Eine Expertin erklärt, was man beachten sollte.

1. Layout und Schrift

"Spielereien im Layout sollte man vermeiden. Kursive, unterstrichene und gefettete Wörter in einem Dokument zu verwenden ist übertrieben. Besser alles schlicht halten und nur die verschiedenen Rubriken gefettet oder mit einer dezenten Farbe hervorheben. Als Schrift eignen sich beispielsweise die Cambria und die Calibri gut. Times New Roman oder Arial sind in Ordnung, mittlerweile aber nicht mehr so schick. Im gesamten Lebenslauf sollte man auf jeden Fall nur eine Schriftart verwenden. Wichtig: Nicht einfach eine Vorlage aus dem Internet eins zu eins übernehmen, es könnte sein, dass noch andere auf diese Idee kamen."

2. Gliederung

"Um den Lebenslauf zu strukturieren, sollte man ihn in Rubriken unterteilen, üblich ist: persönliche Daten, Ausbildung, Praxiserfahrung, Engagement. Zusatzqualifikationen, gegebenenfalls auch Auszeichnungen. Einige Bewerber schreiben zusätzlich ein Lebensmotto in ihren Lebenslauf – bloß nicht! Wichtig: Es geht nicht darum, das Leben chronologisch von der Geburt bis zum heutigen Tag nachzuerzählen, deshalb am besten innerhalb der Themenblöcke immer mit dem Aktuellsten beginnen."

3. Bewerbungsbild

"Laut Antidiskriminierungsgesetz muss einer Bewerbung kein Foto beiliegen, besser ist es trotzdem. Auch wenn es etwas teurer wird, lohnt es sich, die Bewerbungsbilder von einem Fotografen machen zu lassen. Auf die Rückseite den Namen schreiben, damit man das Foto zuordnen kann, falls es abfällt."

Dieser Text stammt aus dem ZEIT Campus Ratgeber 2/2015, der am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

4. Persönliche Daten

"Familienstand und Staatsangehörigkeit muss man bei den persönlichen Daten nicht mehr angeben. Ebenso wenig interessiert der Beruf der Eltern oder wie viele Geschwister man hat. Name, Geburtstag, Wohnort, Telefonnummer und E-Mail anzugeben ist üblich. Die E-Mail-Adresse sollte seriös sein, also keine seltsamen Namen verwenden wie Schnubbl9889@gmx.net oder I-am-the-boss@gmail.de."

5. Ausbildung

"Hier stehen Studienschwerpunkte, das Thema der Bachelorarbeit, die bisherige Durchschnittsnote und wann das Studium voraussichtlich endet. Für die Schulzeit reicht es, das Datum des Abschlusses und das Gymnasium zu nennen. Die Grundschule rauslassen, und die Abi-Note nur erwähnen, wenn sie besser als 2,0 ist."

6. Praxiserfahrungen

"Hierunter fallen etwa Jobs als studentische Hilfskraft, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Praktika. Gut ist es, bei jeder Praxiserfahrung ein paar Dinge aufzulisten, die man dort gemacht hat. Schulpraktika lieber weglassen, wenn sie nicht perfekt zum Master passen."