BerufseinstiegWie kann ich mich spezialisieren?

In keinem Fach sind die Erstsemesterzahlen so hoch wie in den Wirtschaftswissenschaften. Wir zeigen, wie man sich mit Spezialwissen von der Masse abhebt. von Catalina Schröder

Wirtschaftswissenschaften sind beliebt. Rund 100.000 Erstsemester schrieben sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr in Deutschland für Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre ein, mehr als in allen anderen Fächern. Und wer fertig ist mit dem Studium, hat gute Berufsaussichten, denn Wirtschaftswissenschaftler werden überall gebraucht, in Familienbetrieben und Großkonzernen, bei Fluggesellschaften und Banken. Deshalb sind sie auch nicht von der Konjunktur einzelner Branchen abhängig. Geht es der Autoindustrie gut, kommen Wirtschaftswissenschaftler dort unter, boomt die Baubranche, finden viele hier eine Stelle.

Wo es viele Absolventen und viele Stellen gibt, sollte man sich allerdings fragen, wie man das bekommt, was man möchte. Wie setzt man sich von der Masse der Mitbewerber ab? Sinnvoll ist es, sich zu spezialisieren – entweder auf eine bestimmte Branche oder eine bestimmte Tätigkeit. Die Klassiker sind Vertrieb, Marketing, Rechnungswesen und Controlling. Rund 70 Prozent aller Stellen für Wirtschaftswissenschaftler werden nach Einschätzung des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) in diesen Bereichen angeboten. Bei den Branchen liegen laut Hochschul-Informations-System (HIS) Banken und das Kreditgewerbe vorn, gefolgt vom Handel sowie der Rechts- und Wirtschaftsberatung.

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»Wir schreiben jede Stelle mit einem konkreten Fokus aus. Wer sich mit passenden Fachkenntnissen aus Studium und Praktika darauf bewirbt, hat die besten Chancen«, sagt Dirk Pfenning, der für die Personalgewinnung beim Chemie- und Pharmakonzern Bayer zuständig ist.

ZEIT Campus Ratgeber 1/13

Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Campus Ratgeber, der am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

Der erste Schritt zur Spezialisierung lässt sich schon im Bachelorstudium erledigen, indem man überlegt, was einem liegt. Ein analytischer Mensch passt ins Finanz- und Rechnungswesen oder ins Controlling, ein kreativer, kommunikativer Typ eher ins Marketing oder den Vertrieb. Wer ungern verreist, sollte zum Beispiel Unternehmensberatungen als zukünftigen Arbeitgeber ausschließen. »So kann man potenzielle Branchen und Jobs immer weiter einkreisen«, sagt Dieter Schädiger, Geschäftsführender Vizepräsident des bdvb.

Bevor man sich für oder gegen den Master entscheidet, sollte man noch einmal überlegen, wo man später arbeiten möchte. Für einige Stellen, beispielsweise im Vertrieb, reicht es häufig, wenn Bewerber Basiswissen haben und einen Bachelorabschluss mitbringen. Wer dagegen sicher ist, dass er in eine Führungsposition möchte, braucht den höheren Abschluss. Neben allgemeinen BWL- oder VWL-Masterprogrammen kann man sich auch für spezialisierte Studiengänge wie Logistik oder Controlling einschreiben. Dirk Pfenning von Bayer rät: »Verschaffen Sie sich im Bachelor einen Überblick, und spezialisieren Sie sich im Master.« Grundsätzlich orientieren sich große Unternehmen stärker an Studienabschlüssen als kleine Firmen und Mittelständler. Konzerne nutzen häufig am Anfang des Bewerbungsverfahrens automatisierte Auswahlprozesse, die Bewerber ohne den entsprechenden Abschluss erst gar nicht berücksichtigen.

Beschäftigung

Ein Jahr nach ihrem Abschluss haben laut dem Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) rund 70 Prozent aller Wirtschaftswissenschaftler einen Job. Die Hälfte der Absolventen steigt mit einer vollen, unbefristeten Stelle ein. 16 Prozent beginnen mit einem befristeten Vertrag, zwölf Prozent mit einer Traineestelle, und vier Prozent arbeiten auf einer unbefristeten Teilzeitstelle. Die restlichen 18 Prozent sind selbstständig oder über Werkverträge für einen kürzeren Zeitraum eingestellt.

