Dank innovativer Tools hebt KPMG die Beraterleistung auf ein neues Qualitätsniveau. Erfahre hier, wie die Digitalisierung den Bereich Deal Advisory neu gestaltet.

Wie entwickelt sich der Markt in naher und ferner Zukunft? – Die große Herausforderung für Unternehmen ist es, ihren Mitbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein. In der Vergangenheit basierten Zukunftsprognosen häufig auf Erfahrung und Bauchgefühl von Managern. Die Digitalisierung brachte mit Big Data eine wichtige Wendung: Trends lassen sich mittlerweile anhand von Massendaten fundierter erkennen – und leichter voraussagen.
Was jedoch bisher keine Datenbank und kein selbstlernender Algorithmus leisten kann: aus den Datenbergen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und weiterzudenken. Dieser entscheidende Schritt erfordert weiterhin menschliche Weitsicht und ein in die Zukunft gerichtetes Denken. 

Anke Sonnberg, Senior Managerin in der Service Line Transaction Services im Bereich Deal Advisory bei KPMG, erzählt im Interview, wie sie mit ihrer Arbeit die Zukunft von Unternehmen mitbestimmt und damit ein echter GameChanger ist.


Welche Tätigkeiten umfasst der Bereich Transaction Services innerhalb von Deal Advisory?

Deal Advisory von KPMG in Deutschland deckt den gesamten Prozess von Mergers & Acquisition ab. In meinem Bereich Transaction Services geht es im Kern darum, Finanzdaten von Unternehmen zu analysieren, Risiken und Chancen zu identifizieren und Transparenz zu schaffen. Hierbei setzen wir uns mit Fragen auseinander wie: "Womit verdient das Unternehmen eigentlich sein Geld? Wie hat sich das Geschäft in den letzten Jahren geändert? Welche fundamentalen Annahmen liegen dem Businessplan zugrunde?" Für unsere Arbeit ist besonders wichtig und spannend, dass wir uns sehr schnell in neue Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen hineindenken müssen.


Und wie genau sieht Ihre Analyse dabei aus?

Ich muss zum Beispiel verstehen, wo mein Kunde hinmöchte, warum er sich für ein bestimmtes Target interessiert und was dabei für ihn die entscheidenden Werttreiber sind. Neben den Zielen spielen vor allem auch die Bedenken unserer Kunden in Bezug auf mögliche Risiken eine wesentliche Rolle.
Basierend auf meiner Analyse kann ich dann meinem Kunden seine Bedenken nehmen oder ihm Anhaltspunkte geben, welche finanziellen Risiken nach Möglichkeit im Kaufvertrag abgesichert werden sollen. Darüber hinaus hebe ich Annahmen innerhalb des Businessplans hervor, die ich als kritisch erachte. Das kann beispielsweise Umbrüche aus der Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse betreffen und hiermit verbundene Restrukturierungskosten und anschließende Einsparungen.


Stichwort Digitalisierung: Hat sich dadurch auch Ihr tägliches Arbeiten verändert? Beschäftigen Sie sich heute mit mehr Daten als noch vor ein paar Jahren?

Kern meiner Arbeit ist nach wie vor die Datenanalyse. Aber ich habe definitiv mehr Daten, die ich in sehr kurzer Zeit verarbeiten muss. Nicht nur das Ausmaß, auch die Qualität und damit die Möglichkeiten haben sich durch die Digitalisierung verändert. Es liegen uns durch das Internet, das Statistische Bundesamt und andere Quellen schon jetzt immer mehr hochwertige Daten vor, die wir teilweise für unsere Analysen verwenden können. Dadurch kann ich heute konkreter in meinen Aussagen werden und meine Einschätzungen, die ich dem Kunden weitergebe, besser untermauern.
Daneben äußern auch unsere Kunden höhere Anforderungen an unsere Beratung – und unser Ziel ist es, diese zu erfüllen, indem wir ihnen konkrete Antworten präsentieren. Mit dem Einsatz von innovativen IT-Tools stellen wir uns verstärkt darauf ein, immer mehr Daten in kurzer Zeit verarbeiten zu können.


