Berufseinstieg Mittelstand oder Großkonzern?

Ingenieursstudenten sind begehrt. Die entscheidende Frage lautet deshalb für viele: Wie will ich arbeiten? Wir geben Entscheidungshilfen. von Maren Soehring

Wer sich für ein Studium der Ingenieurwissenschaften entschieden hat, ist erst einmal auf der sicheren Seite, denn die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut. Entsprechend begehrt ist man als Berufseinsteiger nach dem Abschluss. Die entscheidende Frage lautet deshalb für viele: Wie will ich arbeiten? In einem traditionellen Familienbetrieb, bei einem Mittelständler oder in einem Großkonzern?

»Im Großkonzern arbeitet man am Anfang oft nur an einem sehr speziellen Problem, entwickelt oder optimiert dann eine ganz bestimmte Lösung. Erst mit einigen Jahren Berufserfahrung hat man gute Möglichkeiten, Fach- oder Führungsverantwortung zu übernehmen«, sagt Lars Funk, Bereichsleiter für Beruf und Gesellschaft beim Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Im Mittelstand könne man in der Regel sehr viel schneller Verantwortung übernehmen und habe darüber hinaus häufig auch einen direkten Draht zur Unternehmensspitze. Weil die Hierarchien flacher sind, ist die Kette der Vorgesetzten bis zum Chef weniger lang als in einem großen Konzern.

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Welche Unternehmensform zu einem passt, hängt auch von der eigenen Lebensplanung ab: Wo möchte man zum Beispiel wohnen? Gerade Mittelständler sitzen häufig in der Provinz. Wer sich ein Leben ohne Großstadt nicht vorstellen kann, sollte sich deshalb nach einer Firma in der Nähe einer Metropole umsehen. Möchte man später auch im Ausland arbeiten, lohnt es sich, nachzuschauen, wo auf der Welt der Wunscharbeitgeber seine Standorte hat. Ein Entscheidungsgrund kann auch die Familienplanung sein. Größere Firmen haben oft spezielle Programme, die einen Wiedereinstieg nach der Familienphase erleichtern, und es gibt eher die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten. Auch diese Fragen sollte man sich stellen, bevor die ersten Bewerbungen verschickt werden.

ZEIT Campus Ratgeber 1/13

Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Campus Ratgeber, der am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

Je größer das Unternehmen, desto unwichtiger der Abschluss

Die Tatsache, ob man einen Bachelor- oder einen Masterabschluss mitbringt, spielt bei der Wahl des Arbeitgebers dagegen keine bedeutende Rolle. Auch kleine Betriebe stellen inzwischen Bachelor- absolventen ein. Grundsätzlich gilt aber die Regel: Je größer das Unternehmen, desto unwichtiger der Abschluss. Bei größeren Mittelständlern oder Weltkonzernen taucht die Frage nach dem Abschluss nicht einmal mehr in den Stellenanzeigen auf – so wie bei Siemens. »Auch wer promoviert hat, muss in einem Unternehmen noch dazulernen: Als Produktoptimierer muss man zum Beispiel den Markt genau kennen, als Entwickler immer die Machbarkeit im Auge behalten – all das lernt niemand an der Hochschule«, sagt Frank Stefan Becker, der bei Siemens für Hochschulabsolventen und die Ingenieurausbildung verantwortlich ist. Berufseinsteiger, die direkt von der Hochschule kommen, übernehmen deshalb bei dem Technologiekonzern zunächst Teilaufgaben innerhalb eines Teams in einem speziellen Bereich.

Der Arbeitsmarkt: Einstieg

Ein Jahr nach dem Uni-Abschluss haben rund 75 Prozent aller Bauingenieure eine reguläre Beschäftigung, bei Maschinenbau und Verfahrenstechnik sind es sogar 90 Prozent. Das ergab eine Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) für den Abschlussjahrgang 2009.

