Kirchensteuer auf Kapitalerträge wird seit 2009 erhoben, aber seit 2015 sind die Banken gesetzlich verpflichtet, diese direkt bei ihren Kunden einzuziehen. Weil diese Steuer offenbar bislang nicht umfassend eingetrieben wurde, entging den Kirchen viel Geld. Die Bekanntgabe des neuen Verfahrens sorgte 2014 für viel Unmut und Verunsicherung unter Kirchenmitgliedern. Und erzeugte offenbar einen deutlichen Anstieg an Kirchenaustritten.

 

Für eine Recherche zu diesem Thema suchen wir Leser, die die steuerliche Neuregelung zum Anlass genommen haben, aus der Kirche auszutreten und die bereit sind, über ihre Beweggründe Auskunft zu geben (auf Wunsch selbstverständlich anonym).

Wenn Sie sich beteiligen wollen, schicken Sie uns bitte eine Email an leseraufruf@zeit.de, Betreff "Kirchensteuer" oder melden Sie sich hier im Kommentarbereich, gern auch mit Meldungen zum Thema Kirchensteuer im Allgemeinen.