1. Schnittpunkte finden

Die Chance, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, ist umso größer, je besser die Stelle zu den eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten passt. Statt Massenbewerbungen zu mailen, liest man die Stellenausschreibung besser ganz genau und fragt sich: Welche meiner Studienschwerpunkte passen zu dem, was die Firma braucht? Welche Arbeitserfahrungen, die ich zum Beispiel in Praktika gemacht habe, könnten die Leute dort interessieren? Das Anschreiben sollte man für jede Stelle individuell formulieren.

2. Schlicht gestalten

Sowohl im Anschreiben als auch im Lebenslauf geht man mit Fettungen, Kursivierungen und farblichen Markierungen besser sparsam um. Rubriktitel wie "Persönliche Daten", "Ausbildung", "Praxiserfahrung" und "Engagement" kann man aber fetten, genauso wie sehr wichtige Stellen, etwa die Note der Masterarbeit. Als Schrift eignet sich der Klassiker Times New Roman. Alternativen sind Calibri, Lucida Bright oder Cambria – sie sind nicht ganz alltäglich, aber gut lesbar. Das Anschreiben sollte auf einer Seite Platz finden und die Schriftgröße 11 oder 12 Punkt betragen. Musterbeispiele für den Aufbau und die formale Gestaltung von Bewerbungsschreiben und Lebensläufen findet man im Netz, etwa unter bit.ly/campus_Musteranschreiben sowie unter bit.ly/campus_Lebenslauf.

3. Schlüsselbegriffe nennen

Manche Unternehmen lassen Bewerbungen, die über Onlinemasken laufen, automatisch nach Schlüsselbegriffen durchsuchen, etwa nach bestimmten Fachkenntnissen. Daher sollte man die Anforderungen der Stellenanzeige genau lesen und die dazu passenden Kompetenzen aufführen. Tipps für die Bewerbung über eine Onlineplattform gibt es zum Beispiel auf dieser Seite: bit.ly/campus_monster_bewerbung.

4. Konkret werden

Sie sind belastbar, zuverlässig, kreativ und arbeiten gerne im Team? Wie schön! Doch mit solch vagen Selbstbeschreibungen kann ein Personalmanager nichts anfangen. Besser ist es, die eigenen Fähigkeiten mit individuellen Beispielen zu untermauern. Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich neben dem Studium sozial engagiert hat. Im Lebenslauf ist es ratsam, nicht nur zu erwähnen, wo man Praktika gemacht hat, sondern auch die drei wichtigsten Tätigkeiten aufzuzählen.

5. Fehler vermeiden

Rechtschreibfehler gelten als Zeichen mangelnder Sorgfalt. Besonders ärgerlich sind Verdrehungen im Namen des Ansprechpartners. Auch Telefonnummern muss man gründlich prüfen. Läuft die Bewerbung über eine Onlineplattform, formuliert man die Antworten am besten in einem Worddokument vor, ehe man sie abschickt. So kann man die Rechtschreibkorrektur drüberlaufen oder den Mitbewohner draufschauen lassen.

6. Richtig verschicken

Auch das beste Anschreiben erscheint in seltsamem Licht, wenn es über wildehummel91@gmail.com verschickt wird. Neben einer seriösen E-Mail-Adresse sollten auch die Kontaktdaten am Ende der E-Mail nicht fehlen. Der erste Absatz des Anschreibens kann in der Mail stehen, die vollständigen Bewerbungsunterlagen sollten aber angehängt sein. Der Anhang sollte nicht größer als fünf Megabyte sein. Am besten arbeitet man mit zwei PDF-Dateien. Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Zeugnisse, Arbeitsproben und alles Weitere in die zweite. Checkliste für die E-Mail-Bewerbung: bit.ly/campus_emailbewerbung.

7. Aktuell bleiben

Viele Absolventen sind bei Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn angemeldet. Sein Profil sollte man regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Ein Internetauftritt mit veralteten Daten und ohne Foto macht einen schlechten Eindruck auf potenzielle Arbeitgeber. Dasselbe gilt auch, wenn man eine eigene Website hat.