Flughafen Frankfurt Sicherheits-Check Tausender Mitarbeiter versagte
Datenpanne am Frankfurter Flughafen: Eigentlich hätten Tausende Mitarbeiter gecheckt werden müssen. Als die Daten bei der Behörde nicht eingingen, wunderte sich niemand.
Niemand will bemerkt haben, dass eine Computerpanne die vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung Tausender Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen lange Zeit außer Kraft gesetzt hat. In dem Kontrollsystem gab es über etliche Monate einen unbemerkten Datenstau, so dass rund 10.000 neue Überprüfungshinweise nicht oder bestenfalls vereinzelt an die zuständigen Behörden gingen. Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt, Alexander Kießling, bestätigte die Panne inzwischen. SPD und Grüne fordern Aufklärung.
Der Computerfehler habe die Abwehr möglicher Terrorgefahren nach bisherigen Erkenntnissen nicht geschwächt, sagte Kießling. Nach den Warnungen vor erhöhter Terrorgefahr auch in Deutschland hatten die Frankfurter Behörden die Fristen für die Sicherheits-Checks am Flughafen verkürzt. Statt wie früher nach einigen Jahren stehe die turnusmäßige Durchsicht nach neu zu überprüfenden Mitarbeitern nun "in weit kürzeren Abständen" an, sagte der Sprecher.
Die Kontrollen werden nötig, wenn ein Flughafen-Mitarbeiter beispielsweise den Wohnort wechselt, heiratet oder sich andere relevante Änderungen ergeben. Allerdings erfolgt eine aufwendige Kontrolle der Beschäftigten schon bei deren Einstellung.
Wie lange die etwa 10.000 liegengebliebenen Überprüfungsaufgaben nun dauern werden, ist noch unklar. Akuten Handlungsbedarf sieht die Polizei auf jeden Fall. Fakt ist, dass das Personal in der am Flughafen zuständigen Abteilung verdreifacht wurde, um den Datenstau nun schleunigst abzuarbeiten. Statt 8 Mitarbeiter seien neuerdings 23 mit der Aufgabe betraut.
Die Landtagsfraktion der Grünen erwartet von Innenminister Boris Rhein (CDU) in der Innenausschusssitzung am kommenden Donnerstag zügige Aufklärung. "Wir wollen wissen, über welchen Zeitraum sich diese Datenpanne erstreckte", teilte der innenpolitische Sprecher der Grünen, Jürgen Frömmrich, mit. Seine Kollegin von der SPD-Fraktion, Nancy Faeser, forderte ebenfalls unverzügliche Transparenz und ließ erklären: "Gerade in Anbetracht des jüngsten Attentats am Frankfurter Flughafen muss hier mit besonderer Sorgfalt und Aufmerksamkeit gearbeitet werden."
Laut Flughafenbetreiber Fraport arbeiten am Frankfurter Flughafen 71.000 Beschäftigte in mehr als 500 Unternehmen und Organisationen. Jedoch arbeitet nur eine deutlich geringere Zahl in sicherheitsrelevanten Bereichen wie etwa der Kontrolle, Gepäckverladung oder dem Service für die Flugzeuge.
- Datum 21.05.2011 - 19:01 Uhr
- Quelle dpa
- Kommentare 9
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







also edv ist wohl immer eine lösung, auch für das versagen von systemen-zum glück könnte ich bei ausfall wenigstens einmal die woche die zeit auch in papier weiter lesen-
menschenverstand wird durch diese prozesse sicherlich nicht geschärft, gerade wo es doch vor ein paar wochen erst ein attentat auf einen soldaten in dem gelände gab das auch bei klärung etwas mit einer datenpanne zu tuen hatte :-(
Ihr letzter Absatz ist leider grammatikalischer Unfug.
Bei dem Attentäter der beiden US-Soldaten auf dem Frankfurter Flughafen, Arid U., handelte es sich nicht um einen Mitarbeiter des Flughafens, oder substituierter Firmen, sondern um einen offensichtlich vollkommen Gehirngewaschnen, und mit radikalem Gedankengut indoktrinieren "Jungen von nebenan".
Da hätte auch bessere Datenkontrolle am Flughafen nichts geholfen.
Ihr letzter Absatz ist leider grammatikalischer Unfug.
Bei dem Attentäter der beiden US-Soldaten auf dem Frankfurter Flughafen, Arid U., handelte es sich nicht um einen Mitarbeiter des Flughafens, oder substituierter Firmen, sondern um einen offensichtlich vollkommen Gehirngewaschnen, und mit radikalem Gedankengut indoktrinieren "Jungen von nebenan".
Da hätte auch bessere Datenkontrolle am Flughafen nichts geholfen.
Ihr letzter Absatz ist leider grammatikalischer Unfug.
