Online-Journalismus Murdoch erweitert Paid-Content-Angebot

Nach den Onlineausgaben der "Times" und "Times on Sunday" sollen weitere Titel aus Rupert Murdochs Medienunternehmen News Corp. nur noch gegen Bezahlung zu lesen sein.

Rupert Murdoch auf einer Konferenz in Abu Dhabi

Rupert Murdoch auf einer Konferenz in Abu Dhabi

Von Oktober an soll auch das sonntäglich erscheinende Boulevardblatt News of the World seine Internetinhalte nur noch gegen Bezahlung freigeben. Wenig später soll das Massenblatt The Sun folgen. Das berichtete die Financial Times unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Die Times hatte im Juli ihr Internetportal für nicht zahlende Leser geschlossen. Derzeit wird der Zugang noch zum Startpreis von einem Pfund (1,22 Euro) pro Monat angeboten, künftig soll er ein Pfund pro Tag und zwei Pfund pro Woche kosten. Der Schritt hatte der Online- Times etwa 1,2 Millionen Leser gekostet. Das Unternehmen hatte allerdings mit noch größeren Verlusten gerechnet.

Die Bezahlstrategie Murdochs wird in der Medienbranche weltweit mit Argusaugen beobachtet. Die Frage, wie Zeitungen und Zeitschriften im Internet Geld verdienen können, ist eine der drängendsten in der Medienbranche und gilt als überlebenswichtig für die Zukunft des Mediums Tageszeitung.

 
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