Wirtschaftsstudium Wirtschaft oder Moral?

Gehört Wirtschaftsethik ins Ökonomiestudium? ZEIT Campus online sprach darüber mit zwei Mitgliedern der studentischen Gruppe sneep und mit Thomas Straubhaar, VWL-Professor und Leiter des HWWI in Hamburg

ZEIT Campus online: Weshalb fordern Sie als sneep, Ethik während des Wirtschaftsstudiums zu unterrichten?

Felix Rohrbeck : Ich habe nicht angefangen, Wirtschaft zu studieren, weil ich irgendwelche Sachen ausrechnen wollte, sondern weil ich verstehen wollte, wie Wirtschaft funktioniert. Dabei habe ich mich vor allem für die gesellschaftlichen Aspekte der Wirtschaft interessiert. Als ich mein Grundstudium durchzog, dachte ich, na ja, da legt man die Grundlagen, und danach wird es richtig spannend. Jetzt, wo ich vor der Diplomarbeit stehe, muss ich sagen, dass die Sachen, die mich wirklich interessiert haben, fast nicht behandelt wurden.

ZEIT Campus online : Was fehlte Ihnen denn?

Rohrbeck : Zum Beispiel der ganze Wohlfahrtsbereich. Das ist ja das Eigentliche, woran sich Ökonomen orientieren: "Wir wollen Wohlfahrt optimieren!" Was es ist, was wir da eigentlich optimieren und ob da auch außerökonomische Aspekte hineingehören diese Diskussion wird nie geführt.
Wirtschaft und Ethik sind zwei voneinander unabhängige Systeme. Auf der einen Seite eine wertfreie Ökonomie und auf der anderen Seite eine außerökonomische Ethik.

ZEIT Campus online : Herr Professor Straubhaar, was sind denn für Sie die Ziele des Wirtschaftsstudiums?

Thomas Straubhaar : Auf alle Fälle erwarte ich von meinen Studierenden, dass sie Fragen stellen, nachdenken, kritisch über das reflektieren, was sie glauben zu erkennen. Im Übrigen ist in Alternativen zu denken eine ganz fundamentale ökonomische Methode.

Rohrbeck : Aber bestimmte Alternativen werden einfach ausgeklammert. Zum Beispiel wird nie thematisiert, dass man auch sagen könnte: Wir verzichten auf einen Teil der Gewinne aus gesellschaftlichen Gründen. Das ist ja auch eine Alternative.

Straubhaar : Ja, natürlich, aber wenn Sie mir diese Frage während der Vorlesung stellen würden, dann würde ich nicht ausweichen, sondern Ihnen antworten. Dann würde ich sofort sagen: Wer diese Verzichts-Alternative wählt, wird nicht den Erfolg haben, den andere Unternehmen vorweisen können, die diesen Weg nicht gehen.

Matthias Schock : Das ist sicherlich richtig. Aber wir würden uns hier eine interdisziplinäre Perspektive wünschen. Wirtschaftsstudenten würden dann lernen, nicht nur ökonomisch-imperialistisch zu denken, sondern sich auch mit ethischen Fragen auseinandersetzen.

Straubhaar : Dafür ist die Ökonomie aber inzwischen sehr offen. Gerade im Bereich der klassischen Schnittmengen, also Recht, Politikwissenschaft, Soziologie. So beschäftigt sich die Wirtschaft etwa auch mit der Gehirnforschung.

Rohrbeck : Da gebe ich Ihnen Recht, aber davon kriegt man im Studium nichts mit. Nicht einmal, dass es so etwas überhaupt gibt. Gelehrt wird, was auch vor 20 Jahren schon gelehrt wurde.

Straubhaar : Das stimmt, aber oft handelt es sich um Forschungszweige, die erst in den letzten drei, vier Jahren entstanden sind und die noch nicht zum gesicherten Wissen der Lehrbücher gehören. Dafür steht dann das fortgeschrittene Studium, das in der ein oder anderen Form solche Inhalte vermittelt. Geschieht das nicht, ist es zugegeben schade.

ZEIT Campus online : Müssten die Dozenten in ihren Einführungen dann nicht ein möglichst breites Spektrum der Theorien und Forschungsbereiche vorstellen auch jene, von denen sie nichts halten?

Straubhaar : Es ist sicher richtig, dass das Spektrum sehr viel breiter ist als das, was in den Lehrbüchern als Standardwissen vermittelt wird. Ich denke aber, das hängt von Uni zu Uni, von Lehrstuhl zu Lehrstuhl, von Kollege zu Kollege davon ab, in welchem Ausmaß Offenheit besteht, sich für andere Fragestellungen zu öffnen. Und ich glaube, dass die Tatsache, dass viele Wirtschaftsstudenten ihre Diplomarbeit über ein modernes Forschungsthema schreiben, der beste Beweis ist, dass man sich solchen Dingen nicht verschließt.

