten Wochen am Gericht [Seite 60]

Mehr Zeit oder mehr Geld: Juristen müssen entscheiden, was ihnen wichtiger ist [Seite 64]

Neues Examen: Für Wirtschaftsprüfer wird es leichter [Seite 66]

Ist das so?

»Wer länger bleibt, arbeitet besser«: Stimmt nicht, sagt der Gründer eines Start-up-Unternehmens [Seite 68]

LEBEN

Starten

E-Mail von Eva: Geschenke für Freunde [Seite 70]

Nachgefragt: Neonazis in der Burschenschaft [Seite 71]

Dr. Sommer: Los, los, los! [Seite 71]

Reportage

»Glauben Sie an Gott?«: Wir haben Mormonen beim Missionieren begleitet [Seite 72]

Brief

Pärchen sind peinlich: Ein Appell, bloß nicht mit dem Partner zusammenzuwachsen [Seite 80]

Report

Wo kann man noch wohnen? Warum in vielen Studentenstädten die Mietpreise explodieren [Seite 82]

Kultur

Horrorfilme: Ein Filmwissenschaftler empfiehlt die besten DVDs für die Halloween-Party [Seite 90]

In der Mensa mit

Marietta Slomka: Nach der ersten Vorlesung hat die ZDF-Moderatorin vor Verzweiflung geheult [Seite 92]

Liebes Tagebuch

1835: Moritz liebt Julie, doch Julie ist oft traurig [Seite 96]

Exmatrikulation

Nach der Prüfung: Entspannung auf dem Reiterhof [Seite 98]

Leserforum [Seite 6]

Impressum [Seite 6]

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Leserkommentare
  1. mich wuerde interessieren wer das Maedchen auf dem Titelblatt ist?

  2. 2. Schade

    Ja, es ist wichtig, dass Studierende (im Gegensatz zu den meisten Unis gendert die Zeit Campus leider sehr grauenhaft, nämlich gar nicht) auf sich achten. Es ist gut, dass aufgezeigt wird, dass man sich auch mit Bachelor Zeit für sich nehmen kann. Aber es sind wieder nur die gleichen Schwerpunkte aufgegriffen worden, wie in jeder Ausgabe der ZEIT Campus: Verstehen, Reisen, (Fern)Liebe, Gutes tun und natürlich Feiern. Das ist alles ganz nett und besonders das "Gutes tun" motiviert vielleicht auch den einen oder die andere dazu, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aber es ist, wie gesagt, immer das gleiche. Das macht die Zeitschrift leider etwas langweilig. Zugegeben, es gibt in jeder Ausgabe zwei, drei Dinge, die herausstechen. Oft ist es "Das erste Mal" oder das Mensagespräch.
    Im Großen und Ganzen geht es aber fast immer nur um Karriere, Feiern und Geld, Geld, Geld. Das ist irgendwie traurig. Ich denke, dass auch deswegen viele Studierende die ZEIT lesen, statt die für sie scheinbar gemachte ZEIT Campus. Die ZEIT ist einfach reflektierter und seriöser. Studierende sind doch (meistens) keine pubertierenden Knallköppe (mehr).
    Wie wäre es denn mal mit etwas mutigeren Themen: Studieren mit Kind, z.B. Das betrifft auch viele, zumindest hier in Leipzig. Oder Unipolitik? Das betrifft eigentlich alle, auch wenn es nicht populär ist.
    Natürlich soll Spaß, "normaler" Studienalltag, Berufschancen usw. nicht zu kurz kommen.
    Aber bitte: Traut uns Studies ruhig auch mal was zu!

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  • Schlagworte Burschenschaft | DVD | Jura | Ludwig Wittgenstein | Marietta Slomka | Mensa
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