Mobilfunk-Auktion: Bundesnetzagentur versteigert gigantisches Frequenzpaket
Die Bundesnetzagentur vergibt neue Frequenzen für das mobile Internet. Das spült Geld in die Staatskassen – könnte den Fernsehzuschauer jedoch einiges kosten.
Im kommenden Jahr wird die Bundesnetzagentur das größte Frequenzpaket versteigern, das je unter einen Auktionshammer gekommen ist. In ihrer letzten Beiratssitzung Anfang der Woche hat sie dem Verkauf eines Pakets von insgesamt 360 Megahertz zugestimmt. Ab dem 21. Oktober können sich Unternehmen für die Auktion bewerben. Geplant ist die Versteigerung für das zweite Quartal 2010.
Long Term Evolution, kurz LTE, heißt die Mobilfunk-Technik der nächsten Generation. Mit LTE sollen Daten künftig so schnell durch die Luft reisen können, dass sie selbst eine Standard-DSL-Leitung übertreffen. LTE soll helfen, den wachsenden Datenhunger im mobilen Internet zu stillen. Damit ließen sich sogar komplexe Online-Computerspiele oder das Streamen von HD-Filmen mit dem Handy bewerkstelligen.
Im Auktions-Paket ist auch die sogenannte Digitale Dividende: Das sind die Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei geworden sind. Die Verbindungen, die man auf diesen Frequenzen durch den Äther schicken will, sollen die letzten Lücken in der bundesweiten Breitbandversorgung schließen helfen. In einigen ländlichen Regionen fehlt es immer noch an DSL-Verbindungen, weil sich die Verkabelung für die Anbieter bislang nicht lohnte. LTE könnte also helfen, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen fernab der großen Ballungszentren zu verbessern.
Doch derzeit ärgern sich gleich mehrere Parteien über die Pläne der Netzagentur. Zum einen die kleineren Netzbetreiber: Sie hatten sich schon bei der Versteigerung der UMTS-Anschlüsse benachteiligt gefühlt und befürchten nun erneute Wettbewerbsnachteile gegenüber den großen Mobilfunkbetreibern wie Vodafone und T-Mobile. Das hatte sogar die EU-Kommissarin Viviane Reding auf den Plan gerufen, die in einem Schreiben an die Bundesnetzagentur eine "eindeutige Diskrepanz" zu Lasten von E-Plus und O2 konstatierte. E-Plus hatte mit rechtlichen Schritten gedroht. Die EU-Kommission bekräftigte ihre Warnung und drohte ebenfalls mit einem Verfahren gegen Deutschland.
Chefregulierer Matthias Kurth gibt sich überzeugt, dass er dennoch an seinen Plänen festhalten kann. "Die Netzagentur hat alle europarechtlichen und deutschen Regeln beachtet und alle Argumente sorgfältig abgewogen."
Noch unglücklicher über die Auktionspläne sind die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "Das Störpotenzial der Leitungen ist noch überhaupt nicht geklärt", sagt Jochen Mezger. Er leitet die Abteilung Programmverbreitung am Institut für Rundfunktechnik in München. Seiner Meinung nach gäbe es noch massive Bedenken gegen die Vergabe der Frequenzen, weil andere Leitungen gestört werden könnten. Das betrifft zum einen Funkmikrofone, wie sie etwa bei großen Sport- und Kulturveranstaltungen genutzt werden, aber auch den Empfang von Radio- und Fernsehsendungen. "Es kann zu erheblichen Störungen beim DVBT kommen", sagt Mezger. Auch der Kabel-Empfang könne betroffen sein.
Mezger hält den Ansatz der Bundesnetzagentur für verfehlt, erst Tatsachen zu schaffen, dann zu schauen, wie man die Probleme lösen kann. Er wirft der Netzagentur zudem vor, keine neutrale Stelle in dieser Angelegenheit zu sein. Schließlich verspreche sich der Staat hohe Erlöse aus den Auktionen. Ob sich die wirtschaftlichen Hoffnungen, die viele mit der neuen Technik verbänden, tatsächlich verwirklichen ließen, wisse derzeit noch niemand. "Wenn EU-Kommissarin Viviane Reding jetzt davon spricht, der Mobilfunk der nächsten Generation könne helfen, die Finanzkrise zu bewältigen, dann halte ich das – vorsichtig formuliert – doch für sehr optimistisch", sagt Mezger.
In seiner Studie Digitale Dividende – Oder können wir zugunsten des Rundfunks auf Wirtschaftswachstum verzichten? zitiert Karl-Heinz Neumann, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastrutkur und Kommunikationsdienste in Bad Honnef, nicht nur Studien, die den wirtschaftlichen Ertrag der Digitalen Dividende auf 0,6 Prozent des Bruttosozialproduktes veranschlagen. "Dies wäre ein sehr signifikanter Wachstumsbeitrag", schreibt er. "So beeindruckend der wirtschaftliche Wert der Nutzung der digitalen Dividende gerade für einen Ökonomen sein mag, der soziale und kulturelle Wert steht dem nicht nach." Der Beitrag, den die digitale Dividende für die flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandzugang leisten kann, könne nicht hoch genug geschätzt werden.