Schock : Aus unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen wissen wir aber, dass es gerade im wirtschaftsethischen Bereich zu wenig ausgebildetes Personal gibt. Sehen Sie vor diesem Hintergrund eine Verantwortung bei sich selbst, die Beschäftigung auch mit außerökonomischen Themen voranzutreiben?

Straubhaar : Ich empfinde Ihre Arbeit als Bereicherung. Aber nichtsdestotrotz ist es nicht so, dass die Standardökonomie ohne Moralvorstellungen daherkäme, selbst wenn wir das nicht explizit jeden Tag behandeln. Die wertfreie Wissenschaft ist ohnehin eine Illusion. Unsere Entscheidungen, was wir studieren und wie wir studieren, mit welchen Instrumenten und Methoden, ist eine höchst normative Frage und von Moral geprägt, selbst, wenn man Mathematik macht. Allerdings hinterfragen wir diese Moral nicht so sehr, wie Sie das vielleicht möchten oder wie das in anderen Disziplinen geschieht.

ZEIT Campus online : In der Medizin ist Ethik bereits ein fester Bestandteil des Studiums. Ist es nicht sinnvoll, generell in all jenen Studienfächern verpflichtende Ethikscheine einzuführen, in denen man für Berufe ausgebildet wird, die mit Machtausübung zu tun haben?

Straubhaar : Sinnvoll wäre das sicher, so wie alles sinnvoll ist, was den Horizont erweitert. Die Frage und das ist sicherlich typisch ökonomisch ist vielmehr: Ist es auch effizient? Ist es nicht vielmehr sinnvoll angesichts der knappen Zeit, die wir uns für ein Studium geben sollten, sich auf das Handwerkliche zu spezialisieren?
Wir könnten genauso diskutieren, ob Chinesisch heute in ein Curriculum der Ökonomie gehört. Sie würden sicher auch sagen, dass das eine sinnvolle Sache wäre. Wenn sich ein solches Zusatzengagement wirklich rechnet, dann wird sich das unter den Studierenden schnell rumsprechen.

Rohrbeck : Aber man kann doch Ethik nicht mit Chinesisch gleichsetzen. Einfach deshalb, weil Ethik etwas Übergeordnetes ist. Es gibt eine Medizinethik, eine Bioethik, es gibt eine politische Ethik. Aber gerade für die Ökonomie ist es typisch, dass sie die Ethik ausklammert und sagt, sie könne sich diese Beschäftigung mit ethischen Fragen nicht leisten.

Straubhaar : Mich als Ökonom interessiert nicht die Ethik an sich, sondern, wieso diese Ethik und nicht eine andere. Das finde ich spannend. Für mich ist Ethik nichts Fachspezifisches. Normen, Regeln und Werte sind auch geprägt durch ökonomische Effizienz. Das thematisieren wir auch im Studium.

Schock: Aber Manager, die sich in ihrem Studium mit ethisch-ökonomischen Ansätzen auseinandergesetzt haben, nehmen meiner Meinung nach ethische Probleme viel stärker wahr.

Straubhaar : Aber geht es hier nicht um Dinge, die so sehr zur Grundausbildung eines Menschen gehören, dass man sie gar nicht explizit im Studium thematisieren muss?

Rohrbeck : Durch das VWL-Studium wird dieses soziale Denken zum Teil abtrainiert.

Straubhaar : Es verändert Verhaltensweisen. Ja, einverstanden.

ZEIT Campus online : Herr Rohrbeck, wie würden Sie Ethik in das Wirtschaftsstudium integrieren wollen?

Rohrbeck : Mein erster Ansatz wäre, im Grundstudium eine Pflichtveranstaltung anzubieten, wo es vielleicht nicht ausschließlich um Wirtschaftsethik geht, aber generell darum, Wirtschaft in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Die Studenten müssen sich dann ja nicht weiter damit beschäftigen, das bleibt jedem freigestellt. Aber sie sollten zumindest darauf gestoßen werden, dass es diese anderen Perspektiven auch gibt.

Straubhaar : Sie rennen bei mir offene Türen ein. Ich hatte bisher gedacht, ich würde in meiner VWL-Einführungsvorlesung ausreichend auch diese Aspekte ansprechen. Nun werde ich es noch expliziter machen und darüber sprechen, wie Menschen aus meiner ökonomischen Sicht handeln, wieso sie so handeln und nicht anders und was das im Hinblick auf ethische oder moralische außerökonomische Gesichtspunkte heißt.