Bei dem Attentäter der beiden US-Soldaten auf dem Frankfurter Flughafen, Arid U., handelte es sich nicht um einen Mitarbeiter des Flughafens, oder substituierter Firmen, sondern um einen offensichtlich vollkommen Gehirngewaschnen, und mit radikalem Gedankengut indoktrinieren "Jungen von nebenan".
Da hätte auch bessere Datenkontrolle am Flughafen nichts geholfen.
sie natürlich auch so sehen-ich nicht
sie natürlich auch so sehen-ich nicht
sie natürlich auch so sehen-ich nicht
Bereich sind erforderlich. Als Vielflieger stelle ich mich auch auf Gepäck- und Personenkontrollen ein.
Ich glaube zwar nicht das man Anschläge durch solche Kontrollen gänzlich aus schließen kann aber der Mangel liegt meiner Meinung nach ganz wo Anders.
Ich empfinde seit Jahren den Mangel darin das der Sicherheitsbereich, aus "Kostengründen" von Privatfirmen durchgeführt wird. Diese Bereiche gehören meiner Meinung nach in den Bereich der Bundespolizei und sonst nirgend wohin. Ein Zoll- oder Polizeibeamter gibt mir ein wesentlich höheres Sicherheitsgefühl als eine Privatperson. Dies gilt auch für die Nutzung der erhobenen Daten.
Bilden sie mit dieser Ansicht ein Novum.
Die Geschäftslücke die private Sicherheitsdienstleister auffüllen, existiert nicht nur, weil man an verschiedenen Stellen Geld sparen möchte, und eben privatisiert, sondern weil die Akquisiteure der Sicherheitsfirmen sehr gut das Image des faulen, unachtsamen, arbeitsscheuen und nur die Tage bis zur Pensionierung oder an die Schreibtisch Versetzung zählenden Deutschen Polizisten vermitteln können.
"Das sind eben einfach nur Beamte" ist eine sehr geflügelte Phrase die häufig eine staubtrockene Power Point Präsentation von Sicherheitsdienstleistern abrundet, und der auf der Straße geschickt genug gefragt, der eine oder andere Bundesbürger zustimmen würde, ohne eine Anekdote mit Polizeierfahrungen zum Besten geben würde.
Das diverse Sicherheitsfirmen aber schon mit Vorfällen durch äußerst dubiosen Personaleinsatz in hochkritischen Bereichen zu kämpfen hatten, wird dort gerne verschwiegen. Und hiermit meine ich nicht die Tür der örtlichen Diskotheken.
Mitfliegern. Die Sicherheit im Staat, am Flughafen kann nur durch Polizeibeamte, hier lege ich besonderen Wert auf Beamte die durch ihren Eid an unser Grundgesetz gebunden sind, aufrecht erhalten werden. Zur Sicherheit gehört auch der Datenschutz der von privaten Firmen nicht gewährleistet werden kann.
Die Stammtischparolen werden vielerorts auch von unverantwortlichen Politikern verbreitet die angeblich Geld sparen wollen. In Frankfurt (Flughafenskandal) sind diese mit den Betreibern eng verbunden.
Die privaten Sicherheitsdienste bezahlen ihre Mitarbeiter sehr schlecht. Lohndumping ist an der Tagesordnung. Die Ausbildung ist minimal.
Man sollte Duisburg nicht mit einem Flughafen vergleichen. Die dort gemachten Fehler müssen rückhaltlos aufgeklärt werden.
Da gibt es auch nicht viel zu polemisieren. Ich würde mich jedenfalls sicherer fühlen wenn die Sicherheitsfrage an Flughäfen von der Polizei ausgeübt wird.
Bilden sie mit dieser Ansicht ein Novum.
Die Geschäftslücke die private Sicherheitsdienstleister auffüllen, existiert nicht nur, weil man an verschiedenen Stellen Geld sparen möchte, und eben privatisiert, sondern weil die Akquisiteure der Sicherheitsfirmen sehr gut das Image des faulen, unachtsamen, arbeitsscheuen und nur die Tage bis zur Pensionierung oder an die Schreibtisch Versetzung zählenden Deutschen Polizisten vermitteln können.
"Das sind eben einfach nur Beamte" ist eine sehr geflügelte Phrase die häufig eine staubtrockene Power Point Präsentation von Sicherheitsdienstleistern abrundet, und der auf der Straße geschickt genug gefragt, der eine oder andere Bundesbürger zustimmen würde, ohne eine Anekdote mit Polizeierfahrungen zum Besten geben würde.
Das diverse Sicherheitsfirmen aber schon mit Vorfällen durch äußerst dubiosen Personaleinsatz in hochkritischen Bereichen zu kämpfen hatten, wird dort gerne verschwiegen. Und hiermit meine ich nicht die Tür der örtlichen Diskotheken.