Derzeit bestehen allerdings noch Zweifel, ob sich die Technik tatsächlich auch für das Schließen der Breitband-Lücken eignet. Aktuell testet Vodafone die LTE-Technik in Nordrhein-Westfalen. Sollte der Pilotversuch glücken, will das Unternehmen diese Breitband-Lösung noch 2010 flächendeckend anbieten.







...bis die Marktlage besser ist (1-5 Jahre). Schließlich reduziert jeder Euro, der dadurch in unsere Kassen gespült wird die Schuldenlast, die wir unseren Kindern aufbürden.
Es ist nur noch pervers zu welchen Zwecken die Strahlenbelastung für Pflanzen/Tiere/Menschen immer weiter erhöht wird. Alles was Geld bringt ist recht. Jeder weiß das dieser Ansatz falsch ist, und jeder meint ER sei ja nun nicht verantwortlich. Ist er aber doch.
Andererseits könnte die zunehmende Kakophonie im Äther gerade verhindern, daß biologische Systeme durch die Technik empfindlich gestört werden - nach dem Motto: Drei Fieptöne im Ohr sind nicht so schlimm wie ein einzelner. Dann mag es gut gehen.
tja Herr kuckenderkauz, es wird schlimmer mit dem Elektrosmog. Und gerade jetzt löst sich die Forschungsgemeinscaft Funk auf. Seit 1992 forschten deren Mitglieder nach Auswirkungen der Strahlung. Und stotz vieler Mio Euro die in die Universitäten und Labore floss wurde nichts (!) gefunden. Wenn das kein Grund wäre weiter zu forschen!
Nur Angst verursacht die Syntome von Elektrosmogund macht krank!
Äther? Entschuldigung.. aber elektromagnetische Wellen brauchen kein Medium in dem sie sich fortpflanzen..es sind keine Verdichtungswellen.
auch wenn das jetzt hier getrolle ist, etwas mehr physik und etwas weniger aberglaube wäre hier wirklich besser.
tja Herr kuckenderkauz, es wird schlimmer mit dem Elektrosmog. Und gerade jetzt löst sich die Forschungsgemeinscaft Funk auf. Seit 1992 forschten deren Mitglieder nach Auswirkungen der Strahlung. Und stotz vieler Mio Euro die in die Universitäten und Labore floss wurde nichts (!) gefunden. Wenn das kein Grund wäre weiter zu forschen!
Nur Angst verursacht die Syntome von Elektrosmogund macht krank!
Äther? Entschuldigung.. aber elektromagnetische Wellen brauchen kein Medium in dem sie sich fortpflanzen..es sind keine Verdichtungswellen.
auch wenn das jetzt hier getrolle ist, etwas mehr physik und etwas weniger aberglaube wäre hier wirklich besser.
tja Herr kuckenderkauz, es wird schlimmer mit dem Elektrosmog. Und gerade jetzt löst sich die Forschungsgemeinscaft Funk auf. Seit 1992 forschten deren Mitglieder nach Auswirkungen der Strahlung. Und stotz vieler Mio Euro die in die Universitäten und Labore floss wurde nichts (!) gefunden. Wenn das kein Grund wäre weiter zu forschen!
Nur Angst verursacht die Syntome von Elektrosmogund macht krank!
Äther? Entschuldigung.. aber elektromagnetische Wellen brauchen kein Medium in dem sie sich fortpflanzen..es sind keine Verdichtungswellen.
auch wenn das jetzt hier getrolle ist, etwas mehr physik und etwas weniger aberglaube wäre hier wirklich besser.
wahrscheinlich wissen die meisten gar nicht was sich hinter dem Wort Äther verbirgt: der peinlichste Irrtum der Physik überhaupt. Soweit ich weiss, fand das letzte Experiment zum Nachweis des Weltäthers im New York der 20'er Jahre statt: 2 Strahlen monocromatisches Licht wurde im Winkel von 90° durch eine Kammer gestrahlt. Annahme: durch die Erdrotation und deren Einwirkung auf den Äther müsste der Strahl quer zur Erddrehung verschoben am Austrittschlitz auftreten. Das war natürlich ohne Ergebnis! Bald danach kam die Quantentheorie und erklärte, wie sich Informantion eben doch im luftleeren Raum transportieren lässt. Das Medium Weltäther war nicht mehr notwendig. Erstaunlich ist, dass sich auf Flohmärkten kaum Bücher zur Weltäthertheorie finden lassen. Ob die blamierten Herren Professoren einen hohen Scheiterhaufen errichteten?
wahrscheinlich wissen die meisten gar nicht was sich hinter dem Wort Äther verbirgt: der peinlichste Irrtum der Physik überhaupt. Soweit ich weiss, fand das letzte Experiment zum Nachweis des Weltäthers im New York der 20'er Jahre statt: 2 Strahlen monocromatisches Licht wurde im Winkel von 90° durch eine Kammer gestrahlt. Annahme: durch die Erdrotation und deren Einwirkung auf den Äther müsste der Strahl quer zur Erddrehung verschoben am Austrittschlitz auftreten. Das war natürlich ohne Ergebnis! Bald danach kam die Quantentheorie und erklärte, wie sich Informantion eben doch im luftleeren Raum transportieren lässt. Das Medium Weltäther war nicht mehr notwendig. Erstaunlich ist, dass sich auf Flohmärkten kaum Bücher zur Weltäthertheorie finden lassen. Ob die blamierten Herren Professoren einen hohen Scheiterhaufen errichteten?
