Lebensplanung Mein Studium gehört mir

Lesen, Reisen, Lieben – oder möglichst schnell fertig werden? Wir zeigen, wie man an der Uni den eigenen Zielen folgt und die Studienordnung dabei nicht zu wichtig nimmt.

Was mache ich hier eigentlich? Irgendwann kommt wohl in jedem Studium dieser Moment, in dem man sich die Frage stellt. In einer trockenen Vorlesung vielleicht oder kurz danach, beim Auswendiglernen des Stoffes. Beim Blick auf den Modulplan, der kaum Freizeit lässt. Oder im Seminar, wenn der Termin für die sechste Klausur des Semesters bekannt gegeben wird. Was mache ich hier eigentlich?

Die Beantwortung dieser Frage kann einem niemand abnehmen. Wie ein Studium auszusehen hat, glauben zwar viele zu wissen. Doch sie widersprechen sich dabei ständig. Zum Beispiel steht im Studienverlaufsplan, wie man alle Module genau so belegt, dass man in jedem Semester die richtige Menge an Creditpoints sammelt, um in der Regelstudienzeit wieder aus der Uni raus zu sein. Dazu passt nicht, was viele Dozenten schon in ihrer ersten Seminarsitzung sagen: Wer sich wirklich für ein Fach begeistere, wer eine Theorie oder eine Technik verstehen und nicht bloß auswendig lernen wolle, der müsse viel Zeit investieren. Was denn jetzt?

»Man braucht einen roten Faden im Studium!«, das fordern seit Jahren die Personalchefs der großen Unternehmen. Sie wollen die passenden Praktika im Lebenslauf sehen, die passenden Schwerpunktfächer, am besten noch die passenden Hobbys. Aber inzwischen beschweren sich einige Personalchefs darüber, dass ihnen viele Bewerber die gleichen Bewerbungsunterlagen schicken: mit rotem Faden, aber ohne Persönlichkeit. Sie sagen, es fehle vielen Uni-Absolventen an Außergewöhnlichem, an Ecken und Kanten und auch an Lebenserfahrung. Tja, dumm gelaufen.

Deshalb wäre es ehrlicher, wenn jede Studienordnung statt mit einer Modulbeschreibung mit denselben Sätzen beginnen würde. Sie lauten: »Machen Sie sich frei von dem, was andere von Ihnen wollen, und überlegen Sie, welche Ziele Sie an der Uni erreichen wollen. Und dann: Machen Sie das einfach.«

ZEIT Campus 6/2012

Denn schaut man sich unter den älteren Kommilitonen um, dann scheint es so, als könne das wirklich klappen: sich trotz Praktika, Creditpoints und Klausurterror im Bachelorstudium Freiräume erkämpfen.

»Was machen Sie hier eigentlich?« – das haben wir Studenten gefragt. Wir haben Geschichten gesammelt, wie man trotz Bachelorstress das Lernen, Leben und Lieben nicht vergisst (oder wie man schneller studiert als alle anderen). Das Ergebnis sind sechs ganz unterschiedliche Ziele fürs Studium – und dazu Tipps, wie man ihnen näher kommt.

Mehr lesen, als man unbedingt muss? Die Philosophiestudentin Lina Brion, 25, sagt: Das kann auch im Bachelor klappen

»Mir war von Anfang an klar, dass ich für meinen Bachelor ein bisschen länger brauchen werde«, sagt Lina Brion, »ich hatte keine Lust, durchs Studium zu hetzen.« Diesen April hat sie ihren Abschluss in Kulturwissenschaften und Philosophie an der Berliner Humboldt-Universität gemacht, in neun Semestern statt der vorgesehenen sechs. In einem Fach wie Philosophie sei man versucht, »immer noch ein bisschen mehr zu lesen«, sagt sie. »Es braucht Zeit, um Wissen aufzubauen und herauszufinden, was einen innerhalb des Studiums wirklich interessiert.«

Ob die Uni das zulässt, hängt vom Hochschulgesetz des jeweiligen Bundeslandes ab. In Berlin brauchte Lina Brion für jedes zusätzliche Semester eine Unterschrift vom Studienfachberater. Auch in Hamburg wird niemand exmatrikuliert, der die Regelstudienzeit überschreitet, man muss aber zu einem psychologischen Beratungsgespräch. In Thüringen hingegen werden Studenten, die mehr als zwei Jahre überziehen, mit Langzeitgebühren von 500 Euro pro Semester bestraft. Eine Übersicht für alle Bundesländer gibt es zum Download beim Deutschen Studentenwerk.

