Nicht gerade billig
Gibt es also einen Markt für ein Tablet, das an einen aufgeblasenen iPod Touch erinnert? Ja, lautet die fast einhellige Antwort der Technikszene und an Wall Street. Apples größter Vorteil ist das bestehende, bequeme Ökosystem rund um iPhone und iPod Touch, von denen inzwischen 75 Millionen Geräte in Umlauf sind. Das Unternehmen hat seit dem Start seines iTunes-Ladens die Daten und vor allem Kreditkarten-Nummern von 125 Millionen Kunden angesammelt.
Sie alle verstehen, wie das Suchen und Kaufen von Musik, Filmen und Spielen funktioniert, so das Kalkül, und werden sich auf der größeren Spielwiese des iPad schnell zurecht finden, wenn die Geräte in zwei Monaten ausgeliefert werden. Noch dazu, da sich bereits gekaufte Apps und Inhalte per USB-Kabel auf das neue Gerät übertragen lassen.
Mit einem niedrigen Einstiegspreis von 499 Dollar für die kleinste Wlan-Version ohne Datenplan vermeidet Jobs zudem, sich bei Laptops selber Konkurrenz zu machen. Billig ist das iPad allerdings nicht, denn wer es mit 3G-Empfänger, vertragsfreiem Datenplan und mehr Speicher aufbohrt, liegt mit 829 Dollar in gehobener Preisklasse. Und über eine mögliche Subventionierung des iPad durch Verlage oder Mobilbetreiber, die Abo-Einnahmen generieren wollen, verlor der Apple-Chef kein Wort.
Ein Halb-Konkurrent dürfte der Enthüllung mit Sorge zugesehen haben: Amazons Kindle war der Pionier und bislang Markführer für tragbare Lesegeräte mit Netzzugang. Nun rückt ihm Apple mit einem eigenen iBooks Laden mit anfangs fünf Großverlagen und vor allem bisher unerhörten Multimedia-Funktionen zu Leibe. "Die Zeiten für rasantes Wachstum bei eReadern ist vorbei", sagt ABI-Analyst Orr. Der renommierte Tech-Blogger Om Malik war nach einem ersten Test des iPad etwas härter im Urteil: "Das ist das Todesurteil für den Kindle."
Vor allem ein Marktsegment dürfte auf kunterbunte, interaktive Bücher zum Herunterladen sehnsüchtig gewartet haben: der Bildungsmarkt. College-Studenten geben derzeit jedes Jahr 400 bis 500 Dollar für Bücher aus, die sie nach Semesterende gebraucht abstoßen – und damit das Geschäft der Fachverlage schmälern. Die Alternative heißt elektronische Lehrbücher, behauptet die Firma CourseSmart, die die Kataloge von 14 großen Fachverlagen führt.
Das Unternehmen verkauft als Testballon knapp 9000 Titel für iPods und iPhones und hat bereits vorgeführt, wie Schüler in naher Zukunft ihre Lektüre, Grafiken und anderes Lehrmaterial konsumieren. "Man hat seine Anschaffungskosten in drei bis fünf Semestern wieder drin, da elektronische Ausgaben die Hälfte kosten", sagt CourseSmart-Sprecherin Gabrielle Zucker. Ihr Unternehmen entwickelt bereits großflächige Versionen seiner Bücher.
Mindestens ebenso optimistisch ist Sreenath Sreenivasan, Professor für neue Medien an der Columbia Journalistenschule in New York. Einige seiner Studenten experimentieren bereits mit der Entwicklung von Apps für die kommende Generation von Media Tablets. "Das iPad wird sicher bald Gesellschaft haben", sagt der Journalist. "Noch habe ich Zweifel, ob es ein Gerät für die Masse wird wie der iPod Touch oder ein Netbook. Dazu ist der Preis zu hoch. Aber man sollte Steve Jobs nie unterschätzen. Innovation ist mehr als ein neues Gerät."
- Datum 28.01.2010 - 07:11 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Liebe Zeit-Redaktion,
wann kann ich die Zeit im Abo auf dem iPad lesen und jeden Donnerstag die neuste Ausgabe direkt runterladen?
Viele Grüße, ein potentieller Abonnent.
Alles was mir wichtig zu erfahren gewesen wäre, vom Preis mal abgesehen, steht nicht in diesem Artikel:
Bildschirmauflösung? Mit weniger als 1000x800 Pixeln auf einem 10 Zoll LCD-Schirm wird das Lesen wegen dem geringen Kontrast unangenehm.
Wird man Filme in 720p sehen können, wie schnell ist also der Prozessor? Mit weniger Auflösung wird der HD Qualitätssprung zunichte gemacht und ich kann mir die Videos - wie ich es schon seit Jahren tue - Apple ist wie immer ein wenig spät dran - auf meinem Taschenspieler von Archos anschauen (Der mir keine Formate und kein iTunes aufzwingt).
Welches Format wird der eReader nutzen? Wird es eine Wörterbuchfunktion geben?
