Was machen Sie eigentlich mit Ihren Kindern, während die Erzieher die Kindertagesstätten bestreiken? Geben Sie Ihr Kind einfach bei den Großeltern ab? Oder arbeiten Sie von zu Haus aus, finden eine jugendfreie Fernsehserie mit über 100 Folgen und spendieren ausnahmsweise Fertigpizza und Softdrinks? Vielleicht ist Ihr Arbeitgeber ja sogar so familienfreundlich, spontan eine Kita-Notstelle einzurichten, die es Ihnen erlaubt, Ihre Zwillinge mit zur Arbeit zu bringen.

Womöglich sehen Sie den kommenden Tagen und Wochen aber auch mit Schrecken entgegen. Ihre Eltern wohnen weit entfernt oder können Sie aus anderen Gründen nicht unterstützen. Obendrein sind Sie alleinerziehend und im Büro ist mal wieder die Hölle los. Wer kümmert sich jetzt um die Kinder, die noch zu klein sind, um alleine zu Hause zu bleiben?

Ob ganz einfach oder höchstkompliziert: Was der Kita-Streik für Sie bedeutet, das möchten wir gerne erfahren. Schreiben Sie uns und berichten Sie aus Ihrem Alltag: Was ist Ihre individuelle Situation? Was machen Sie mit Ihren Kindern? Wie verständnisvoll ist Ihr Arbeitgeber angesichts des Streiks? Und wie reagieren die Kleinen auf all das?

Bitte senden Sie uns Ihren Leserartikel über unser Kontaktformular oder per Mail an leseraufruf@zeit.de, Betreff: "Kita-Streik". Auf Wunsch behandeln wir Ihre Einsendung anonym.