So synchronisiert man Outlook
Immer und überall auf die gleichen Daten zugreifen zu können, das wünschen sich besonders die Nutzer der Termin- und Adressverwaltung Microsoft Outlook. Da Outlook gerade im Geschäftsleben stark genutzt wird, sind die meisten Synchronisationstools für dieses Programm kostenpflichtig, dafür aber zuverlässig und komfortabel. Wir haben uns den Dienst Syncing.net (eine Ausgründung der Technischen Universität Berlin) angesehen, mit dem nicht nur Outlook-Dateien, sondern zugleich noch eine festgelegte Anzahl von Ordnern synchron gehalten werden.
Nach der Installation des Programms erstellt ein Nutzer eine Outlook-Gruppe oder einen neuen Sync-Ordner, andere Nutzer können sich nun dieser Gruppe beziehungsweise diesem Sync-Ordner anschließen. Die kompletten Daten befinden sich nur nach der Ersteinrichtung auf dem Server der Firma, danach werden nur die geänderten Elemente übertragen. Das spart Zeit, zudem wird so das Risiko für die sensiblen Daten minimiert. In der Praxis arbeitet Syncinc.net unaufdringlich im Hintergrund, nur die erste Synchronisation dauert je nach Größe des Outlook-Kontos seine Zeit. In erster Linie richtet sich die Lösung zwar an Firmen, es gibt aber auch ein Paket für Privatanwender. Für drei Nutzer werden rund 120 Euro fällig. Bei Firmen wird je PC abgerechnet, die genauen Kosten stehen im Online-Shop.
Komplett kostenlos und sehr praktisch ist das Microsoft-Werkzeug SyncToy, das sowohl mit Windows XP, Vista als auch Windows 7 funktioniert. Das Programm dient vor allem dazu, Daten zwischen zwei Computern oder zwischen einem Computer und einer externen (Backup-)Festplatte synchron zu halten. Das Programm kennt mehrere Verfahren des Datenabgleichs. So kann SyncToy dafür sorgen, dass die Inhalte zweier Laufwerke oder Ordner absolut identisch sind. Das bedeutet aber auch, dass dafür sogar Ursprungsdateien ohne Rückfrage eliminiert werden.
Sicherer sind die Verfahren "Echo“ und "Contribute“. Bei "Echo“ werden Dateien nur gelöscht, wenn sie zuvor auf dem Ursprungslaufwerk entfernt wurden. Beim Verfahren "Contribute“ werden alle Änderungen übertragen, zuvor entfernte Dateien bleiben aber auf dem Ziellaufwerk erhalten. Diese Einstellung eignet sich damit besonders für ein Backup der "Eigenen Dateien“. Das SyncToy kann entweder direkt bei Microsoft oder von einem der vielen Software-Archive wie von heise.de oder chip.de heruntergeladen werden.
(Der Artikel erschien zuerst im Tagesspiegel)
- Datum 17.07.2010 - 15:55 Uhr
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Denn damit kann man nicht nur die Bookmarks, sondern gleich alle möglichen Dateien komfortabel zwischen beliebig vielen Macs aber auch iPods, iPhones und iPads synchronisieren. Ebenso kann man Adressen, E-Mails, Termine und Fotos überall in der jeweils letzten Version nutzen.
MobileMe bietet dazu noch Webspace für die eigene Website oder den eigenen Blog usw.
(MobileMe kostet ca. 70€ im Jahr)
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
Mit dem Firefox Sync genannten Plugin von Mozilla lässt sich die Synchonisation von Bookmarks, Historie, Tabs und gespeicherten Kennwörtern realisieren. Das besondere dabei ist, dass die Daten auf dem Rechner des Benutzers mit einem nur ihm bekannten Passwort verschlüsselt werden, und in der Cloud dann nur verschlüsselt vorliegen. Dadurch ist es dem Cloudanbieter unmöglich, die Benutzerdaten in irgendeiner Weise weiterzuverarbeiten oder weiterzugeben.
Dieses Beispiel von Datenschutz in der Cloud (gerade bei sensiblen Daten) sollte unbedingt Schule machen.
Der Service nennt sich Opera-Link, kostet nix und ist schon seit Ewigkeiten implementiert.
Auch hier hat der bessere Browser die Nase vorn. Schade nur, dass es so Wenige wissen.
...und was ist daran besser?
Da der "Service" kostet ist ein Mac hier höchstens schlechter, denn im PC Bereich lässt sich die Synchronisierung kostenlos gestalten.
Und zum Artikel - scheint mir interessant und gut geschrieben.
Ich bin aber selbst kein Freund von "Cloud Storage" (und wenn es nur Lesezeichen sind) - aber bei einem Notebook das mich überall hin begleitet ist es für mich auch kein Problem :)
Um Daten zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren nutzen viele Dropbox (ein Client ist auch für iPhone/Android verfügbar):
https://www.dropbox.com/
Ansonsten scheint Wuala auch sehr interessant, ist aber weniger weit verbreitet: http://www.wuala.com/
Das Synchronisieren der E-Mails oder der Lesezeichen funktioniert über die oben angegebenen Dienste, allerdings muss dafür erst der entsprechende Programmordner in eins der synchronisierten Verzeichnisse verschoben werden (und dem Programm mitgeteilt werden, dass es ab jetzt an einem anderen Ort das Profil findet).
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