Aussichten

Besonders gefragt auf dem Arbeitsmarkt sind die Fachrichtungen Maschinenbau, Fahrzeugbau und Elektrotechnik. Aber auch für die Bauingenieure, lange die Sorgenkinder des Ingenieurfachs, sieht es besser aus als vor einigen Jahren. Allerdings sind sie stärker von der Konjunktur abhängig als andere. Weil viele Ingenieure in nächster Zeit in den Ruhestand gehen, wird der Bedarf an Ingenieuren insgesamt vermutlich sogar noch steigen.

Gehalt

Ingenieure starten mit einem sehr guten Einstiegsgehalt. Durchschnittlich liegt das Brutto-Jahreseinkommen für Uni-Absolventen ein Jahr nach dem Abschluss bei 40100 Euro – und damit weit über dem Durchschnitt aller Akademiker, der bei 25.600 Euro liegt. Dies hat das HIS in einer Studie ermittelt. Das Einstiegsgehalt variiert allerdings je nach Branche. Laut der Vergütungsberatung Personalmarkt können Ingenieure in der chemischen Industrie mit etwa 48.000 Euro im Jahr rechnen, im Anlagen- und Maschinenbau mit 42.600 Euro.

Weitere Informationen

Das Stellenportal des VDI findet sich unter ingenieurkarriere.de.

Der VDI hat ein Handbuch für Bewerber in Ingenieurberufen herausgegeben.

Bei Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 38.800 Euro im Jahr, in Großkonzernen bei 46.600 Euro.

Die Automobilindustrie beschäftigte 2011 knapp 720.000 Personen und gab rund 20 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus.

Die klassische Einstiegsposition bei ifm electronic ist die als Assistent eines Vertriebsleiters. Die familiengeführte Firma mit Hauptsitz in Essen stellt Mess- und Steuerungstechnik her. Nach etwa zwei Jahren im Betrieb übernimmt ein Ingenieur dann selbst die Verantwortung für ein Produkt. »Auch mit dem besten Hochschulabschluss kann niemand sofort eigenständig ein Produkt managen, weil ihm die Erfahrung im Umgang mit Kunden und das Know-how über die Strukturen bei uns fehlt. Manch einem Bewerber ist das nicht klar«, sagt Wolfgang Heikamp, Personalleiter bei ifm. Soft Skills zum Beispiel, die ein Absolvent schon mitbringe, wie etwa Präsentationstechniken, müssten im Unternehmen weiterentwickelt werden, damit sie zu den Bedürfnissen der Kunden passen.

Leserkommentare
  1. Komisch. Von den Ingenieuren selbst hört man eher das Gegenteil. Ob's an der Nebenbedingung liegt, dass die gesuchten Ingenieure möglichst wenig kosten sollen?

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    Bei mir hat's anderthalb Jahre gedauert, obwohl ich jetzt keine überzogene Gehaltsvorstellungen hatte. 42000 EUR im Jahr sind ja eher ein Schnäppchen. Mein heutiger Arbeitgeber ist so zufrieden mit mir, dass er mal gegenüber mir geäußert hat, dass sich gar nicht vorstellen kann, weswegen ich so lange arbeitssuchend war.

    Das große Problem bei mir war, dass ich zwar fachlich und menschlich hervorragende Qualitäten aufweise, aber diese in meiner Bewerbung nicht so rüberkommen, weil ich nur ein Studium mit "gut" absolviert und dafür 10 Jahre gebraucht habe. Spätestens im Bewerbungsgespräch wäre der Funken zwischen Arbeitgeber und mir übergesprungen, aber dazu kam es aufgrund der Bewerberflut in der Regel gar nicht erst. Bei der Bewerbung zählt erstmal nur das Papier. Im Berufsleben dann alles andere.

    Also sobald Ingenieure billiger als Facharbeiter mit gleich vielen Berufsjahren sind und dafür mehr arbeiten, haben die auch Chancen...
    Es ist in der Tat so, dass ich etliche Ingenieure, Chemiker, Physiker, Matheamtiker kenne, die gehaltstechnisch mit Realschule und Lehre besser gefahren wären...