Über Abgabefristen für Hausarbeiten konnte Lina Brion mit ihren Professoren sprechen. »Die Dozenten haben selbst noch vor der Bologna-Reform studiert, also ganz anders als wir heute«, sagt sie. »Außerdem wissen sie aus ihrer eigenen Arbeit, dass die Qualität der Forschungsergebnisse unter starkem Druck leiden kann.« Viele hätten sie deshalb ermutigt, selbst Verantwortung für ihre Zeitplanung zu übernehmen. Ob Dozenten so viel Verständnis haben, hängt auch davon ab, welche Rechte und Pflichten sie selbst haben. »Es lohnt sich, die Studienordnung zu lesen, zur Studienfachberatung zu gehen und herauszufinden, wer welche Entscheidungsspielräume hat«, sagt Brion. Bei Schwierigkeiten helfe oft auch die Fachschaft.

Finanzierung im Blick behalten

Wer nicht jobbt oder von der Familie unterstützt wird, sondern ein Stipendium oder Bafög bekommt, muss seine Finanzierung im Blick behalten: Mit der Regelstudienzeit endet auch das Bafög. Länger bekommt man das Geld nur, wenn man schwerwiegende Gründe vorbringen kann, wie zum Beispiel eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder den Tod eines Elternteils. Urlaubssemester helfen nicht: Dann pausieren nämlich auch die Bafög-Zahlungen. Etwas leichter ist es, ein Stipendium bis zu drei Semester zu verlängern: Neben Kindern und Krankheit zählen in der Regel auch soziales Engagement oder Auslandsaufenthalte. Wer kurzfristig Geld braucht, kann einen Bildungskredit der KfW-Bank aufnehmen (bis zu 7200 Euro).

Seit dem Sommer macht Lina Brion ihren Master in Philosophie. »Jetzt weiß ich besser als zu Beginn meines Bachelorstudiums, was ich kann und was ich lernen will«, sagt sie. »Und ich kann meine Arbeitsweise und meinen Arbeitsrhythmus viel besser einschätzen.«

Weiterlesen: Warum es sich lohnen kann, ein paar Jahre länger an der Uni zu bleiben und zu promovieren, lesen Sie hier.

Ohne viel Geld die Welt sehen? Das geht, sagt Alexander Bernhardt, 27, der in seinen Semesterferien quer durch Afrika gewandert ist

»Die Idee, von Kapstadt nach Kairo zu wandern, kam mir kurz vor Semesterende. Ich habe das dritte und vierte Semester meines sprachwissenschaftlichen Bachelorstudiums an einer südafrikanischen Uni verbracht und hatte noch keinen Plan für die vorlesungsfreie Zeit, bevor ich zurück nach Marburg musste.

Als Kind hat mir meine Mutter manchmal Räuberpistolen über Afrika erzählt. Von europäischen Forschern zum Beispiel, die auf einer Sahara-Expedition Kamelpisse trinken mussten, damit sie nicht verdursteten. Diese Abenteuergeschichten haben mich neugierig gemacht. Ich beschloss, einmal durch den Kontinent zu reisen, und lief einfach los, ohne großen Plan, ohne genaue Route. Ab und zu hob ich meinen Daumen und schaute, dass ich vorwärtskam.

Ob die Reise gefährlich ist – darüber dachte ich nicht nach. Ich fühlte mich unsterblich. Unterwegs bin ich an meine körperlichen Grenzen gestoßen, wegen der Hitze, wegen des unbekannten Essens. Aber überfallen wurde ich nie. Mit Englisch und Französisch kam ich in vielen der ehemaligen Kolonien gut durch. Ansonsten redete ich mit Händen und Füßen oder Vokabeln, die ich unterwegs aufschnappte: »Hallo«, »Tschüs«, »Ein Bier, bitte!« Es half, dabei zu lächeln.

Viele Menschen glauben, sich gegen alles absichern zu müssen, mit Wanderschuhen, Multifunktionswäsche und schwerem Gepäck. Ich hatte nur das dabei, was ich wirklich brauchte. Einen Rucksack, einen Kompass, das Geld, das ich in Marburg für Miete und Essen bezahlt hätte, und, ganz wichtig: meinen Kopf, mein Herz und meine Beine.

Die schönste Art des Reisens

Man kann sich viel Zeit sparen, wenn man den Reiseführer zu Hause lässt. Die ganzen Infos braucht man nicht. Busse fahren in Afrika sowieso nicht nach Plan, um die Preise muss man feilschen, und die besten Ausflugstipps bekommt man von den Einheimischen. Beim Trampen trifft man auf einen Querschnitt der Bevölkerung. Auf diese Weise lernt man ein Land relativ gut kennen, das ist das Schönste an dieser Art des Reisens.

Am Ende der Reise – nach knapp vier Monaten – feierte ich meinen 23. Geburtstag. In einem Café gönnte ich mir einen Milchshake und eine Wasserpfeife. In der Zwischenzeit hatte meine Mutter den Semesterbeitrag an die Uni Marburg überwiesen und meine Einschreibung übernommen, sodass ich nahtlos weiterstudieren konnte. Die erste Woche des Semesters habe ich verpasst, weil ich noch in Ägypten unterwegs war – alles kein Problem.