Welche IT-Tools sind das?

Unser Hauptanalyseprogramm ist derzeit noch Excel. Aber wir sind gerade dabei, die Softwarelösungen Alteryx und Tableau einzuführen, die die Analyse unterstützen und unsere Möglichkeiten bei der Datenauswertung verändern werden.
Alles in allem, stehen wir hier kurz vor einem spannenden und wichtigen Umbruch, der viele Aspekte unserer Arbeit stark beeinflussen wird. Als Leuchtturmprojekt planen wir den Aufbau einer neuen webbasierten Plattform, welche die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und auch die Kooperation zwischen den Teams bei KPMG vereinfachen wird.


Können Sie dazu schon etwas mehr verraten?

Das Projekt führen wir unter dem Namen "Kosmos". Die interne Softwarelösung, die wir hierbei entwickeln, wird auch von selbstlernenden Algorithmen profitieren. Mit deren Hilfe soll die oft sehr zeitintensive Datenaufbereitung vereinfacht werden, wodurch wir mehr Zeit für die eigentliche Analyse haben. Im Ergebnis sollen alle Berichte und Dokumentationen auf einer digitalen Plattform zusammengefasst werden. So können wir team- und standortübergreifend viel besser und schneller zusammenarbeiten und integrale Erkenntnisse gewinnen. Unsere Kunden profitieren von einer verbesserten Auswertung und der ganzheitlichen Beratung aus dem intensivierten Austausch der verschiedenen Teams.
In Bezug auf Persönlichkeit und Mindset – was sollte der ideale Mitarbeiter im Bereich Transaction Services mitbringen?
Natürlich müssen Mitarbeiter in unserem Bereich eine gewisse Zahlenaffinität mitbringen. Daneben brauchen wir ganz klar Teamplayer, die sich gerne austauschen. Auch das Hinterfragen von Dingen und ein Interesse daran, die Zukunft mitzugestalten und zu verändern, sind wichtig.


Welche Möglichkeiten bietet KPMG für den Berufseinstieg?

Es gibt den Direkteinstieg, wie in meinem Fall, oder den Einstieg als Trainee. Das Tolle an einem Traineeship: Hier musst du dich noch nicht festlegen und kannst den Bereich Transaction Services erst einmal richtig kennenlernen und dir auch andere Abteilungen innerhalb von Deal Advisory anschauen. Unsere Neustarter kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen. Neben den klassischen Betriebswirten suchen wir wegen der neuen IT-Anforderungen zum Beispiel auch Wirtschaftsinformatiker, MINT-Absolventen und Wirtschaftsingenieure.


Von welchen falschen Vorstellungen sollten sich Bewerber verabschieden?

Manche Bewerber verbinden mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zunächst ein eher konservatives Image. Wenn sie uns dann kennenlernen, sind sie überrascht, dass wir ein sehr junges und zukunftsorientiertes Team sind. Insbesondere im Vergleich zu den üblichen Strukturen eines Großkonzerns haben wir sehr flache Hierarchien. Jeder kann und soll sich bei uns auf Augenhöhe begegnen und einbringen. Diesen persönlichen und respektvollen Umgang schätze ich bei KPMG und ich bin froh, ein Teil des Ganzen zu sein.


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Kurzportrait Interviewpartnerin
Anke Sonnberg startete 2007 direkt nach Abschluss ihres BWL-Studiums bei KPMG und ist heute Senior Managerin in der Service Line Transaction Services, der zum Bereich Deal Advisory gehört. 2014/ 2015 hatte sie die Möglichkeit, den Bereich Transaction Services bei der schwedischen KPMG-Mitgliedsgesellschaft kennenzulernen und arbeitete ein halbes Jahr lang in Stockholm. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.


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