Es ist doch ein Trugschluß, dass wir als Gemeinschaft von diesen Versteigerungen profitieren könnten. Eigentlich sind sie sogar eine besonders perfide Form der indirekten Steuer:
Indirekte Steuer: Die Unternehmen werden die unglaublichen Kosten für die Lizenzen selbstverständlich (anders auch kaum möglich) über höhere Preise auf die Verbraucher umwälzen. Dies wird durch die künstliche Oligopolstellung die durch die Versteigerung entsteht vermutlich sehr einfach.
Somit fließt einmal wieder für den Normalverbraucher verschleiert, das Geld an den Staat. (Natürlich mit Zeitverzögerung) Populistisch wird dann noch behauptet, mann belaste Unternehmen, und entlaste Bürger.
Perfide: Die höhe dieser indirekten Steuer wird nicht etwa durch unser Demokratisch gewähltes Parlament bestimmt, sondern in einer Versteigerung unter Firmenvorständen möglichst in die höhe getrieben (Ja gegen den Willen der selbigen;-)).
Und das ist noch das kleinere Übel, da der resultierende verringerte Konkurrenzkampf der Gemeinschaft vermutlich noch wesentlich teuerer kommen wird.
Aber gut, von der Bundesnetzagentur erwartet auch niemand, der selbige schoneinmal betretten durfte (auch wenn es nur eine Außenstelle war), irgendetwas das der Gemeinschaft zu gute kommen könnte.
(Einer von mehreren Fällen: Ich musste dort ein Gerät abholen, dass aus abstrußen Gründen dorthin geschickt werden MUSS, und Unterschreiben das ich selbiges tat. Zeit in der BNA: 2 1/2 h)
wahrscheinlich wissen die meisten gar nicht was sich hinter dem Wort Äther verbirgt: der peinlichste Irrtum der Physik überhaupt. Soweit ich weiss, fand das letzte Experiment zum Nachweis des Weltäthers im New York der 20'er Jahre statt: 2 Strahlen monocromatisches Licht wurde im Winkel von 90° durch eine Kammer gestrahlt. Annahme: durch die Erdrotation und deren Einwirkung auf den Äther müsste der Strahl quer zur Erddrehung verschoben am Austrittschlitz auftreten. Das war natürlich ohne Ergebnis! Bald danach kam die Quantentheorie und erklärte, wie sich Informantion eben doch im luftleeren Raum transportieren lässt. Das Medium Weltäther war nicht mehr notwendig. Erstaunlich ist, dass sich auf Flohmärkten kaum Bücher zur Weltäthertheorie finden lassen. Ob die blamierten Herren Professoren einen hohen Scheiterhaufen errichteten?
Ich finde es gut, dass Sie so ein schönes Bild gefunden haben. Es hat zwar nichts mit dem Text zu tun, aber über die Bildunterschrift musste ich dann doch lachen.
...auch wenn es immer weider behauptet wird. ca. 750.000 drahtlose Mikrofonsysteme werden im Band zwischen 790 und 862 MHz betrieben. Sollten Breitbandinternetdienste auf diesem Frequenzband senden, können diese Systeme nicht mehr benutzt werden und sind de facto Edelschrott. Allein die Neuanschaffung drahtloser Produktionsmittel in öffentlichen Einrichtungen (Theater, Kulturzentren, Konferenzzentren, etc.) wird geschätzte 2,5 - 3,3Mrd EUR kosten. Aus diesem Grund hat der Bundesrat das Vorhaben auch im Juni zuerst gekippt. Erst die Zusage des Bundes, diese Kosten zu erstatten, führte dann zu einem Beschluß. Nach wie vor ist völlig unklar, ob und wie diese Kosten bestritten werden. Auch ist kein alternatives Frequenzband für drahtlose Produktionsmittel benannt worden. Die Kosten der Privatwirtschaft, die auf solche Systeme angewiesen ist, sind vermutlich noch weit höher. Wie sollen z.B. Musicalproduktionen mit einem geschätzten Aufwand von ca. 40-80 Funkstrecken in Zukunft stattfinden? Sportübertragungen, Großevents, der Papstbesuch (ca. 1200 koordinierte Funkstrecken im Einsatz)? Vermutlich deckt der geschätzte Erlös der Auktion von ca. 2Mrd EUR noch nicht einmal die dem Bund direkt entstehenden Kosten. Auch ist unklar, ob die Mobilfunkkonzerne überhaupt ländliche Gebiete erschließen wollen. Das große Geschäft ist dort sicherlich nicht zu machen.
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