  2. 2. Gehalt

    Die "Blue-Card" gibts für nicht-EU "Fachkräfte" ab 35000 p.a. Das ist ungefähr das wohin sich die Ingenieurgehälter entwicklen sollen. Ingenieure werden verarscht - ich kann heute niemandem mehr dieses Studium empfehlern. Werdet Arzt, da sind 35.000 NETTO kein Problem.

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    deutschland ist umzingelt von ländern, die sicher besser bezahlen als das ;)

    • Kauri
    • 24. November 2012 11:07 Uhr

    Uns hat man im 1. Semester Ingenieurwissenschaften in der Mathematikvorlesung erklärt: Schauen Sie noch mal Ihren nachbarn an; statistisch betrachtet werden sie den im 2. Semester nicht wiedersehen. Oder: Werden Sie Arzt: Ihre Erfolge bescheint die Sonne - ihre Mißerfolge bedeckt der Rasen. Ich habe (konnte) mit- und durchhalten. Also: das Studium habe ich mein Leben nicht bereut. Aber: Ich empfehle Ingenieuren ein betriebswirtdchaftliches Aufbaustudium um sich gegen die Kaufleute adäquat wehren zu können. Sprachkenntnisse (engl. ist ein MUSS) sind auch wichtig. Und nicht vergessen: Allgemeinbildung.Dann macht man als Ingenieur leicht Karriere . Wenn man sich im Labor hinter seinen Testreihen versteckt, eher nicht. Mein bester Freund ist Arzt mit eigener Praxis; Ich konnte immer mithalten und war zufriedener. da man als Ingenieur schnell den Fuß ins geschäft bekommt, ist das allemal eine gute Entscheidung. Mittelständler sind der Geheimtipp. Und dann bereit sein eben für diesen Mittelständler ins Ausland zu gehen. Perfekt. Lieber ein großer Fisch im kleinen Teich, als ein kleiner Fisch im großen Teich (voller unnützer Juristen)

    empfinde ich immer Kommentare von Foristen, die nicht genau wissen, was sie schreiben. Offensichtlich sind Sie nicht informiert. Deshalb schreibe ich Ihnen auch, damit Sie etas dazulernen können. Das Gehaltsniveau bei Ingenieuren im Bereich Elektrotechnik und Maschinenbau steigt beständig. In der Regel liegen leistungsfähige und motivierte Personen nach fünf Jahren bei 60.000 EUR. http://www.gehalt.de/stat....
    Danach geht es schnell weiter nach oben. Vielleicht sollten Sie sich etwas motivieren .... Dann klappt es bestimmt.

  3. 3. Aha..

    "Kann man sich direkt nach dem Abschluss noch nicht zwischen Mittelstand und Großkonzern entscheiden, empfiehlt Funk als Alternative einen Ingenieurdienstleister: »Hier kann man unterschiedliche Branchen kennenlernen und erste Erfahrungen im Umgang mit Kunden sammeln.« " NIEMALS! Einmal Dienstleister, immer Dienstleister oder Zeitarbeit. Da gibts kein Entkommen. Selbst die vermeintlichen 25% Abgänge sind geschönt (Und heute sind 15% "Wechsler" und Berufseisteigern eigentlich keiner Erwähnung wert!)

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  4. Bei mir hat's anderthalb Jahre gedauert, obwohl ich jetzt keine überzogene Gehaltsvorstellungen hatte. 42000 EUR im Jahr sind ja eher ein Schnäppchen. Mein heutiger Arbeitgeber ist so zufrieden mit mir, dass er mal gegenüber mir geäußert hat, dass sich gar nicht vorstellen kann, weswegen ich so lange arbeitssuchend war.

