Diese Programme fördern Auslandsaufenthalte

Erasmus+

Auch wer schon im Bachelor Erasmus gemacht hat, kann im Master noch mal gefördert werden – entweder im Praktikum (mindestens zwei Monate) oder für ein Studium (mindestens drei Monate) in den EU-Ländern, der Schweiz, der Türkei, Kroatien, Island, Liechtenstein und Norwegen. Je nach Zielland gibt es für ein Studium bis zu 500 Euro, für ein Praktikum bis zu 700 Euro monatlich. Das Geld wird weder auf den Bafög-Satz noch auf das Deutschlandstipendium angerechnet. Außerdem entfallen die Studiengebühren im Ausland.

Promos

Mit Promos-Geldern vom DAAD werden kurze Auslandsaufenthalte im außereuropäischen Ausland oder an Hochschulen gefördert, die keine Erasmus-Partnerhochschulen sind. Unterstützung gibt es bis zu sechs Monate lang für Praktika, Forschungsaufenthalte, Fach- und Sprachkurse und Studienreisen allein oder in der Gruppe. Wie hoch die Finanzspritze ausfällt, schwankt zwischen 300 und 400 Euro monatlich, je nach Aktivität und Zielland und für die Reisekosten zwischen 175 und 1.900 Euro: bit.ly/campus_promos

Carlo-Schmid- und Haniel-Programm

Das Haniel-Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes fördert ein wirtschaftsbezogenes (Aufbau-)Studium im Ausland mit einem mindestens zweimonatigen Praktikum in der Wirtschaft. Bis zu 22 Monate lang werden bis zu 1.500 Euro monatlich Studiengebühren und Reisekosten gezahlt. Das Carlo-Schmidt–Programm von Studienstiftung, DAAD und Mercator unterstützt mit 650 Euro Auslandspraktika von drei bis zehn Monaten Dauer bei EU-Institutionen, internationalen und Nichtregierungsorganisationen.

Fulbright

Dieser Text stammt aus dem ZEIT Campus Ratgeber 2/2015, der am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

Die Studiengebühren in den USA betragen oft Zehntausende Euro. Wer ein Fulbright-Stipendium erhält, bekommt hohe Zuschüsse zu den Gebühren: Die Stipendiaten erhalten bis zu 34.500 US-Dollar plus Reise- und Nebenkosten wie etwa Visa-Gebühren sowie Versicherungen. Außerdem gibt es Reisestipendien für solche, die ihren USA-Aufenthalt bereits über ein anderes Programm organisiert haben. In dem Fall kann man bis zu rund 1.500 Dollar Reisekosten plus Nebenkosten und Auslandskrankenversicherung bekommen.

McCloy-Programm

Auch auf das McCloy-Academic-Scholarship-Programm lohnt sich ein Blick, für all jene, die von einem Studium in Amerika träumen. Es bietet die Möglichkeit an der Harvard Kennedy School, einer Einrichtung der Harvard University, einen zweijährigen Master zu absolvieren. Herausragende Studienleistungen vorausgesetzt: Pro Jahr gibt es nur sechs Stipendienplätze. Die Studiengebühren werden übernommen, außerdem umfasst das Stipendium 1.900 US-Dollar pro Monat, 500 Dollar Startgeld und eine Reisekostenpauschale.

Hochschulinterne Stipendien

In Ländern, in denen hohen Studiengebühren anfallen, lohnt es sich, zu schauen, ob die dortigen Hochschulen Stipendien für Studenten aus dem Ausland anbieten. Die Bond University in Australien etwa erlässt sehr guten Bewerbern 25 bis 50 Prozent der Studiengebühren. Die englische Essex University vergibt an Masterstudenten Stipendien von bis zu 3.000 Pfund im Jahr. Mehr Stipendien von Unis in Down Under findet man hier: jason.edu.au/index.pl und Förderungen für Großbritannien hier: bit.ly/campus_GB