Apple Snow Leopard Heute schon die Daten gesichert?
Macs gelten als unverwüstlich. Doch unter dem neuen Betriebssystem Snow Leopard verloren Hunderte Nutzer ihre Daten. Apple reagiert spät und spielt den Fall herunter.
© Chris McGrath/Getty Images

Eine Schneeleopardin im New Yorker Zoo zeigt Zähne
Stabil, zuverlässig, leicht zu bedienen, virenfrei: Das war lange das Image des Computerherstellers Apple. Windows indes galt als das Betriebssystem der ständigen Abstürze, fiesen Viren und täglicher Sicherheitsupdates.
Doch jetzt verdichten sich die Hinweise, dass es ausgerechnet unter Apples neuem Betriebssystem Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" zu einem schweren Fehler kommen kann: Wer sich an seinem Rechner als Gast anmeldet und den Account danach wieder schließt, um sich wieder als Hauptnutzer einzuloggen, guckt im Zweifel auf eine leere Festplatte. Mehrere User berichten von einem kompletten Datenverlust: Musik, Filme, Mails, Texte – alles weg. Nach derzeitigem Stand sind die Daten nicht nur vorübergehend verschwunden oder an eine andere Stelle verschoben, sondern unwiederbringlich gelöscht.
Der Bug taucht derzeit in ungefähr 100 verschiedenen Posts in mehreren Apple Support Foren auf. Obwohl die ersten Klagen schon vor einem Monat erschienen waren, reagierte Apple erst jetzt. "Wir sind uns des Problems bewusst, es gab nur einige extrem seltene Fälle von Datenverlust und wir arbeiten derzeit daran, den Fehler zu reparieren", lautet das aktuelle Statement. Man wisse noch nicht genau, woran der Fehler liege.
Das Problem scheint nur Nutzer zu betreffen, die ihr altes Apple-Betriebssystem 10.5 auf die neuere Version geändert haben. Hatten sie zuvor einen Gastaccount und wollten diesen nach dem Upgrade nutzen, hält der Rechner den regulären Account für einen Gastzugang und löscht, sobald man sich abgemeldet hat, dessen Daten automatisch. Die einzige todsichere Möglichkeit, die Daten wieder zu bekommen, ist ein komplettes Wiederherstellen von einem externen Backup. Viele Foren geben zudem den Hinweis, den Gastaccount vollständig zu deaktivieren. Schließlich kann es auch aus Versehen passieren, dass man sich als Gast einloggt.
Nach dem Sidekick-Problem von T-Mobile vor wenigen Tagen, in dem Zehntausende Kunden alle Kontakte und Nachrichten auf ihrem Smartphone verloren haben, ist das jetzt schon der zweite Fall von massivem Datenverlust innerhalb kürzester Zeit. Was lernt man daraus? Wer keine Backups macht, lebt gefährlich. Egal, auf welches Betriebssystem und welche Technik er setzt.
- Datum 13.10.2009 - 17:09 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Genau … Backups. Das ist mit dem Mac und Time Mchine denkbar einfach.
Also wenn das bei einem upgrade von Windows passiert, dann wäre das Geschrei groß. Aber hier ist es Apple und keinen interessiert es wirklich. Schade. Die Eigner die es betroffen sind, mussten besimmt nen Zettel unterschreiben, dass sie das nicht weiter erzählen. Als dank dafür bekommen sie nen Lutscher oder so Ähnlich. Danke nie im leben Apple!
Wenn es Probleme beim Betriebssystemupdate auf die Startseite der Zeit geschafft haben mit "hier ist es Apple und keinen interessiert es wirklich" zu argumentieren ist schon skuril.
Natuerlich interessiert es, deshalb steht der Artikel hier. Natuerlich sollte Apple das møglichs schnell beseitigen und natuerlich sollten die Leute gewarnt werden, den Gastzugang nicht zu verwenden und Backups zu machen.
Der letzte Satz im Artikel ist auch der wichtigste.
Naja die Sache ist halt die, bei Windows passiert soetwas täglich und die vielen Meldungen schaukel sich dann hoch. Beispiel: >>He uns fehlt noch ein 30 Zeiler auf der zweiten Seite unten rechts. Hatten wir schon das WINDOWS Problem dieser Woche ?<< Und ebenso wie sich der Redakteur auf Wetterveränderungen verlassen kann, kann er sich auch auf den nächsten Windows Bug oder Windows Supervirus oder die nächste Windows Sicherheitslücke verlassen.
Im übrigen war unter Vista eine Dateisystem auf Excel Basis geplant (auf Anweisung von Bill Gates). Da in der Testphase ein Crash des Dateisystems die Regel und nicht die Ausnahme war, hat MS davon abgesehen es einzusetzen.
Und da stellt sich mir noch eine Frage:
Warum kommt sowas nie bei LINUX vor ?
Wenn es Probleme beim Betriebssystemupdate auf die Startseite der Zeit geschafft haben mit "hier ist es Apple und keinen interessiert es wirklich" zu argumentieren ist schon skuril.
Natuerlich interessiert es, deshalb steht der Artikel hier. Natuerlich sollte Apple das møglichs schnell beseitigen und natuerlich sollten die Leute gewarnt werden, den Gastzugang nicht zu verwenden und Backups zu machen.
Der letzte Satz im Artikel ist auch der wichtigste.
Naja die Sache ist halt die, bei Windows passiert soetwas täglich und die vielen Meldungen schaukel sich dann hoch. Beispiel: >>He uns fehlt noch ein 30 Zeiler auf der zweiten Seite unten rechts. Hatten wir schon das WINDOWS Problem dieser Woche ?<< Und ebenso wie sich der Redakteur auf Wetterveränderungen verlassen kann, kann er sich auch auf den nächsten Windows Bug oder Windows Supervirus oder die nächste Windows Sicherheitslücke verlassen.
