Daten-Synchronisation Das mobile Büro
Bookmarks, Termine, Dateien, E-Mails: Wir arbeiten mit immer mehr Daten. Neue Techniken helfen, immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
© Greg Wood/AFP/Getty Images

Nicht nur für Geschäftsleute wird die mobile Datensynchronisation immer wichtiger
Nichts ist vergänglicher als eine Internet-Fundstelle. Fügt man sie nicht gleich zu seinen Favoriten, ist sie meistens verloren. Alle Versuche, sie mit einer Suchmaschine wiederzufinden, sind in der Regel zum Scheitern verurteilt. Doch selbst wenn man die Internetseite als neuen Favoriten tagsüber auf seinem Arbeitsplatz-PC gespeichert hat, hilft das wenig, wenn man den Link am Abend zu Hause noch einmal aufrufen möchte. Wie praktisch wäre es, wenn sich auf allen PCs automatisch die gleichen Internet-Favoriten befänden? Die dafür nötigen Dienste gibt es, man muss sie nur einrichten.
Besonders leicht haben es Nutzer des Internet-Browsers Chrome von Google. Dieses Programm hat den Synchronisierungsdienst eingebaut. Für die Aktivierung muss ein kostenloses Google-Konto eröffnet werden. Die Synchronisierung wird über die Chrome-Einstellungen – zu erkennen am Schraubenschlüssel – eingerichtet. Ist ein Google-Konto vorhanden, meldet man sich an, ansonsten führt ein Link zur Kontoeinrichtung. Zuerst wird über die "Anpassung“ festgelegt, ob nur die Lesezeichen oder auch Einstellungen des Browsers synchronisiert werden. Nacheinander wird die Funktion bei allen PCs aktiviert. Um den Rest kümmert sich Google.
Genauso unkompliziert geht das beim Firefox-Browser. Hier wird ein Zusatzprogramm (Add-on genannt) benötigt. Über "Extras“ und "Add-on“ wird zuerst nach dem Dienst "Xmarks" gesucht, um dann zu installieren. Danach ist ein Browserneustart nötig. Nun wird bei Xmarks ein Synchronisierungskonto eröffnet, auf das von allen Computern zugegriffen werden kann. Bei Xmarks können über die Favoriten hinaus geöffnete Tabs und Passwörter abgeglichen werden. Damit kein Dritter auf die Daten zugreifen kann, wird der Passwortaustausch mit einem Zusatzschlüssel gesichert.
Der Xmarks-Dienst ist ein gutes Mittel, um den Internet Explorer auf mehreren Rechnern zu synchronisieren. Dabei wird dieser Dienst beim Microsoft-Browser als externes Programm installiert. Die nötige Installationsdatei erhält man über www.xmarks.com, Kontoerstellung sowie Einrichtung funktionieren wie beim Firefox-Browser. Wer sowohl Internet Explorer, Firefox, Chrome oder Safari von Apple einsetzt, kann mit Xmarks dafür sorgen, dass bei allen Browsern die gleichen Lesezeichen zur Verfügung stehen.
- Datum 17.07.2010 - 15:55 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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Denn damit kann man nicht nur die Bookmarks, sondern gleich alle möglichen Dateien komfortabel zwischen beliebig vielen Macs aber auch iPods, iPhones und iPads synchronisieren. Ebenso kann man Adressen, E-Mails, Termine und Fotos überall in der jeweils letzten Version nutzen.
MobileMe bietet dazu noch Webspace für die eigene Website oder den eigenen Blog usw.
(MobileMe kostet ca. 70€ im Jahr)
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
Mit dem Firefox Sync genannten Plugin von Mozilla lässt sich die Synchonisation von Bookmarks, Historie, Tabs und gespeicherten Kennwörtern realisieren. Das besondere dabei ist, dass die Daten auf dem Rechner des Benutzers mit einem nur ihm bekannten Passwort verschlüsselt werden, und in der Cloud dann nur verschlüsselt vorliegen. Dadurch ist es dem Cloudanbieter unmöglich, die Benutzerdaten in irgendeiner Weise weiterzuverarbeiten oder weiterzugeben.
Dieses Beispiel von Datenschutz in der Cloud (gerade bei sensiblen Daten) sollte unbedingt Schule machen.
Der Service nennt sich Opera-Link, kostet nix und ist schon seit Ewigkeiten implementiert.
Auch hier hat der bessere Browser die Nase vorn. Schade nur, dass es so Wenige wissen.
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
Um Daten zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren nutzen viele Dropbox (ein Client ist auch für iPhone/Android verfügbar):
https://www.dropbox.com/
Ansonsten scheint Wuala auch sehr interessant, ist aber weniger weit verbreitet: http://www.wuala.com/
Das Synchronisieren der E-Mails oder der Lesezeichen funktioniert über die oben angegebenen Dienste, allerdings muss dafür erst der entsprechende Programmordner in eins der synchronisierten Verzeichnisse verschoben werden (und dem Programm mitgeteilt werden, dass es ab jetzt an einem anderen Ort das Profil findet).
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