Alles das sind Punkte die mich dazu verleiten könnten gelegentlich auf ein Laptop zu verzichten.... oder auch nicht wenn nicht vorhanden. Der Protzfaktor alleine reicht nicht.
War das "Embedded Journalism" wie im Irak auf dieser Präsentation, oder durften Journalisten Ihr Recht auf unangenehme Fragen ausüben? Und wenn ja, wieso keine Fragen zu den Specs?
... seit wann unterliegen derartige Informationen einer "Bringschuld"?!
http://www.apple.com/
... seit wann unterliegen derartige Informationen einer "Bringschuld"?!
http://www.apple.com/
...ja genau so ein gerät suche ich die ganze Zeit, keine bewegten Teile, richtige Bildschirmgröße zum kommentieren und lesen, NAVI-Funktion, etc.
Und was mich freut... es bringt Bewegung in die Lösungen. Ich suche keine Geräte die Windows 7 oder MacOSX darstellen... die habe ich bereits als Notebook oder Tischgerät. Ich suche einen leichten und robusten Wegbegleiter. Und jetzt gibt es die erste geschlossene Lösung. Das bereichert den Markt und treibt den Wettbewerb voran.
Erst einmal abwarten was kommt und wie es sich wirklich verhält. Dann schaue ich einmal in die "Spasskasse", was für dieses Jahr "drin" ist.
Bin gespannt was nun Microsoft zeigt und macht!
hat doch schon kürzlich (vor Apple), einen neuen Tablett-PC präsentiert.
Ganz Ihrer Meinung.
Entlich ein mobiles Gerät mit dem man RICHTIG lesen kann.
Wenn die Bildschirmauflösung und der Prozessor in Ordnung sind ist das Ding gekauft.
hat doch schon kürzlich (vor Apple), einen neuen Tablett-PC präsentiert.
Ganz Ihrer Meinung.
Entlich ein mobiles Gerät mit dem man RICHTIG lesen kann.
Wenn die Bildschirmauflösung und der Prozessor in Ordnung sind ist das Ding gekauft.
... seit wann unterliegen derartige Informationen einer "Bringschuld"?!
http://www.apple.com/
Das ist ja gerade der Witz. Da steht es nicht. Apple will mir doch sicher vermitteln ob man auf dem Gerät gut lesen kann? Und wenn nicht, dann soll sich bitte ein Technik-Journalist drum kümmern. "Magical" ist doch arg subjektiv und Marketing-Sprech.
Das ist ja gerade der Witz. Da steht es nicht. Apple will mir doch sicher vermitteln ob man auf dem Gerät gut lesen kann? Und wenn nicht, dann soll sich bitte ein Technik-Journalist drum kümmern. "Magical" ist doch arg subjektiv und Marketing-Sprech.
hat doch schon kürzlich (vor Apple), einen neuen Tablett-PC präsentiert.
Das ist ja gerade der Witz. Da steht es nicht. Apple will mir doch sicher vermitteln ob man auf dem Gerät gut lesen kann? Und wenn nicht, dann soll sich bitte ein Technik-Journalist drum kümmern. "Magical" ist doch arg subjektiv und Marketing-Sprech.
Das ist ja gerade das Erfolgsgeheimnis von Apple. Dadurch dass bewusst Informationen vorenthalten werden regt man die Spekulationen an und sorgt dafür, dass das Gerät in aller Munde ist.
Und überzeugte Apple-User kaufen sich das Gerät eh sofort, egal mit welchen technischen Daten, weil sie Apple vertrauen und "alles von Apple eh das Beste ist".
"Display
• 9.7-inch (diagonal) LED-backlit glossy widescreen Multi-Touch display with IPS technology
• 1024-by-768-pixel resolution at 132 pixels per inch (ppi)
• Fingerprint-resistant oleophobic coating"
es ist ja sogar die ppi anzahl angegeben, die letztlich entscheiden ist, inwieweit das display zum vernünftigen lesen geeignet ist. und 132ppi ist schon eine ganz ordentliche auflösung…
Sehr blind sogar;-)
Das ist ja gerade das Erfolgsgeheimnis von Apple. Dadurch dass bewusst Informationen vorenthalten werden regt man die Spekulationen an und sorgt dafür, dass das Gerät in aller Munde ist.
Und überzeugte Apple-User kaufen sich das Gerät eh sofort, egal mit welchen technischen Daten, weil sie Apple vertrauen und "alles von Apple eh das Beste ist".
"Display
• 9.7-inch (diagonal) LED-backlit glossy widescreen Multi-Touch display with IPS technology
• 1024-by-768-pixel resolution at 132 pixels per inch (ppi)
• Fingerprint-resistant oleophobic coating"
es ist ja sogar die ppi anzahl angegeben, die letztlich entscheiden ist, inwieweit das display zum vernünftigen lesen geeignet ist. und 132ppi ist schon eine ganz ordentliche auflösung…
Sehr blind sogar;-)
...crap.
Ganz Ihrer Meinung.
Entlich ein mobiles Gerät mit dem man RICHTIG lesen kann.
Wenn die Bildschirmauflösung und der Prozessor in Ordnung sind ist das Ding gekauft.
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