Führungsposition

Zehn Jahre nach ihrem Abschluss arbeiten laut Hochschul-Informations-System (HIS) 29 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler als leitende Angestellte. Damit liegen sie im Fächervergleich weit über dem Durchschnitt, denn insgesamt schaffen es nur 13 Prozent aller Akademiker auf solch eine Position.

Gehalt

Die besten Einstiegsgehälter zahlen große Unternehmensberatungen. Nach Informationen des HIS verdienen hier schon Einsteiger häufig zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto im Jahr. In anderen Branchen bekommen Wirtschaftswissenschaftler anfangs durchschnittlich auf 38.000 bis 40.000 Euro. Direkteinsteiger verdienen mehr als Trainees. Zehn Jahre nach ihrem Abschluss kommen Absolventen im Schnitt auf rund 60.000 Euro.

Weitere Informationen

Die beliebtesten Arbeitgeber von Wirtschaftswissenschaftsstudenten sind Audi, BMW, Porsche, Lufthansa, VW und Google.

Auf der Homepage des bdvb gibt es eine Stellenbörse mit Firmenkontakten.

Hilfreiche Tipps für den Weg in die Selbstständigkeit gibt es auf der Homepage existenzgruender.de

Eine Datenbank mit Traineestellen gibt es im Internet unter trainee-gefluester.de

Praktika können dabei helfen, sich zu spezialisieren und für einen bestimmten Bereich zu qualifizieren. Dieter Schädiger rät, während des Studiums mindestens zwei zielgerichtete Praktika zu machen. Eines davon sollte im Ausland sein, denn internationale Erfahrung werde bei Wirtschaftswissenschaftlern überall vorausgesetzt – sogar von Mittelständlern.

Die Spezialisierung kann so aussehen: Wer weiß, dass er in der Logistikbranche arbeiten möchte, wählt im Bachelorstudium Vertiefungsfächer wie Transportwirtschaft, entscheidet sich für einen Master mit dem passenden Schwerpunkt und macht Praktika in Logistikunternehmen. Wer sich für Rechnungswesen entscheidet, konzentriert sich auf Seminare zu Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung und schreibt seine Abschlussarbeit in einem dieser Fachgebiete. »Normalerweise ist eine Mischung aus guten Noten, interessanten Praktika, Soft Skills und außeruniversitärem Engagement wichtig«, sagt Dieter Schädiger. »Gibt es auf eine Stelle besonders viele Bewerbungen, entscheiden im ersten Schritt häufig die Noten.«

Nach dem Studium können BWLer und VWLer direkt in der Branche oder dem Tätigkeitsfeld einsteigen, auf das sie sich spezialisiert haben, oder sie bewerben sich auf eine Traineestelle. Diese Programme werden meist von großen Unternehmen angeboten. Es gibt sie in zwei Varianten: als Orientierungsphase oder als gezielte Vorbereitung auf eine künftige Führungsposition. Manchmal gibt es die Möglichkeit, eine oder mehrere Stationen an einem Firmenstandort im Ausland zu machen. Im Unterschied zum Direkteinstieg haben Traineeprogramme den Vorteil, dass man in kurzer Zeit verschiedene Bereiche eines Unternehmens kennenlernt. Wer sicher ist, dass er in der Autoindustrie arbeiten möchte, sich aber noch nicht für eine Position entscheiden will, bekommt so einen guten Einblick und eine Entscheidungsgrundlage. Allerdings ist die Traineezeit befristet und eine Übernahme danach zwar möglich, aber nicht garantiert.

Der Experte rät

»Wir stellen am liebsten Spezialisten ein. Sie können von Anfang an Verantwortung übernehmen«

Ein Erasmus-Semester, ein Praktikum im Ausland oder eine längere Rucksackreise sind von Vorteil, wenn man sich bei einem internationalen Unternehmen bewirbt. Praktika sind dann für mich besonders interessant, wenn jemand währenddessen in Projekten eigene Aufgaben übernommen hat. Da wir häufig Spezialisten einstellen, haben Bewerber mit einem klaren Schwerpunkt Vorteile. Wer sich schon auf ein Gebiet fokussiert hat, ist umso besser vorbereitet, von Anfang an Verantwortung und eigene Aufgaben zu übernehmen. Das ist wichtig. Denn im Vertrieb zum Beispiel sind Berufseinsteiger bei uns vom ersten Tag an verantwortlich für ein eigenes Verkaufsgebiet.