    Das große Problem bei mir war, dass ich zwar fachlich und menschlich hervorragende Qualitäten aufweise, aber diese in meiner Bewerbung nicht so rüberkommen, weil ich nur ein Studium mit "gut" absolviert und dafür 10 Jahre gebraucht habe. Spätestens im Bewerbungsgespräch wäre der Funken zwischen Arbeitgeber und mir übergesprungen, aber dazu kam es aufgrund der Bewerberflut in der Regel gar nicht erst. Bei der Bewerbung zählt erstmal nur das Papier. Im Berufsleben dann alles andere.

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    Antwort auf "Fragen über Fragen"
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    42.000? Bei uns fangen Ingenieure mit 26.000 bis 30.000 Jahresbrutto an. Auch wenn in den VDI-Nachrichten regelmäßig etwas anderes steht. Und wir finden immernoch Leute, was mich selber wundert, aber der Markt gibt's her...

  5. 5. An 4:

    @Christian Dossmann:

    Das Problem ist, dass so eine Personaltussi natürlich erstmal sieben muss. Dafür dient nunmal das Papier als Grundlage. Leider ist es oft so, dass die, die lange studiert haben und "nur" gute Noten haben praktisch ganz gut orientiert sind, aber in Sachen Bewerbung schreiben keine Ahnung haben.

    Wer als Ingenieur in Deutschland bleibt und sich dann über das Gehalt aufregt, ist meiner Meinung nach selbst Schuld. Noch 1 Jahr bis zum Master - und weg bin ich. Ich acker mich doch im Studium nicht halb tot, mache unzählige Prakika, liefere Bestnoten, lerne Sprachen etc. um anschließend für 40.000 Euro in irgendeinem Unternehmen zu arbeiten. Andere Länder (Australien, Schweiz, Österreich, Kanada, USA, Indien, China etc.) zahlen bei entsprechenden Sprachkenntnissen und in Bezug auf die Lebenshaltungskosten vor Ort ein VIELFACHES von dem mickrigen Gehalt in Deutschland.

    Ich kann allen Fachkräften nur raten: Abwandern! Verlasst dieses sinkende Schiff, auf dem man euch nicht wertschätzt!

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    ...das ist mal sicher. aber nordeuropa (kontinental und skandinavien) ist ein heisser tip für alle, die nicht so weit weg wollen.

    österreich zahlt ähnlich

    australien zahlt weniger (ok lebenshaltungskosten auch geringer)

    kanada zahlt auch weniger

    schweiz zahlt deutlich mehr aber : mehr arbeit,weniger urlaub,sehr hohe lebenshaltungskosten,geringer freizeitwert,china,indien zahlen dem normalen ingenieur sicher weniger.

    ich finde die gehälter hier auch niedrig,bekomme meinen (noch zu fetten? ) arsch aber trotzdem nicht aus diesem land.hoher freizeitwert,hoher flirtfaktor als einheimischer,hohe soziale absicherung.

    auch wenn ich meine es wird zuwenig gehalt bezahlt für einsteiger,irgendwie haben die firmen schon recht,und auch die finanzmärkte,die deutschland ja nahezug unbegrenzte bonität zutrauen.
    denn es scheint wohl so: niemand will weg,alle reden drüber.

    und ich sehe es ja im bekanntenkreis,nordeuropa ist toll aber kalt und dunkel,etcpp

    also :steuern rauf für uns normalverdiener,gehälter straff konstant halten,bis wir unsere allerwertesten wirklich weggewegen.Ich zb freue mich über jeden der abwandert,weil ich so hoffe,das für mich hier die lage dann besser wird.selbst auswandern? dafür bin ich mir wie die meisten dann doch zu schön.

  6. nun, also im Verhähltnis zu so manchen anderen Berufsgruppen gehts uns sau gut.

    -Du hast die Möglichkeit zwischen verschiedenen Jobs, Firmen, Branchen zu wählen

    -je nachdem wo man wohnt würde ich für unter 45K auch als Berufsanfänger keinen Finger rühren

    Nur die Sache mit den Dienstleistern sehe ich ein bisschen anders! Wenn man verschiedene Erfahrungen sammeln will sollte man einfach nach 2 - 3 Jahren den Job wechseln. Empfiehlt sich sowieso, weil man fast nur über den Firmenwechsel wirklich Gehaltssteigerungen und neue Interessante Aufgaben bekommt.

