Angeblich gibt es kaum ein größeres Glück auf Erden als das, eigene Kinder zu haben. Werbebilder, Magazinbeiträge und Erzählungen aus dem Freundeskreis suggerieren einem das ständig. Klar, die Kleinen machen viel Mühe, aber sind strahlende Kinderaugen nicht der schönste Lohn? Etwa so kitschig will es der Volksmund.

Und dann gibt es das, was man die dunkle Seite der Elternschaft nennen könnte. Wochenbettdepressionen, die Einschränkungen im Berufsleben, das Aufgeriebenwerden im Familienalltag. Darüber zu sprechen, ist naturgemäß sehr viel schwieriger – und genau deshalb wollen wir es im Rahmen unserer Serie Warum Kinder versuchen.

Was sind die größten Schwierigkeiten, mit denen Sie in Ihrer Rolle als Mutter oder Vater konfrontiert sind? Haben Sie nach der Geburt eines Kindes eine persönliche Krise durchlebt? Bereuen Sie es vielleicht sogar, Kinder bekommen zu haben?

Außerdem interessiert uns, in welchem Familien- bzw. Elternschaftsmodell Sie leben. Die Einsendungen zu unserem Aufruf Mit viel Liebe zeigen, dass einige Leser eher unkonventionelle Beziehungen unterhalten. Gibt es beim Aufziehen von Kindern eine ähnliche Vielfalt an Modellen? Haben Sie sich für eine ungewöhnliche Variante des Zusammenlebens mit Partner(n) und Kindern entschieden?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an leseraufruf@zeit.de, Betreff: Warum Kinder. Die besten Einsendungen werden wir im Laufe der kommenden Wochen veröffentlichen, auf Wunsch natürlich anonym. Auf Twitter behandeln wir das Thema unter dem Hashtag #warumkinder.