Webseite "Mundraub" Internetprojekt mit Kern-KompetenzSeite 2/2
In Berlin und Brandenburg ist die Dichte der eingetragenen Bäume besonders hoch, sagt Gildhorn. Das liege auch daran, dass die Preußen traditionell großen Wert auf den Anbau von Obstbäumen entlang öffentlicher Straßen gelegt hätten. Die Früchte waren als Verpflegung der Soldaten gedacht. Im 18. Jahrhundert existierte sogar ein Gesetz, wonach ein Mann vor seiner Hochzeit erst 20 Obstbäume pflanzen musste.
Kai Gildhorn lernt auch selbst dazu. Neulich hat jemand auf der virtuellen Karte einen Maulbeerbaum markiert, am S-Bahnhof Schöneweide neben der Döner-Bude. Gildhorn hatte keine Ahnung, was das ist und ob man es essen kann. Kann man.
Überhaupt nimmt er seine Stadt anders wahr, seit er die Seite betreibt. Beim Radfahren guckt er ständig nach links und rechts, ob da vielleicht was Essbares hängt. Auch vor der eigenen Haustür wurde er fündig, an der Warschauer Brücke in Friedrichshain steht ein Aprikosenbaum. Wie hatte er den nur übersehen können, all die Jahre.
- Datum 04.08.2010 - 16:52 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle Tagesspiegel
- Kommentare 8
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:










dass bei Bärlauch & Pilzen so geerntet wird, dass im nächsten Jahr dort auch noch etwas wächst.
Ein Hinweis dazu wäre auf der Homepage vermutlich ganz gut.
Die Idee an sich finde ich prima, aber wo führt das hin?! Bei uns wachsen rund ums Dorf an den Wassergräben wilde Mirabellenbäume. Viele Jahre lang hat keiner nach den Dingern gekuckt. Da ich kein großer Obstfan bin, habe ich auch selbst nie geerntet, sondern immer nur ein paar beim Spazierengehen gepflückt und gleich gegessen. Der Rest fiel irgendwann runter ins Gras. Vor zwei oder drei Jahren haben das wohl ein paar migrantische Mitbewohner entdeckt. Und seitdem stelle ich fest, dass die Mirabellen von den Bäumen gerupft werden, noch bevor sie richtig reif sind. Auch einige Äste werden abgebrochen, nur um möglichst viel einheimsen zu können. Diese Gier ist ekelhaft. Und gerade weil die Früchte auch so früh und schnell geerntet werden, habe ich den Eindruck, es geht gar nicht um Qualität, sondern darum, möglichst viel selbst zu bekommen und möglichst wenig für die Mitmenschen übrig zu lassen. Auf mich wirkt das wie Media-Markt-Mentalität, so von wegen "ich bin doch nicht blöd". Das Gemeinwohl bleibt dabei auf der Strecke ...
[Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Bemerkungen, die als fremdenfeindlich interpretiert werden können. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Du meinst das Gemeinwohl, das sich einstellte, als die Früchte noch für alle auf dem Boden vergammelten?
Ich denke das hier ist nicht der richtige Platz für deine Ausländerhetze.
Leotse
Du meinst das Gemeinwohl, das sich einstellte, als die Früchte noch für alle auf dem Boden vergammelten?
Ich denke das hier ist nicht der richtige Platz für deine Ausländerhetze.
Leotse
nur das der Bärlauch in der Roten Liste als "vom Aussterben bedroht" (in Brandenburg und Hamburg) aufgelistet ist. Macht das mal bitte deutlich. Es bringt nichts, wenn im nächsten Frühjahr selbstverpflegungswillige Berliner, per Internet dirigiert, die augelisteten Reste kahlpestoisieren. Mahlzeit.
Du meinst das Gemeinwohl, das sich einstellte, als die Früchte noch für alle auf dem Boden vergammelten?
Ich denke das hier ist nicht der richtige Platz für deine Ausländerhetze.
Leotse
Es geht nicht darum, ob die Früchte auf dem Boden vergammeln, sondern es geht um die Art und Weise, wie sie "geerntet" werden. Das hat ausgesehen wie auf dem Schlachtfeld, unter allen Bäumen lagen abgerissene Blätter und es waren jede Menge Äste geknickt. Das muss nicht sein. Ebenso wenig, dass im Naturschutzgebiet rund um einen See in der Nähe die wilden Gänse gepäppelt werden und plötzlich sind die gefangen und gegrillt worden. Ebenso wenig, dass die Tüten mit Altkleidern aus dem Container geklaut werden und dann liegen die aufgerissenen Tüten mit den doch nicht so attraktiven Klamotten irgendwo hinterm Gebüsch. Tschuldigung, dass meine Toleranz bei so etwas aufhört. Tschuldigung, dass ich so konservativ bin und gern in einem ordentlichem Umfeld leben möchte. Ich habe nichts gegen Migranten oder Saisonarbeiter aus ehemaligen Ostblockstaaten, solange sie sich an hiesige Gepflogenheiten anpassen. Ich habe selbst im Ausland gelebt und habe mich den dortigen Gepflogenheiten angepasst. Mir geht es jedenfalls gewaltig gegen den Strich, wenn sich eine Dorfgemeinschaft um gewisse Standards bemüht und dann dürfen Normübertretungen noch nicht mal kritisiert werden. Wir müssen ja alle soooo weltoffen und tolerant sein, damit ja keiner mit dem Finger auf uns zeigen kann. Die Auswüchse von political correctness habe ich in Kanada bestens kennengelernt und will sie ganz gewiss nicht hier mitmachen.