Absolventen, die im Bereich Henkel Beauty Care einsteigen, tragen nach rund einem halben Jahr Verantwortung für eine Marke im nationalen Marketing, nach ein bis zwei Jahren wechseln sie dann die Marke oder arbeiten im internationalen Marketing. Ich rate Absolventen in der Bewerbungsphase allerdings, sich immer einen Plan B zu überlegen, denn bei uns bewerben sich zum Beispiel weltweit mehr als 120.000 Kandidaten im Jahr.

Jens Plinke, 41, ist Personalmanager beim Konsumgüterhersteller Henkel, der unter anderem Klebstoffe, Körperpflegeprodukte und Waschmittel produziert.

Eine weitere Möglichkeit für den Berufseinstieg ist die Selbstständigkeit. Direkt nach dem Studienabschluss eine eigene Firma zu gründen ist allerdings schwierig. »Man sollte lieber drei bis fünf Jahre Erfahrung in einem großen Unternehmen sammeln und sich dann selbstständig machen. So bringt man genug Basiswissen in Verhandlungsführung mit, hat erlebt, wie man geeignetes Personal aussucht, und kann besser einschätzen, welche Kosten auf einen zukommen. Dieses Wissen ist unbezahlbar«, sagt Kolja Briedis, Absolventenforscher am HIS.

Wenn man sich als Wirtschaftswissenschaftler auf ein Spezialgebiet festgelegt hat, aber nach einiger Zeit merkt, dass man doch lieber in einem anderen Bereich arbeiten will, muss man übrigens nicht in Panik geraten. Zwischen Stellen zu wechseln, in denen ähnliche Fähigkeiten gefragt sind, ist häufig auch innerhalb eines Unternehmens möglich. Dirk Pfenning von Bayer ist sogar überzeugt, dass man zwischen allen Tätigkeitsbereichen wechseln kann: »Ich war zum Beispiel erst in der Forschung und dann im Produktmarketing tätig. Heute bin ich für die Personalgewinnung zuständig. Entscheidend ist, was einem zugetraut wird.«

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Leserkommentare
    • ach_ne
    • 26. November 2012 8:20 Uhr

    ... und wie viele davon sind noch im dritten Semester übrig :-)

  1. eine richtige Wissenschaft studieren...

    Eine Leserempfehlung
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    "Wirtschaftswissenschaftler werden überall gebraucht, in Familienbetrieben und Großkonzernen, bei Fluggesellschaften und Banken."
    Nö, eigentlich nicht !
    Vertrieb und Verwaltung werden bestens von Ingenieuren und Buchhaltern bedient.Ein BWLer, frisch von der Uni, ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen; altbackene Theorien und mangelnde Erfahrung stiften nur Unruhe in einem eingeschliffenen Team ! Ein VWLer, na ja, wer die Theorien von Adam Smith erklärt haben möchte, ist dort gut aufgehoben.Aber Optimierung oder Umstrukturierung überlässt man besser den Profis.Zudem möchte ich nilszbzb zustimmen, VWL / BWL sind keine Wissenschaften und haben an der Uni nichts verloren !
    GoG

  2. "Wirtschaftswissenschaftler werden überall gebraucht, in Familienbetrieben und Großkonzernen, bei Fluggesellschaften und Banken."
    Nö, eigentlich nicht !
    Vertrieb und Verwaltung werden bestens von Ingenieuren und Buchhaltern bedient.Ein BWLer, frisch von der Uni, ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen; altbackene Theorien und mangelnde Erfahrung stiften nur Unruhe in einem eingeschliffenen Team ! Ein VWLer, na ja, wer die Theorien von Adam Smith erklärt haben möchte, ist dort gut aufgehoben.Aber Optimierung oder Umstrukturierung überlässt man besser den Profis.Zudem möchte ich nilszbzb zustimmen, VWL / BWL sind keine Wissenschaften und haben an der Uni nichts verloren !
    GoG