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  7. Was vielen Studenten vielleicht nicht klar sein dürfte, ist die Ausrichtung der späteren Tätigkeit. Die meisten Berufsfelder für Ingenieure sind inzwischen sehr stark vom Vertrieb geprägt. Also Kostenrechnung sowie Präsentation, Beratung und Verkauf beim Kunden, statt Forschung und Entwicklung. Hier sieht der Stellenmarkt eher mau aus (zumal ohne einschlägige Erfahrung). Da kann es durchaus passieren, dass man 1 Jahr und länger braucht, um eine geeignete Stelle zu finden. Die Alternativen sind also nicht Großkonzern oder Mittelstand, sondern "Consultant" oder "Verkäufer" oder "Entwickler".

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    Heute ist es insbesonde im Berufseinstieg sehr wichtig, für welch Art von Stelle sich ein Ingenieur bewirbt, denn gesetzt dem Fall, er bekommt eine Zusage, ist damit bereits zu 90% festgelegt, in welche Richtung sich derjenige dann noch entwickeln kann. Ich habe die Arbeitssuche als Ingenieur gerade im Frühjahr diesen Jahres hinter mir. Da sah es in der Wirtschaft zusätzlich auch noch besser aus als derzeit, aber von einer besonders hohen Zahl ausgeschriebener Stellen kann ich da nicht berichten. Es hat mich einige Zeit gekostet, eine für mein Profil passende Stelle zu finden, die eben nicht - wie Sie so passend formulieren - zwischen Consultant, Entwickler und Vertriebler differenziert, sondern in Summe genau alle diese Bereiche ein Stück weit abdeckt. Man könnte es auch plakativ formulieren: Wer CAD-Konstrukteur wird, der kommt auch nicht mehr so leicht wesentlich weiter...traurig, aber ist so gewollt. Nennt sich dann "Fachlaufbahn".

    Lache muss ich bei diesem Artikel aber bei Zitaten eines VDI-Funktionärs! Das ist als würde man die Zigarettenindustrie zu Lungenkrebs befragen oder die Ölindustrie zum Klimawandel...liebe Zeit, bitte seriöse Quellen anbringen. Keine Interessenvertreter! Wie hier hintenrum wieder Werbung für die moderne Sklavenarbeit aka Ingenieurdienstleister gemacht wird ist schon fast eine Frechheit. Das ist eine Branche, die ausgetrocknet gehört. Für jeden "Dienstleister" werden nämlich solide und fair bezahlte Arbeitsplätze abgebaut.

    • seppel5
    • 22. November 2012 13:23 Uhr

    der Arbeitgeber desto unwichtiger der Abschluss. Haha, selten so gelacht. Es wäre ziemlich Naiv zu glauben, dass mit dem Fehlen der Forderung eines bestimmtes Abschlusses in der Stellenanzeige eine geringere Bedeutung desselben einhergeht. Ein Trugschluss, der nur schwer zu überbieten ist. Für diese Unternehmen besteht keine Notwendigkeit dies zu fordern, da sie sowieso ausreichend qualifizierte Bewerber bekommen und sich wenig Sorgen machen müssen, dass sich ein Techniker oder Ähnliches auf eine Ingenieurs-Position bewirbt. Das ist in kleineren Unternehmen aber oft der Fall oder sogar gewünscht.

    Wenn sich aber die Frage gar nicht erst stellt, weil es sich offensichtlich um eine Stelle für hochqualifizierte bei einem Toparbeitgeber handelt, dann erübrigt sich diese Angabe schlichtweg.

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  • Quelle ZEIT CAMPUS Ratgeber
  • Schlagworte Ingenieure | Berufsanfänger | Hochschule
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