Für weniger Verwegene: Herz und ein ausgestreckter Daumen sind nicht genug? Dann lohnt sich vielleicht ein Flatrate-Angebot für Bahn oder Flugzeug. Der Klassiker ist Interrail: Ab 175 Euro für fünf Tage kommt man mit der Bahn durch ganz Europa. In den USA kostet der Amtrak Rail Pass 429 Dollar für 15 Tage. Weltreisen sind am einfachsten mit einem Round-the-World-Ticket, das von mehreren Fluglinien angeboten wird. Der Preis variiert je nach Strecke, mit 2000 bis 4000 Euro kann man rechnen.

Kann man ein Paar bleiben trotz Erasmusjahr? Die Liebesgeschichte von Mattes Liebsch, 27, und Juliane Petereit, 23, zeigt: Ja

Juliane hält den Schmerz kaum aus. Sie wollte einmal um Jena wandern, 100 Kilometer in 24 Stunden, doch schon bald drückt eine Blase an ihrem Fuß. Fast möchte sie aufgeben, da dreht sich jemand zu ihr um und lächelt. Mattes. Er sagt etwas, sie hört es kaum, dann laufen sie gemeinsam über die Ziellinie. Bis heute ist es dieses Lächeln, das Juliane an Mattes am liebsten mag.

An die Wanderung denkt Juliane Monate später, als sie für ein Erasmusjahr in Grenoble ist. Sie sitzt allein in ihrem Zimmer, in einer WG, in der sie niemanden so richtig kennt, und wartet auf die Skype-Melodie. Wenn sie auf den kleinen grünen Hörer klickt, sieht sie Mattes, der auf seiner Matratze in Dortmund liegt und hofft, dass auf seinem Monitor gleich das Gesicht von Juliane erscheint. In diesen Sekunden denkt Mattes manchmal: »Es war eine blöde Idee, kurz vor dem Auslandsjahr eine Beziehung anzufangen.« Aber sobald er Julianes Sommersprossen sieht, bedauert er nur noch, dass die Internetverbindung so langsam ist, dass ihre roten Haare verpixeln und auf dem Bildschirm nicht so schön leuchten wie in echt.

In der Nacht nach dem 100-Kilometer-Lauf, als Juliane sich zum ersten Mal in Mattes Arm kuschelt, kann sie nicht einschlafen. Stunde um Stunde zählt sie die Schläge der Kirchturmuhr. Sie spürt, wie die Zeit vergeht. In ein paar Wochen wird es mit Mattes und ihr vorbei sein. Juliane, die seit vier Semestern ihren Bachelor in Politik und Wirtschaft in Erfurt macht, wird dann für ein ganzes Jahr nach Frankreich gehen. »Das macht doch keinen Sinn«, sagt er zu ihr. Er hat gerade sein Physik-Diplom in Jena geschafft und will für seine Promotion nach Dortmund ziehen. Sie sind sich einig: Fernbeziehung – auf keinen Fall. Schon gar nicht über tausend Kilometer.

Fernbeziehung – ja oder nein?

An einem Abend im Juni ist alles anders. Juliane und Mattes sitzen auf einer Bank, hinter ihnen rauscht der Verkehr über die Straße. Bald wird Juliane in ein Auto steigen und in Richtung Süden verschwinden. Obwohl das so nicht geplant war, haben Juliane und Mattes seit der Wanderung jede freie Minute zusammen verbracht. Juliane ist meistens direkt nach der Uni zu Mattes gefahren, dann haben sie gekocht, gekuschelt, miteinander geschlafen. Sich für immer zu verabschieden, diese Vorstellung kann auch Mattes auf einmal nicht mehr ertragen. Deshalb spricht er aus, was ihn umtreibt: »Vielleicht sollten wir es doch mit der Fernbeziehung probieren?«

In Grenoble fährt Juliane jeden Abend mit dem Fahrrad von der Uni in ihre neue WG, direkt neben dem Kneipenviertel. Damals, an dem Juniabend auf der Bank, hat sie mit Mattes etwas abgemacht: Zusammenbleiben ja, aber bloß nicht jeden Tag skypen. Höchstens zwei, drei Mal die Woche, damit sie sich beide auf ihr neues Leben einlassen können. Aber wenn Juliane auf ihrem Heimweg ihre Kommilitonen trifft, geht sie fast nie mit ihnen etwas trinken. Lieber telefoniert sie mit Mattes. Jeden Abend von elf bis halb eins. Manchmal nervt sie das, weil Juliane spürt, dass sie nicht richtig in Frankreich angekommen ist. Sie kann sich in den Vorlesungen nicht konzentrieren, die meisten Kurse interessieren sie nicht, zu Makro-Ökonomie geht sie bald gar nicht mehr hin. Doch Mattes ist auch nicht richtig da. Sie kann ihn auf ihrem Laptop sehen, aber nicht in seinem Arm einschlafen.