Es geht nicht darum, ob die Früchte auf dem Boden vergammeln, sondern es geht um die Art und Weise, wie sie "geerntet" werden. Das hat ausgesehen wie auf dem Schlachtfeld, unter allen Bäumen lagen abgerissene Blätter und es waren jede Menge Äste geknickt. Das muss nicht sein. Ebenso wenig, dass im Naturschutzgebiet rund um einen See in der Nähe die wilden Gänse gepäppelt werden und plötzlich sind die gefangen und gegrillt worden. Ebenso wenig, dass die Tüten mit Altkleidern aus dem Container geklaut werden und dann liegen die aufgerissenen Tüten mit den doch nicht so attraktiven Klamotten irgendwo hinterm Gebüsch. Tschuldigung, dass meine Toleranz bei so etwas aufhört. Tschuldigung, dass ich so konservativ bin und gern in einem ordentlichem Umfeld leben möchte. Ich habe nichts gegen Migranten oder Saisonarbeiter aus ehemaligen Ostblockstaaten, solange sie sich an hiesige Gepflogenheiten anpassen. Ich habe selbst im Ausland gelebt und habe mich den dortigen Gepflogenheiten angepasst. Mir geht es jedenfalls gewaltig gegen den Strich, wenn sich eine Dorfgemeinschaft um gewisse Standards bemüht und dann dürfen Normübertretungen noch nicht mal kritisiert werden. Wir müssen ja alle soooo weltoffen und tolerant sein, damit ja keiner mit dem Finger auf uns zeigen kann. Die Auswüchse von political correctness habe ich in Kanada bestens kennengelernt und will sie ganz gewiss nicht hier mitmachen.
... das Ministry of Truth ist wieder aktiv. Ich warte auf die Bild-Schlagzeile "Gutmensch an eigener PC erstickt"
Es geht nicht darum, ob die Früchte auf dem Boden vergammeln, sondern es geht um die Art und Weise, wie sie "geerntet" werden. Das hat ausgesehen wie auf dem Schlachtfeld, unter allen Bäumen lagen abgerissene Blätter und es waren jede Menge Äste geknickt. Das muss nicht sein. Ebenso wenig, dass im Naturschutzgebiet rund um einen See in der Nähe die wilden Gänse gepäppelt werden und plötzlich sind die gefangen und gegrillt worden. Ebenso wenig, dass die Tüten mit Altkleidern aus dem Container geklaut werden und dann liegen die aufgerissenen Tüten mit den doch nicht so attraktiven Klamotten irgendwo hinterm Gebüsch. Tschuldigung, dass meine Toleranz bei so etwas aufhört. Tschuldigung, dass ich so konservativ bin und gern in einem ordentlichem Umfeld leben möchte. Ich habe nichts gegen Migranten oder Saisonarbeiter aus ehemaligen Ostblockstaaten, solange sie sich an hiesige Gepflogenheiten anpassen. Ich habe selbst im Ausland gelebt und habe mich den dortigen Gepflogenheiten angepasst. Mir geht es jedenfalls gewaltig gegen den Strich, wenn sich eine Dorfgemeinschaft um gewisse Standards bemüht und dann dürfen Normübertretungen noch nicht mal kritisiert werden. Wir müssen ja alle soooo weltoffen und tolerant sein, damit ja keiner mit dem Finger auf uns zeigen kann. Die Auswüchse von political correctness habe ich in Kanada bestens kennengelernt und will sie ganz gewiss nicht hier mitmachen.
... wir tolerieren uns zu Tode. Und müssen dabei noch lächeln. Immer lächeln.
[entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Ausdrucksweise. Danke. Die Redaktion/ew]
... wir tolerieren uns zu Tode. Und müssen dabei noch lächeln. Immer lächeln.
[entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Ausdrucksweise. Danke. Die Redaktion/ew]
... wir tolerieren uns zu Tode. Und müssen dabei noch lächeln. Immer lächeln.
[entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Ausdrucksweise. Danke. Die Redaktion/ew]
... erat demonstrandum ...
... erat demonstrandum ...
... erat demonstrandum ...
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren