Doch wie nun entscheiden, wer gewinnt? Die Jury setzte sich aus Vertretern der digitalen Bildung und Start-up-Kennern zusammen: Neben Dirk Zeiler, Geschäftsführer des next media accelerators, und Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School, waren Angela Broer, Geschäftsführerin der ZEIT Akademie, Isabelle Sonnenfeld, Leiterin des Google News Lab, Dr. Niels Peter Thomas, Chief Book Strategist bei Springer Nature, und Christina Pautsch, Geschäftsführerin von iversity, Mitglieder der Jury. Den mit 500 Euro dotierten Preis für die beste Präsentation erhielt das Team um Robin Zenz, das den digitalen Lernassistenten Brainy entwickelte. Er strukturiert Lernprozesse und erstellt einen Plan, der an den Lerntyp des Nutzers angepasst ist. Den ebenfalls mit 500 Euro dotierten Preis für das innovativste Projekt erhielt das Team CODE’N’PLAY um Gunnar Lahmann für ein HTML-Lernspiel. Wie ein trojanisches Pferd soll es in erster Linie unterhalten und Kindern dabei ganz nebenbei Grundkenntnisse im Programmieren vermitteln.

Beim Hauptpreis rief die Jury letztlich den Namen EIS auf. EIS steht für "Eine inklusive SprachLernApp" und ist der neue Name von Anke Schöttlers App für Gebärdensprache. Aus persönlicher Erfahrung kennt sie die Schwierigkeiten von Inklusionskindern. Beispielsweise in Schulklassen fällt es diesen Kindern aufgrund der Sprachbarriere häufig schwer, eine Beziehung zu ihren Mitschülern aufzubauen. Eine Situation, die für beide Seiten unbefriedigend ist, und auch Lehrer vor große Herausforderungen stellt.

Nach zahlreichen Zielgruppengesprächen war das Team selbst über die große Nachfrage nach ihrer Lösung überrascht. Die Jury lobte auch den schnellen Fortschritt in der kurzen Zeit – die App beherrschte bereits die Kernfunktionen und umfasste mehrere Begriffe. Der Hauptpreis ist mit 1.500 Euro dotiert, die das Team direkt in die Umsetzung der App investieren möchte.


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