Immer, wenn Juliane und Mattes sich nach ein paar Wochen wiedersehen, sind sie einander ein bisschen fremd geworden, es dauert, bis die Distanz zwischen ihnen kleiner wird. Und immer, wenn sie sich wieder ganz nah sind, ist der Besuch vorbei. Für Mattes ist die Rückfahrt nach Dortmund schlimm. Dann schreibt er Juliane eine SMS: »Ich sitz im Zug, der immer weiter weg fährt :( und guck in den franz. Sonnenuntergang.«

Das Warten und Skypen nimmt kein Ende

Irgendwann hält Juliane es nicht mehr aus. Sie verflucht ihr Bett in Grenoble, auf dem sie alleine liegen muss. Das ständige Warten! Wochen, Monate! Sie holt ein Foto hervor, das Mattes ihr geschenkt hat. Es zeigt ihn grinsend hinter einem Berg von Physikbüchern. Auf dem Foto steht: »Baby, I treat you like my homework: I slam you on the table and do you all night long«. Egal, wie traurig Juliane ist, darüber muss sie immer lachen.

Dann fährt Mattes zum letzten Mal nach Grenoble. 13 Stunden mit dem Auto seiner Eltern, um Juliane und ihre ganzen Sachen abzuholen und nach Deutschland zu bringen. Das Erasmusjahr ist vorbei.

Das Warten und Skypen nimmt aber kein Ende: Juliane muss zurück nach Erfurt, ihren Bachelor machen. Bis nach Dortmund, bis zu Mattes, ist die Distanz immer noch sehr weit, fast 400 Kilometer. Juliane wünscht sich, dass sie irgendwann jeden Abend nebeneinander einschlafen können, Mattes träumt vom gemeinsamen Aufwachen.

»Maximalstens in 14 Monaten werden wir zusammenziehen«, schreibt Juliane Mattes in einer SMS. Und wenn plötzlich doch einmal Zweifel in ihr aufsteigen, erinnert sie sich daran, was Mattes zu ihr gesagt hat, als sie ihr Erasmusjahr in Grenoble einmal fast abgebrochen hätte: »Das ist jetzt unser 100-Kilometer-Lauf, wir schaffen das!«

Wie plant (und überlebt) man eine perfekte WG-Party? Ein Festivalorganisator, ein DJ und ein Rettungssanitäter geben Antworten

1. Worauf muss ich im Vorfeld meiner WG-Party achten?

»Eigentlich braucht man für eine Party nur etwas Geld. In meiner Fünfer-WG haben wir monatlich ein paar Euro zurückgelegt, falls mal eine Nachzahlung für Strom und Gas anstand. Den Rest haben wir verfeiert. Wenn man 200 Euro in das billigste Bier investiert, reicht das für hundert Leute. Der Rest ist einfach: Flur und Küche leer räumen, die Laptops verstecken, damit nichts drübergekippt wird, und die Nachbarn einladen – am besten nicht per Aushang, sondern persönlich. Leider reicht ein einziger blöder Nachbar aus, um die ganze Party zu gefährden. Wenn die Polizei kommt, sollte man sich vorstellen und freundlich bleiben. Bisher durften wir dann immer die Musik etwas leiser drehen und weitermachen.«

Robert Groos, 26, plante für das WG-Festival in Gießen mehrere Partys an einem Abend

2. Wie kriege ich die Leute raus aus der Küche und rauf auf die Tanzfläche?

»Damit eine Party unvergesslich wird, muss jeder Gast drei Hürden nehmen. Erstens: sich trauen zu tanzen. Zweitens: jemanden kennenlernen. Drittens: denjenigen abschleppen. Ein guter DJ hilft dabei, diese Hürden nach und nach zu überwinden. Wenn die Gäste um 21 oder 22 Uhr kommen, sind alle ganz cool – dann muss man erst mal geschmackvolle Musik spielen, damit sie sich wohlfühlen, und was zu trinken holen.