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    • T-K
    • 27. November 2012 20:53 Uhr

    Ingenieure haben nichts an der Uni verloren! Lehre an der Berufsschule mit anschließender Fortbildung reicht vollkommen.(Ist natürlich nicht erst gemeint)
    Im übrigen lerne ich in meinem VWL - Studium nichts von Adam Smith.Ihre Aussagen sind einfach nur pures Klischee und ziemlich naja...
    Und wieso ist die Volkswirtschaftslehre ihrer Ansicht nach keine Wissenschaft aber Bauingenieurwissenschaften schon?? Unverständlich.

    kurzsichtig. Es sei denn sie wollen Manager, die nur in ihrem Bereich funktionieren. Dann gebe ich Ihnen Recht, dass ein Controller mit spezialisierter Controlling-Ausbildung vermutlich besser arbeitet, als einer von der Uni.
    Manager von Morgen brauchen allerdings viel mehr als nur Eypertise in ihrem Fachbereich.
    -Soft-Skills, so beinhaltet "Führungsverhalten" nicht etwa nur BWL, sondern auch eine gute Portion Psychologie und Soziologie;
    -die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, welche moralisch, ethisch, ökologisch und zugleich ökonomisch korrekt sind und die Risiken und Chancen unserer Gesellschaft (nicht nur die ihres Unternehmens) miteinbeziehen;
    -Kreativität neue Wege zu finden, was erfordert "das Ganze" zu verstehen (was durch Verstehen "altbackener Theorien" erleichtert wird);
    -die Fähigkeit Organisationen in ihrer Gänze inklusive ihrer (eigen-)dynamik zu verstehen
    -etc etc

    Wollen sie wirklich, dass der Banker von Morgen all das bei Goldmann Sachs lernt? Ich hoffe nicht. Unis haben andere wichtigere) Aufgaben ökonomisch funktionierende Manager auszubilden. BWLer sind Entscheidungsträger in der Wirtschaft und sollten deshalb kreativ und kritisch hinterfragend agieren können. Ist dies nicht gegeben, sind alle Voraussetzungen erfüllt den (allenvoran ökologischen und sozialen) Abwärtstrend unserer Gesellschaft zu verstärken.
    Ich bin der Meinung/hoffe, dass die meisten ambitionierten Business Schools diese Verantwortung mittlerweile auch realisiert haben.

  3. What to say. So böse die Aussage in Richtung WiWi ist, ich möchte ihr fast zustimmen. Und zwar als BWLer. Wenn man sieht, wofür in den vergangnen Jahren der Preis der Schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel vergeben wurde, da wünschte man sich als WiWi schon mal etwas vom echten Erkenntnisfortschritt der echten Nobelpreise. Allerdings möchte ich zum Theman Wissenschaften noch eine kleine Einschränkung machen: Auch die Ings sind eigentlich keine Wissenschaftler in der ganz engen Auslegung, sondern (hochqualifizierte-) Anwendungsphysiker, -chemiker, -biologen. So sahen das vor vielen Jahren die "echten" Wissenschaftler und wollten daher ja auch immer den Dr. Ing. als Abgrenzungsmerkmal. Kurioserweise wurde daraus ein Qualitätssiegel;-)

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    • Lyaran
    • 26. November 2012 13:53 Uhr

    Also ich möchte mal soweit zustimmen: Wer sich von der Masse abheben will studiert etwas anderes :)
    Die 100.000 Anfänger wollen ja wohl kaum zukünftig forschen sondern erwarten eine bessere Ausbildung.
    Die WiWi sollten sich wirklich mal wieder verstärkt der Forschung widmen nach der großen Blamage der Krisen. Und zwar wirklich ohne die Beschränkungen der herrschenden Wirtschaftsform.

    Eine Leserempfehlung
    • h3ndrlk
    • 26. November 2012 14:44 Uhr

    Black und Scholes waren bzw. sind beide Wirtschaftswissenschaftler. Ihre Modelle werden zur Optionsbewertung verwendet, also keine VWL sondern BWL. Nash und Selten waren beide VWLer. Und das Steady state modell wird in unterschiedlicher Form auch in Medizin, Biologie, Sportwissenschaft.

