Apple Apple triumphiert über Palm
Der Apple-Konkurrent Palm gibt im Kleinkrieg mit dem iPhone-Hersteller nach. Das neue Palm Pre verzichtet künftig auf die Verbindung zu Apples Musik-Programm iTunes
© Alex Wong/Getty Images

Der neue Palm ist angetreten, Apples iPhone Konkurrenz zu machen
Jetzt ist der Streit entschieden: Palm Pre wird sich künftig nicht mehr mit Apples Musikprogramm iTunes verbinden. Der Smartphone-Hersteller hat jetzt offiziell bekannt gegeben, auf weitere technische Mätzchen zu verzichten, um seinen Käufern doch noch eine Schnittstelle zu der beliebten Musik-Software zu bieten. Musikstücke, die Palm-Besitzer im iTunes Store von Apple gekauft haben, können sie auch weiterhin auf dem Palm anhören.
Die Apple-Software iTunes besitzt einen großen Fankreis unter Musikhörern. Über iTunes ist zudem der direkte Draht zum iTunes Store möglich, in dem man digitale Filme und Musik kaufen kann. Wer einen anderen mp3-Player besitzt, kann sich normalerweise nicht mit iTunes verbinden, sondern muss seine Musik durch einfaches Kopieren auf die externe Festplatte schieben.
Anders der neue Palm Pre, der mit der Schnittstelle zur iTunes-Software explizit beworben wurde. Allerdings schloss Apple Palm-Besitzer von mehreren Updates seiner Software aus. Palm griff daraufhin zu einem Trick: Das Palm-Handy täuschte bei der Anmeldung vor, ein Apple-Gerät zu sein, und konnte damit die Medieninhalte mit iTunes abgleichen. Das von beiden Seiten angerufene Gremium zur Standardisierung der technischen Schnittstelle USB (USB Implemeters Forum) hatte Palm für dieses Vorgehen allerdings kritisiert. Jetzt streicht Palm also die Segel.
Der Palm Pre gilt als ernster Herausforderer für Apples iPhone. Das Anfang Juni in den USA gestartete Gerät ist der Hoffnungsträger des einstigen Taschen-PC- und Smartphone-Pioniers Palm. Bislang ist Apples neues iPhone 3GS beim Absatz jedoch bei weitem überlegen. In Deutschland wird der Palm Pre am 13. Oktober beim Mobilfunkprovider O2 auf den Markt kommen und ohne Netzsperre angeboten werden.
- Datum 30.09.2009 - 17:16 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE/ dpa
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Jeder kann über eine offene Schnittstelle auf die iTunes Bibiothek zugreifen und ein Schnippsel Code schreiben, mit dem man beliebige Geräte mit dem Musikbestand aus iTunes synchronisieren kann. Ich glaube Nokia macht sowas für ihre Geräte.
Palm scheut nur den Entwicklung- und Wartungsaufwand den eine iTunes Integration bedeutet, damit man damit die Kunden nicht vergrault wird versucht über diese Pseudo Integration ein "wollen" vorzutäuschen. Nachher kann man dann Apple die Schuld in die Schuhe schieben.
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