Je später es wird, desto uncooler kann man werden. Der Brecher, der die Leute auf die Tanzfläche treibt, ist meistens was von Amy Winehouse. Oder »Ms. Jackson« von Outkast, das ist noch nicht ganz totgenudelt, und man kann auch erst mal nur mit dem Kopf dazu nicken. Irgendwann muss man die Hits auspacken. Ab 4 Uhr morgens spiele ich immer was von Whitney Houston, spätestens dann liegen sich die Leute in den Armen.«

Mathias Hielscher, 32, ist Teil des für Exzesse berüchtigten Berliner DJ-Duos Remmidemmi

3. Woran erkenne ich, ob einer der Gäste zu viel getrunken hat?

»Nicht jeder, der auf den kritischen Pegel von zweieinhalb Promille zusteuert, muss sich übergeben. Spätestens wenn ein Gast anfängt einzutrüben, also auf Ansprache nicht mehr reagiert, oder sich einnässt, sollten Sie die 112 anrufen. Wir begleiten Sie telefonisch bei dem, was zu tun ist – stabile Seitenlage, Überprüfung von Atmung und Puls –, und schicken einen Rettungswagen. Jeder Fall von Alkoholvergiftung kommt zur Blutabnahme ins Krankenhaus, dort wird entschieden, wie es weitergeht. Unseren Einsatz bezahlt übrigens die Krankenkasse.«

Martin Schneider, 41, war als Rettungsassistent jahrelang auf der Hamburger Reeperbahn unterwegs

4. ... und am Morgen danach?

Aufstehen. Nachdurst löschen. Flaschen zusammenräumen. Durchlüften. Frühstücken. Facebook checken, eventuell Fotos untaggen. Dann zurück zu Punkt eins.

Kann man sich für andere engagieren, ohne das Studium zu vernachlässigen? Johanna Schubert, 21, bekommt das ziemlich gut hin

Vor den Semesterferien hatte Johanna Schubert ein klärendes Gespräch mit ihrer Dozentin. Johanna ist 21 Jahre alt und studiert Erziehungswissenschaften an der Uni Mainz. Das Semester war gut gelaufen. Dennoch gab es ein Problem: Zweimal darf man fehlen, doch Johanna war dreimal nicht da. »Was machen wir jetzt?«, fragte die Dozentin. Da begann Johanna Schubert von Masifunde zu erzählen.

Masifunde ist ein Verein, der Kinder und Jugendliche in der Walmer Township in der südafrikanischen Stadt Port Elizabeth fördert. Der Verein sammelt Spenden und übernimmt Bildungspatenschaften, damit Kinder aus dem Armenviertel gute Schulen besuchen können, obwohl sich ihre Eltern die Schulgebühren nicht leisten können. 2005 ist Masifunde von einem Mainzer Studenten gegründet worden, inzwischen ist der Verein gewachsen, es gibt Gruppen in Berlin, Bonn, München und anderen Städten. Vor einem Jahr, an ihrem ersten Tag an der Uni Mainz, sah Johanna den Infostand des Vereins und blieb stehen. Seitdem engagiert sie sich bei Masifunde und leitet heute die Hochschulgruppe an der Universität Mainz.

Egal, ob Johanna Schubert 22 oder 27 Semesterwochenstunden hat, Masifunde ist die Zeit dazwischen. Von den drei Malen, die sie an der Universität gefehlt hat, war sie zweimal krank. Die dritte Fehlstunde galt Masifunde. An diesem Tag hatte Schubert eine Schule in Frankfurt am Main besucht und mit den Schülern über Südafrika gesprochen.

Gute Noten trotz Ehrenamt

Die Dozentin sagte, dass sie das Engagement ihrer Studenten gut finde. Die beiden machten einen Deal: Schubert bewies in einer mündlichen Prüfung, dass sie trotz ihrer Fehlzeiten genug von dem Stoff mitbekommen hatte – und bestand das Seminar.

Jeder bei Masifunde hat eine besondere Beziehung zu Südafrika, auch Johanna Schubert. Nach dem Abitur ging sie nach Potchefstroom, das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Johannesburg, und arbeitete dort als Freiwillige. Nach acht Monaten flog sie zurück nach Deutschland, aber Südafrika ließ sie nicht los. Sie sagt, dass Südafrika nicht nur ein armes Land sei, sondern ein Land voller Gegensätze. Dass Reichtum dort genauso zu Hause ist wie in Hamburg-Blankenese oder München-Bogenhausen. Und dass man die Armen viel mehr unterstützen könne, wenn man ihnen Bildung schenke – und kein Geld. Zurzeit ist Siphesihle Masango in Deutschland, eine Südafrikanerin, die Psychologie studiert und ehrenamtlich im Walmer Township arbeitet. Johanna Schubert hat mitgeholfen, für ihre Reise Geld zu sammeln. Sie hat außerdem mit deutschen Schulen telefoniert, an denen Siphesihle von ihrer 8500 Kilometer entfernten Heimat erzählen wird.