    Wie hart welches Studium im Vergleich zu einem anderen Studium ist, können meines Erachtens nur Menschen beurteilen, die auch beide Studien erfolgreich abgeschlossen haben.

    Klar, Buchführung und n bisschen Marketing kann ich auch locker einem 10. Klässler beibringen. Aber zum Glück ist BWL a mehr als das. Erklären Sie einem Mathematiker mal eben Rechnungslegeung in internationalen Unternehmen. Solche Kenntnisse sind in der Praxis relevant.

    Und Sie meinen Geisteswissenschaftler werden in Unternehmen nicht eingestellt, weil diese zu teuer wären und stattdessen nimmt man lieber "unterqualifizierte" BWLer? Na klar, das Durchschnittseinkommen eines frischgebackenen Geisteswissenschaftler liegt ja auch in jeder statisitschen Erhebung über dem eines BWL-Absolventen

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    • Kurwa
    • 26. November 2012 15:00 Uhr

    von Nash, Selten, Roth, Merton Scholes etc. an.

    Sie haben Mathematik studiert!

    Roth ist der aktuelle Nobelpreisträger, der noch nie in seinem Leben einen einzigen VWL- oder BWL-Kurs gehört hat.

    Also nur weil ihre Kenntnisse in BWL und VWL gelehrt werden, halte ich es für Quatsch und Schwachsinn, dass sie tatsächlich Wirtschaftswissenschaftler sind.

    Selbstverständlich wird Steady State nicht nur in Wiwi angewendet, sondern auch in anderen Fächern. Na und?

    Ich sage nicht, dass deshalb andere Fächer unbrauchbar sind.
    Ich habe lediglich vom Ursprung geredet.

    Schön, dass Sie auch Durchschnittseinkommen von Geisteswissenschaftlern erwähnen.

    DURCHSCHNITTSeinkommen sagt darüber wenig aus, denn Wirtschaftswissenschaftler werden überall gesucht und auch eingesetzt. D.h, sie bekommen auch billige Jobs.

    Geisteswissenschaftler dagegen haben es schwer, später gute Jobs zu bekommen (Unmöglich ist es nicht!). Wenn sie hohe Einkommen haben, dann müssen sie auch talentiert sein.

    Ja..Ich kann es dann beurteilen, weil ich Mathe und VWL (Doppelstudium) studiert habe bzw. nach meinem Bachelorabschluss in Mathe nur noch VWL studiere.

    Für ein Übungsblatt in Mathe braucht ein Student 8 Std. und für VWL?? Höchstens 3 Std.

    • Kurwa
    • 26. November 2012 15:00 Uhr

    von Nash, Selten, Roth, Merton Scholes etc. an.

    Sie haben Mathematik studiert!

    Roth ist der aktuelle Nobelpreisträger, der noch nie in seinem Leben einen einzigen VWL- oder BWL-Kurs gehört hat.

    Also nur weil ihre Kenntnisse in BWL und VWL gelehrt werden, halte ich es für Quatsch und Schwachsinn, dass sie tatsächlich Wirtschaftswissenschaftler sind.

    Selbstverständlich wird Steady State nicht nur in Wiwi angewendet, sondern auch in anderen Fächern. Na und?

    Ich sage nicht, dass deshalb andere Fächer unbrauchbar sind.
    Ich habe lediglich vom Ursprung geredet.

    Schön, dass Sie auch Durchschnittseinkommen von Geisteswissenschaftlern erwähnen.

    DURCHSCHNITTSeinkommen sagt darüber wenig aus, denn Wirtschaftswissenschaftler werden überall gesucht und auch eingesetzt. D.h, sie bekommen auch billige Jobs.

    Geisteswissenschaftler dagegen haben es schwer, später gute Jobs zu bekommen (Unmöglich ist es nicht!). Wenn sie hohe Einkommen haben, dann müssen sie auch talentiert sein.

    Ja..Ich kann es dann beurteilen, weil ich Mathe und VWL (Doppelstudium) studiert habe bzw. nach meinem Bachelorabschluss in Mathe nur noch VWL studiere.

    Für ein Übungsblatt in Mathe braucht ein Student 8 Std. und für VWL?? Höchstens 3 Std.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Quatsch mit Soße"

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