Die neueste TK-Stressstudie offenbart, dass bereits beim ersten Schritt ins Berufsleben der Stresspegel hoch ist.

Zwei Drittel der 18- bis 29-jährigen jungen Arbeitnehmer fühlen sich gestresst. Vor allem kombiniert mit hohen Ansprüchen an sich selbst, kann der Job zur Stressfalle Nummer eins ausarten. Terminnot, ein hoher Lärmpegel im Großraumbüro sowie das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu stehen, können sich als stark belastend erweisen. Zeitdruck sowie zahlreiche Unterbrechungen durch digitale Medien und soziale Netzwerke setzen Berufseinsteiger massiv unter Strom.

Stress korreliert mit dem Bildungsgrad

Hochschulabsolventen, so die TK-Studie, sind per se gestresster. Und Spitzenverdiener mit einem monatlichen Haushaltseinettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro erweisen sich als besonders unter Druck. Was also tun? Dauerhafter Stress ist ein Gesundheitsrisiko. Um ernsthaften Erkrankungen, von Burnout bis Rückenschmerzen, vorzubeugen, ist es wichtig, Frühwarnzeichen ernst zu nehmen und rechtzeitig zu intervenieren, bevor es zu einer Chronifizierung kommt. Welche Wege aus der Stressfalle führen, ist individuell höchst unterschiedlich.

Ein Hobby, bei dem man gut von der Arbeit abschalten kann, kann helfen. Aber auch Entspannungstechniken, das persönliche Zeitmanagement sowie die eigene Haltung und Einstellung spielen eine Rolle. Sport ist eine weitere Form des Stressabbaus: Warum nicht zur Arbeit radeln? Über sportliche Bewegung lassen sich die angesammelten Stresshormone im Blut besonders gut abbauen. Tipp für Berufsanfänger: Beim Betriebssport kann man zudem, quasi nebenbei, sein Netzwerk gut ausbauen.


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