Trotz ihres Einsatzes leiden ihre Noten an der Universität nicht. Seit Kurzem bekommt Johanna Schubert sogar das Deutschlandstipendium, das an »leistungsstarke und engagierte« Studenten vergeben wird, wie es beim Bundesbildungsministerium heißt. Johanna sieht das als Zeichen dafür, dass sie das Richtige tut. Und dass beides geht, Studieren und Gutes tun. Nach dem Bachelor könnte sie sich vorstellen, erst einmal zu arbeiten. Vielleicht in einem Projekt für Straßenkinder in Berlin, wo sie gerade ein Praktikum macht. Danach will sie einen Master anschließen. Egal wo, Masifunde wird mitziehen. Und wenn es in der Stadt noch keine Ortsgruppe gibt, wird Johanna selbst eine gründen.

Wie studiert man schneller als alle anderen? Marcel Pohl, 22, weiß das. Er hat den BWL-Bachelor in zwei Semestern gemacht. Als Pohl nach seiner Exmatrikulation an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management aufhörte, Studiengebühren zu zahlen, verklagte ihn die private HS, die sich von dem High-Speed-Studenten betrogen fühlte

ZEIT Campus: Herr Pohl, was bringt es, schneller als andere zu studieren?

Marcel Pohl: Ich wollte ein Alleinstellungsmerkmal: Etwas Besonderes in meinem Lebenslauf und ein Thema, von dem ich in Bewerbungsgesprächen erzählen kann. Ich wollte etwas schaffen, das noch niemand anderes geschafft hat.

ZEIT Campus: Schnell studieren und gute Noten schreiben – schließt sich das aus?

Pohl: Nein! Mein Ziel war ein Prädikatsexamen. Wenn ich merkte, dass ich für eine Klausur nicht gut genug vorbereitet war, habe ich mich einen Tag vorher abgemeldet. Einmal habe ich eine Klausur absichtlich nicht bestanden, um einen neuen Versuch zu haben.

ZEIT Campus: Wie kann man effizient lernen?

Pohl: Ich habe erst eine Bestandsaufnahme gemacht: Es gibt ein Skript von 600 Seiten, Primärliteratur, Sekundärliteratur, Übungsaufgaben und eine Mitschrift aus der Vorlesung. Dann habe ich mir überlegt, wie lange ich dafür brauche: Für das 600-Seiten-Skript plante ich 50 Stunden ein, das wollte ich in vier Tagen schaffen. Pro Tag sind das 16 Stunden, Pausen eingerechnet. Einen bis zwei Tage plante ich für die Literatur ein, zwei Tage für Nachbereitung. Dabei schaute ich mir an, was ich rausgeschrieben hatte. Einen Tag lang präsentierte ich das Gelernte dann in meiner Lerngruppe, einen Tag rechnete ich die Übungsaufgaben. Für die optimale Vorbereitung waren insgesamt 90 Stunden nötig.

ZEIT Campus: Was haben eigentlich Ihre Kommilitonen zu Ihrem High-Speed-Studium gesagt?

Pohl: Manche konnten nicht verstehen, wie man so konzentriert lernen kann. Andere haben gelästert: »Der ist doch nicht normal, der ist verrückt.« Das habe ich erzählt bekommen, mich aber nicht näher damit beschäftigt. Andere fanden die Geschichte genial.

ZEIT Campus: Worauf mussten Sie verzichten?

Pohl: Ich habe während meines Studiums keine Partys gefeiert und mich nicht betrunken. Manchmal habe ich nur zwei Stunden pro Nacht geschlafen. Aber ich war nie müde, ich habe gar nicht darüber nachgedacht, müde zu sein. Ich wollte es einfach schaffen. Meine beiden Freunde, mit denen ich das zusammen durchgezogen habe, brauchten aber Koffeintabletten und sind auch mal ausgegangen.

 
Leser-Kommentare
  1. Gleich im ersten Beispiel - Bachelor in 9 statt 6 Semestern. Wie schön, wenn man reiche Eltern hat oder irgendwelchen Pillepalle studiert, wo man nebenbei Zeit hat, zu arbeiten. Allen anderen sitzt die BaföG-Deadline im Nacken, und da ist es nicht wirklich realistisch, 9 Semester statt 6 zu brauchen, schon gar nicht, wenn man sich aufs Studium auch konzentrieren möchte, weil man gute Noten will und braucht.

    Sorry, aber solche Artikel sind doch bescheuert. Hedonistische Lebenstips für Leute, die sich's leisten können.

    9 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Fehlt nur noch der Hinweis, dass die Studiengebühren auch bei einer solchen Haltung (..."gehört mir!"...) absolut unsozial angesehen und offen bekämpft werden.
    Sagen Sie das mal jemandem, der als Geselle neben der Arbeit die Meisterprüfung machen möchte! Oder dem 16-jährigen Lehrling, der während seiner zeitlich klar umrissenen Lehre selbstverständlich auch in zunehmendem Maße eine für den Lehrbetrieb brauchbare Arbeit abliefern muss!