Schock : Lassen Sie uns austesten, wie weit Ihre Türen wirklich offen sind. Wären Sie dazu bereit, in einer gemeinsamen Veranstaltung unsere unterschiedlichen Vorstellungswelten hinsichtlich Ethik zu thematisieren?

Straubhaar : Da werde ich mich nicht drücken. Ich finde ja auch spannend, wieso jetzt solche Themen verstärkt behandelt werden und nicht vor 10 oder 20 Jahren.

Das Interview führte Melina Gehring .

 
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 19.01.2007 um 15:24 Uhr

    Also ich bin in dem VWL-Bereich meines Studiums ununterbrochen mit ethischen uns sozialen Frage konfrontiert worden. Weiß nicht was das hier soll. Vielleicht habe ich auch einfach nur eine bessere VWL-Ausbildung genossen oder mehr davon verstanden.

  1. „Ja – aber.“ Immer wieder. Professor Straubhaar hat seinen Rhetorikkurs offenbar bis zum bitteren Ende absolviert. So etwas gehört ja neuerdings dazu zum erfolgreichen Wirtschaften. Was noch nicht so sehr dazu gehört, ist das ganzheitliche Denken. Aber damit tun sich, ehrlich gesagt, auch andere Fachbereiche schwer.

    Die Antwort des Herrn Professor auf die Frage: „Kann/sollte man aus gesellschaftlichen Gründen auf einen Teil der Gewinne verzichten?“ würde mich jedenfalls nicht befriedigen: „Wer die Verzichts-Alternative wählt, wird nicht den Erfolg haben, den andere Unternehmen vorweisen können, die diesen Weg nicht gehen.“ Aha. Ich würde nun sofort wissen wollen: „Wie definiert man Erfolg, was ist Effizienz?“ Und vermutlich würde ich dann eine Antwort erhalten, die aus meiner Sicht sehr viel von der Behauptung hat, die Welt sei eine Scheibe und wer sich an den Rand wagt, fällt herunter von ihr.

    Das unternehmerische Denken endet noch immer in viel zu vielen Fällen am Werkstor, an der Bürotür des Vorstandsvorsitzenden oder am Einganz zur Börse. Die Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen aber reichen heute weiter. Viel weiter. In simplen Alternativen zu denken ist längst nicht mehr genug. Weitreichendes, umfassendes Denken wäre wichtig. Insbesondere dort, wo die Wirtschaft für sich die ökonomischen Segnungen der Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit entdeckt hat. Bemerkenswerterweise sind ja die Zusammenhänge zwischen Moralvorstellungen und Absatz bereits recht gut erforscht, wohingegen die zwischen Moralvorstellungen und Produktion doch arg unterbelichtet wirken.

    Auch die Wirtschaft, scheint es, sägt ganz intensiv an dem Ast, auf dem sie sitzt. Dass ihr das nicht auffällt, ist sicherlich zu einem großen Teil der universitären Ausbildung geschuldet. Wer Antworten wie die oben erwähnte bekommt, der gewöhnt sich das Fragen irgendwann ab. Und wer ausschließlich für das Nach-Denken dessen honoriert wird, was ein Professor vor-gedacht hat, der wird schon aus energieökonomischen Gründen bald auch nichts anderes mehr tun. Die wertfreie Wissenschaft ist eine Illusion, das ist richtig. Die wertfreie Wirtschaft aber ist ein ganz besonders weißer Rappe.

    Es wird Zeit, dass die Universitäten begreifen: Schulen und Elternhäuser sehen sich im Jahr 2007 außerstande, den Universitäten den moralisch grundausgebildeten Studenten zu liefern, dem man bloß noch den Werkzeugkoffer des Wirtschaftens an die Hand geben braucht, um ihn zum perfekten Ökonomen zu machen. Moral ist heute nämlich nichts fest Umrissenes, formal Definiertes mehr. Dank des allgegenwärtigen Einflusses der Ökonomie auf die Gesellschaft ist sie vielmehr etwas, was vom kurz-, mittel und langfristigen Kosten-Nutzen-Überlegungen bestimmt wird. Die momentane Wirtschaftslehre hinkt offenbar ein ganzes Stück hinter der gesellschaftlichen Praxis hinterher, die sie zwar einst angeschoben hat, von der sie aber nzwischen längst überholt wurde. Nun – auch das hat sie mit den übrigen Wissenschaften gemein. Vielleicht, so könnte man unterstellen, gebührt ihr ja doch nicht das absolutes Primat, der Ökonomie.

