nachrichten.de Sieben Kontroversen zur Zukunft des Journalismus
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Kooperationen versus Alleingang

Kooperationen versus Alleingang

www.patch.com digital

Während der Everyblock einzig auf automatisierte Inhalte setzt, hat der sehr ähnlich aufgestellte Service Patch immerhin ein paar eigene Reporter rekrutiert und versucht sich an einer Mischform. Patch gibt es in mehreren amerikanischen Städten, im Board des Beratungsteams sitzt unter anderem der Internetexperte und Buchautor Jeff Jarvis.

Jarvis rät in seinem Buch Was würde Google tun: "Tue, was Du am besten kannst, und verlinke zum Rest." In einer Kombination aus dem, was jeder am besten kann, sieht Jarvis auch die Zukunft des Journalismus. Das würde heißen: Journalisten sollte man das Schreiben und Sortieren überlassen. Die Nutzer dagegen sollten bewerten und entscheiden können, was sie wirklich wollen. Und das Programmieren darf man getrost den Technologieunternehmen überlassen.

 
Leser-Kommentare
  1. ... die klassischen Verlage nicht.
    Der Beitrag spricht es ja aus. Größere und kleinere Portale werden eine wichtige Position einnehmen.
    Jeder Journalist kann mit einem Fotografen/Grafiker, einem Web-Entwickler und einem Webadministrator ein paar Online-Redakteuren einen "digitalen Verlag" eröffnen.
    Neben diesen, wird sich ein Stamm an Bloggern "etablieren", bzw digital herumsprechen.
    Demokratie at it´s best!

  2. Anspruchsvoll ist der Ansatz der automatisierten Nachrichten-Auswahl und -zusammenstellung. Technologisch war das sicher nicht ganz einfach. Aber Burda hat das wohl auch nicht allein gemacht, wie im Artikel geschrieben ("...Stattdessen stürzt sich ein Verleger wie Burda in ein Geschäft, in dem ihm Technologieunternehmen um Jahre voraus sind: Algorithmen zu programmieren dürfte eine Kernkompetenz von Google sein..."). Offenbar haben sie sich da einen Suchmaschinen-Spezialisten ins Boot geholt, siehe http://neofonie.de/

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