    Es mag recht merkwürdig klingen, aber ich denke, dass viele wirklich arme Studenten von Bafög nur träumen können.
    Ich habe nie Bafög bekommen. Meine Eltern haben wohl zu viel verdient. Leider habe ich davon noch nie was gemerkt, denn Geld für mein Studium hatten sie nie. Na ja, das Geld musste wohl ins Benzin für den Arbeitsweg investiert werden.

    Ich denke viele Studenten verstecken sich gerne hinter der ganzen Bafög-Rückzahlung.
    Ich habe so ziemlich alles zum Bafög gelesen was es gibt und ich kenne die Grenzsätze wirklich gut.
    Wenn ein Student den Höchstförderungsbetrag beim Bafög bekommt, dann ist ein Elternteil höchstwahrscheinlich verstorben oder geht maximal Teilzeit arbeiten. Mathematisch ist das nicht anders zu erklären.
    Bafög ist dafür da, dass Mutti schön zu Hause bleiben kann und das Kind trotzdem studieren kann. Es geht also vornemlich um die Erhaltung des klassischen Familienbildes.

    Ich gönne wirklich jedem sein Bafög, aber das man darüber jammert, dass man mit Bafög maximal 10 000 Euro Schulden macht, ist schon ein wenig übertrieben.

    Insofern, wer über die Deadline beim Bafög jammert, sollte nicht vergessen, dass mancher Student mit weit über 10.000 Euro Schulden ins Berufsleben startet und nebenbei trotzdem jobben geht.
    Bafögberechtigte Studenten tragen nicht die Last der Welt auf ihren Schultern.
    Dieses Wissen macht das Studieren auch entspannter.

    • DK1987
    • 14.12.2012 um 15:01 Uhr

    Ich kenne genug Leute, die in ihrer Welt lebten, aber das sind diejenigen, die gerade Erfolg (Finanzielle Erfolge) haben.

    Schauen Sie sich Dietrich Mateschitz an.
    Er hat für sein Wiwi-Studium 10 Jahre gebraucht und ist heute der Redbull-Gründer.

    Ausnahmen? Sicher, aber mittlerweile gibt es zu viele Ausnahmen davon.

    Ich sage nicht, dass man deshalb extra extremst "chillen" sollte, aber es gibt immer offene und spannende Wege.

    Oder wollen Sie wirklich ganz abstrakt 6 Semester, Praktika, ohne Lücken im Lebenslauf erfüllen und sich selbst zum Sklaven machen?

    Fehlt nur noch der Hinweis, dass die Studiengebühren auch bei einer solchen Haltung (..."gehört mir!"...) absolut unsozial angesehen und offen bekämpft werden.
    Sagen Sie das mal jemandem, der als Geselle neben der Arbeit die Meisterprüfung machen möchte! Oder dem 16-jährigen Lehrling, der während seiner zeitlich klar umrissenen Lehre selbstverständlich auch in zunehmendem Maße eine für den Lehrbetrieb brauchbare Arbeit abliefern muss!

    Es mag recht merkwürdig klingen, aber ich denke, dass viele wirklich arme Studenten von Bafög nur träumen können.
    Ich habe nie Bafög bekommen. Meine Eltern haben wohl zu viel verdient. Leider habe ich davon noch nie was gemerkt, denn Geld für mein Studium hatten sie nie. Na ja, das Geld musste wohl ins Benzin für den Arbeitsweg investiert werden.

    Ich denke viele Studenten verstecken sich gerne hinter der ganzen Bafög-Rückzahlung.
    Ich habe so ziemlich alles zum Bafög gelesen was es gibt und ich kenne die Grenzsätze wirklich gut.
    Wenn ein Student den Höchstförderungsbetrag beim Bafög bekommt, dann ist ein Elternteil höchstwahrscheinlich verstorben oder geht maximal Teilzeit arbeiten. Mathematisch ist das nicht anders zu erklären.
    Bafög ist dafür da, dass Mutti schön zu Hause bleiben kann und das Kind trotzdem studieren kann. Es geht also vornemlich um die Erhaltung des klassischen Familienbildes.

    Ich gönne wirklich jedem sein Bafög, aber das man darüber jammert, dass man mit Bafög maximal 10 000 Euro Schulden macht, ist schon ein wenig übertrieben.

    Insofern, wer über die Deadline beim Bafög jammert, sollte nicht vergessen, dass mancher Student mit weit über 10.000 Euro Schulden ins Berufsleben startet und nebenbei trotzdem jobben geht.
    Bafögberechtigte Studenten tragen nicht die Last der Welt auf ihren Schultern.
    Dieses Wissen macht das Studieren auch entspannter.

    • DK1987
    • 14.12.2012 um 15:01 Uhr

    Ich kenne genug Leute, die in ihrer Welt lebten, aber das sind diejenigen, die gerade Erfolg (Finanzielle Erfolge) haben.