    Ganzheitliches Denken in der Ökonomie ist nicht nur Moral. Die Fragen nach den über das unmittelbare Unternehmen, den unmittelbaren Jahresabschluss hinausgehenden Zusammenhängen ist keine Kann-Frage. Sie ist auch kein „Zusatzengagement“, mit dessen Untersuchung lediglich ganz besonders neugierige Studenten ihre überflüssige Zeit totschlagen sollten. Sie dient keiner abstrakten Horizont-Erweiterung. Die Frage nach dem Sinn ist vielmehr eine Überlebens-Frage. Auch für die Universitäten, noch viel mehr aber für die Wirtschaft selbst. Gesellschaften funktionieren nicht ohne Wirtschaft, aber umgekehrt hat ohne funktionierende Gesellschaft auch die Wirtschaft ihre Basis und ihre Daseinsberechtigung verloren. Das ist nach 20 Jahren Ökonomismus sehr viel deutlicher erkennbar, als noch vor einigen Jahren. Und was an einer sinnlosen Wirtschaft effizient sein soll, müsste mir Professor Straubhaar erst einmal erklären, fürchte ich.

    • hkeske
    • 19.01.2007 um 8:55 Uhr

    Ein wunderbares Beispiel für die schon prinzipielle Unverständigkeit ökonomischen Denkens: Begriffe wie 'Erfolg' oder 'Effizienz' werden verwendet, als seien sie Inhalte und Werte an sich. Da fällt es leicht, nach der Effizienz von Ethik zu fragen.

    Beinahe muss man aus Straubhaars Antworten schliessen, man habe in der Wirtschaft zwischen Erfolg und Ethik zu entscheiden - wer ethische Prinzipien einhalte, werde nicht den Erfolg haben, den unmoralisches Verhalten zu erzielen pflegt.

    Ist das so? Vielleicht kann man das sagen, wenn der Erfolg ausschliesslich am finanziellen Jahresergebnis gemessen wird. Damit sind wir wieder bei der intellektuellen Armut der Ökonomie - der immer noch vorherrschende Versuch, menschliches Verhalten in mathematischen Formeln zu erfassen und den materiellen Output einer Wirtschaftsform als alleinigen Masstab für den Erfolg zu nehmen, ist ein Irrweg.

    Für die reine Wissenschaft mag dieses Verfahren noch taugen, obwohl ich nicht erkennen kann, dass die Modelle und Theorien, die auf Realitätsnähe verzichten, etwas über die Realität aussagen könnten - aber für die Politikberatung ist das, was gerade Straubhaar betreibt, nichts anderes als wissenschaftlich verbrämte Ideologie.

  2. Man kann vielleicht ein Aufbaustudium in Karlsruhe empfehlen. Als Einstieg aber jedenfalls die Antrittsvorlesung von Götz Werner:
    http://www.uvka.de/univer...
    Auch Straubhaar könnte davon lernen.

  3. Ich habe im WS 2006/2007, also genau während dieses Interview entstanden ist, die Einführung "Einführung in die VWL" bei Prof. Straubhaar an der Uni Hamburg besucht und kann nur sagen, dass er als Dozent wirklich hervorragend ist. Die Inhalte werden interessant und verständlich vermittelt, und ja, auch Ethik hat er angesprochen - wohl als Reaktion auf dieses Interview.Dennoch würde ich es begrüßen, wenn Wirtschaftsethik und wirtschaften in einem globalen Umfeld in das Studienprogramm mit aufgenommen werden würde. Bisher wurde es bei mir nur im zweiten Semester in Unternehmensführung länger als eine Vorlesungseinheit behandelt, da müsste doch noch mehr gehen...

    • rabin
    • 24.02.2008 um 15:52 Uhr

    Solange sich die Ethik im Bereich des Gutmenschentums bewegt, sich beschränkt darauf, Text zu Streichquartett-Musik zu sein, wird sich ein Wirtschaftender dafür wenig interessieren, weil er zwischen Ethik und Wirtschaften einen Gegensatz sieht und meist Instrumente verwendet, die diesen Zusammenhang ausblenden.Es ist schon Aufgabe derjenigen, die sich für die Entwicklung von Ethik interessieren, in die " Niederungen" des Alltags herabzusteigen und darauf hinzuweisen, dass un-ethisches Verhalten natürlich ökonomische Auswirkungen hat- und wenn es nur die amerikanischen Aufsichtsgremien wären, siehe Siemens.In Wirklichkeit sind die ökonomischen Auswirkungen vielfältig. Wer seine Belegschaft nur ausbeutet,um kurzfristige Gewinne zu maximieren, unterschätzt die betrieblichen Kosten einer hohen Fluktuation, die Auswirkungen, die unmoralisches Verhalten auf den Krankenstand und damit die Produktivität haben kann.Wenn die Ethik über Sonntagsreden hinaus wirksam werden will, müssen deren Vertreter sich der Mühe stellen, Scenarien zu entwickeln, dass Ethik sich auch " rechnet". Auf dem Ohr hört der Wirtschaftende bedeutend besser.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, 18.1.2007
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