Im übrigen war unter Vista eine Dateisystem auf Excel Basis geplant (auf Anweisung von Bill Gates). Da in der Testphase ein Crash des Dateisystems die Regel und nicht die Ausnahme war, hat MS davon abgesehen es einzusetzen.
Und da stellt sich mir noch eine Frage:
Warum kommt sowas nie bei LINUX vor ?
...wenn man eine zusätzliche Partition erstellt und all seine privaten Daten auf diese Partition speichert. In Anbetracht der mitterweile üblichen riesigen PC-Festplatten ( 300 GB!) sollte dieses Verfahren eigentlich Standard sein - bei dem Verfasser dieses Artikels offenbar noch nicht! Funktioniert sowohl mit Mac-OS, als auch mit WINDOWS! Zusätzlicher, positiver Effekt: macht die Festplatte schneller!
Sie kennen den Bug also genau genug, um zu wissen das ein User-Ordner auf einer zweiten Partition nicht davon betroffen wäre? Apple würde dieses Wissen sicherlich interessieren ...
Sie kennen den Bug also genau genug, um zu wissen das ein User-Ordner auf einer zweiten Partition nicht davon betroffen wäre? Apple würde dieses Wissen sicherlich interessieren ...
Wenn es Probleme beim Betriebssystemupdate auf die Startseite der Zeit geschafft haben mit "hier ist es Apple und keinen interessiert es wirklich" zu argumentieren ist schon skuril.
Natuerlich interessiert es, deshalb steht der Artikel hier. Natuerlich sollte Apple das møglichs schnell beseitigen und natuerlich sollten die Leute gewarnt werden, den Gastzugang nicht zu verwenden und Backups zu machen.
Der letzte Satz im Artikel ist auch der wichtigste.
Sie kennen den Bug also genau genug, um zu wissen das ein User-Ordner auf einer zweiten Partition nicht davon betroffen wäre? Apple würde dieses Wissen sicherlich interessieren ...
Ich binerst vorein paarMonaten aufeinen Appleumgestiegen.
Seitdem frageich michwarum nichtschon früher?! In fast allen Punkten ist ein Apple Windows überlegen.Und je größerder Marktanteil wird, desto kleiner wird auch das Problem mit der Softwarekompatibilität.
Das Problem das hier angesprochenwird ist sicher schlimm, aber meint ihr allen Ernstes, dass das nicht auch in Windows oft genug vorkommt?
Bei einer Freundin haben wir nachträglichmal eine Netzwerkfreigabe entfernt und anschließend waren 99% der "EigenenDateien" gelöscht und unauffindbar mittels Datenwiederherstellungsprogrammen.Die war am Boden zerstörtweil alle ihre Urlaubsfotos in dem Ordner waren.Bei meiner Schwester wurdedie komplette Musik und ihre Hausarbeiten gelöscht,nachdem sie nachträglich einAdministratorkennwort eingegeben hatte.
WieWindows ist auchApple bei weitem nicht perfekt.Ich habe den Eindruck als wäre einfach nur alles viel schlauer umgesetzt. Man kann sich über die Firmenpolitik streiten, ich finde sie auch nicht besonders gut (im Hinblick auf Umgang mit dem Kunden), aber Kommentare wie "Aber hier ist es Apple und keinen interessierts wirklich" sind absolut daneben, weil es einfach nicht stimmt. Es interessiert sehr wohl. Jedem Mac User ist aber auch sehr wohl bewusst, dass man sich immer vor jedem Update ein System Backup zulegt. Das ist in Timemachine kinderleicht und dauert bei täglicher oder der Benutzung alle paar Tage, sogar nur einmal die Woche, höchstens 2 Minuten und läuft im Hintergrund.
Zitat: "Ich binerst vorein paarMonaten aufeinen Appleumgestiegen...WieWindows ist auchApple bei weitem nicht perfekt..."
Jes.
Oft hakt bei den Neuen die Leertaste.
Zitat: "Ich binerst vorein paarMonaten aufeinen Appleumgestiegen...WieWindows ist auchApple bei weitem nicht perfekt..."
Jes.
Oft hakt bei den Neuen die Leertaste.
Ja. Stündlich mit Time Machine.
Wenn Apple vorgeben würde perfekt zu sein, würde es wohl kaum solche Backup-Lösungen in sein System integrieren. Wir habe hier ein klassisches Strohmann-Argument, um Apple vermeintlich bloss zu stellen.
Siehe den typischen Basher-Kommentar.
... einen Fehler, der alle Daten auf einer externen Festplatte gelöscht hat (war das die erste Version von 10.4, ich kann mich nicht mehr genau erinnern)?
Na ja, sei's drum, 10.6 ist jedenfalls die erste Version von MacOS X, die einigermaßen gelungen ist. Sogar einen Cocoa-Finder gibt es jetzt, nachdem zuvor 10 Jahre lang mit einem Carbon-Behelf herumgedoktert wurde (das hat aber Tradition - erst mit 8.5 wurde beispielsweise der alte 68000er-Finder durch ein PowerPC-Exemplar ersetzt).
Jetzt müßte Apple nur noch ein zeitgemäßes Dateisystem mit real funktionierenden Zugriffsrechten implementieren (von ZFS hört man ja gar nichts mehr, das wurde stillschweigend wieder entfernt), die Zugriffskontrolle nicht nur auf eine Handvoll von Anwendungen beschränken, das Auslesen von Speicheradressen beim dynamischen Nachladen von Bibliotheken unterbinden und eine brauchbare Firewall bieten, dann könnte Apple in Sachen Sicherheit auch wieder zu Windows 7 oder Linux aufschließen.
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