    Schauen Sie sich Dietrich Mateschitz an.
    Er hat für sein Wiwi-Studium 10 Jahre gebraucht und ist heute der Redbull-Gründer.

    Ausnahmen? Sicher, aber mittlerweile gibt es zu viele Ausnahmen davon.

    Ich sage nicht, dass man deshalb extra extremst "chillen" sollte, aber es gibt immer offene und spannende Wege.

    Oder wollen Sie wirklich ganz abstrakt 6 Semester, Praktika, ohne Lücken im Lebenslauf erfüllen und sich selbst zum Sklaven machen?

  2. Fehlt nur noch der Hinweis, dass die Studiengebühren auch bei einer solchen Haltung (..."gehört mir!"...) absolut unsozial angesehen und offen bekämpft werden.
    Sagen Sie das mal jemandem, der als Geselle neben der Arbeit die Meisterprüfung machen möchte! Oder dem 16-jährigen Lehrling, der während seiner zeitlich klar umrissenen Lehre selbstverständlich auch in zunehmendem Maße eine für den Lehrbetrieb brauchbare Arbeit abliefern muss!

    2 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Eliteproblemchen"
  3. Parties, lange brauchen und verliebt sein geben den zukünftigen Chefs die Ecken und Kanten, deren Fehlen sie bemängeln?
    Schließe mich dem ersten Kommentar zudem an - wenn man's Geld hat (und sich zudem später vorm zukünftigen Chef plausibel rechtfertigen kann/möchte)... Mit so enger Semesterbegrenzung beim Bafög und Langzeitstudiengebühren (bei meiner Uni nach 4 Semestern über Regelstudienzeit - worin auch Urlaubssemester enthalten sind, d.h. da kommt man doch recht schnell hin) ist das sehr vielen Studenten jedoch nicht möglich. Da kann bereits ein Semester mehr zur Qual werden.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. "Aber inzwischen beschweren sich einige Personalchefs darüber, dass ihnen viele Bewerber die gleichen Bewerbungsunterlagen schicken: mit rotem Faden, aber ohne Persönlichkeit."

    Tja, das kommt halt davon, wenn man im BA/MA-System nicht mal Milimeter vom vorgegeben Stoff abweichen darf, will man keine Credits riskieren. Heraus kommt dann eben der austauschbare 08/15 - Bewerber, der sich nur in der Endnote von anderen unterscheidet. Aber selbst da geht ja die Tendenz dazu, nur noch gute Noten zu vergeben.

    Aufgrund spontaner Amnesie wird dann natürlich vergessen, dass es gerade die Wirtschaft war, die dieses absurde System auf den Weg bringen wollte.

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  5. ich verfolge nach einem fast reinem dauer-lern informatik bachelor einen ausgeglichenen master mit hin und wieder partyeinlagen und erlernen eines 2ten fachs auf eigene faust (musik) und belege nur kurse die mich interessieren und würde nie auf die idee kommen potentielle arbeit"geber" in meinen gedanken um erlaubnis zu fragen was ich lernen soll...

    soweit kommts noch. die können ihre BA studenten damit volltrödeln. Das einzigste argument das zieht ist die finanzierung aber das muss sich ja nicht ausschließen. ich verstehe die völlig arbeitgeber unterwürfige menge an studenten überhaupt nicht, erwartet ihr einen korb geschenke dafür oder was? im endeffekt zählt auch die persönlichkeit des menschen an sich, wie "weit" er die leiter nach oben klettern kann (sich verkaufen können) und damit meine ich nicht powerpoint folien zusammen zu klicken. Im wissenschaftlichem bereich braucht man eben eien gewisse zeit um die theoretischen dinge auch soweit zu durchdringen bis man es praktisch umsetzen kann, mit prüfungsfragen lernen klappt das leider nicht.

    ich denke den trugschluss den sich die (böse) wirtschaft macht ist das immer jüngere studenten weniger ausgaben bedeuten aber sie haben vergessen das sie sich wohl bewusst sind für den stress auch angemessen bezahlt zu werden...

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  6. Was soll denn dieser Artikel aussagen? Jeder Student soll doch selbst entscheiden, was er will. Und ganz ehrlich: Jemand, der nicht weiss, wie man feiert, ist kein Student, sondern ein Langweiler.

    Also aus meiner Sicht kein Elitenproblem, sondern ein Problem des Pöbels, der sich an der Uni rumtreibt....

    Und einen Tipp noch: Nehmt IMMER die Studienordnung GANZ WICHTIG! Sonst kann man sich das Studium in den Hintern stecken, auch wenn man toll feiern geht, reisen war oder sonst was gemacht hat.
    Die einzige Verpflichtung, die ein Student nämlich hat, ist sich an die Studienordnung zu halten. Und wem das nicht passt, der soll halt nicht studieren!

    Eine Leser-Empfehlung

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