Mitfliegern. Die Sicherheit im Staat, am Flughafen kann nur durch Polizeibeamte, hier lege ich besonderen Wert auf Beamte die durch ihren Eid an unser Grundgesetz gebunden sind, aufrecht erhalten werden. Zur Sicherheit gehört auch der Datenschutz der von privaten Firmen nicht gewährleistet werden kann.
Die Stammtischparolen werden vielerorts auch von unverantwortlichen Politikern verbreitet die angeblich Geld sparen wollen. In Frankfurt (Flughafenskandal) sind diese mit den Betreibern eng verbunden.
Die privaten Sicherheitsdienste bezahlen ihre Mitarbeiter sehr schlecht. Lohndumping ist an der Tagesordnung. Die Ausbildung ist minimal.
Man sollte Duisburg nicht mit einem Flughafen vergleichen. Die dort gemachten Fehler müssen rückhaltlos aufgeklärt werden.
Da gibt es auch nicht viel zu polemisieren. Ich würde mich jedenfalls sicherer fühlen wenn die Sicherheitsfrage an Flughäfen von der Polizei ausgeübt wird.
Ich glaube kaum, dass das für die Behördenmitarbeiter Konsequenzen bedeutet. Insofern wird danach kein Hahn krähen, wie man am Beispiel Duisburg ja gerade sieht.
(@skozilas: http://www.das-dass.de/)
Wo das Problem tatsächlich liegt, dürfte kaum herauskommen, weil jeder die Schuld auf den anderen schiebt oder sie auf ganze Arbeitsgruppen verteilt und damit dafür sorgt, dass kein Schuldiger gefunden und somit auch niemand bestraft werden kann.
(s. grammatikalischer Unfug)
Bilden sie mit dieser Ansicht ein Novum.
Die Geschäftslücke die private Sicherheitsdienstleister auffüllen, existiert nicht nur, weil man an verschiedenen Stellen Geld sparen möchte, und eben privatisiert, sondern weil die Akquisiteure der Sicherheitsfirmen sehr gut das Image des faulen, unachtsamen, arbeitsscheuen und nur die Tage bis zur Pensionierung oder an die Schreibtisch Versetzung zählenden Deutschen Polizisten vermitteln können.
"Das sind eben einfach nur Beamte" ist eine sehr geflügelte Phrase die häufig eine staubtrockene Power Point Präsentation von Sicherheitsdienstleistern abrundet, und der auf der Straße geschickt genug gefragt, der eine oder andere Bundesbürger zustimmen würde, ohne eine Anekdote mit Polizeierfahrungen zum Besten geben würde.
Das diverse Sicherheitsfirmen aber schon mit Vorfällen durch äußerst dubiosen Personaleinsatz in hochkritischen Bereichen zu kämpfen hatten, wird dort gerne verschwiegen. Und hiermit meine ich nicht die Tür der örtlichen Diskotheken.
Mitfliegern. Die Sicherheit im Staat, am Flughafen kann nur durch Polizeibeamte, hier lege ich besonderen Wert auf Beamte die durch ihren Eid an unser Grundgesetz gebunden sind, aufrecht erhalten werden. Zur Sicherheit gehört auch der Datenschutz der von privaten Firmen nicht gewährleistet werden kann.
Die Stammtischparolen werden vielerorts auch von unverantwortlichen Politikern verbreitet die angeblich Geld sparen wollen. In Frankfurt (Flughafenskandal) sind diese mit den Betreibern eng verbunden.
Die privaten Sicherheitsdienste bezahlen ihre Mitarbeiter sehr schlecht. Lohndumping ist an der Tagesordnung. Die Ausbildung ist minimal.
Man sollte Duisburg nicht mit einem Flughafen vergleichen. Die dort gemachten Fehler müssen rückhaltlos aufgeklärt werden.
Da gibt es auch nicht viel zu polemisieren. Ich würde mich jedenfalls sicherer fühlen wenn die Sicherheitsfrage an Flughäfen von der Polizei ausgeübt wird.
und Hr Friedrich will die Bundeswehr im Inland und Voratsdatenspeicherung zur Terrorbekämpfung.
Hoffentlich schnallts jetzt jeder das die CDU/CSU geschürte Antiterrorhysterie Volksverdummung ist wenn es nichteinmal bemerkt wird wenn PERSONEN , die in einem SICHERHEITSRELEVANTEN Bereich, NICHT ihrer REGELMÄßIGEN Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden.
HALLO? Da wird ein riesen Aufwand betrieben um den Ökonormalbürger zu kriminalisieren und bei den Personen bei denen regelmäßige Kontrolle sinnvoll ist verpennt man diese.
Echt arm.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/er
...(damit die Stilkontrolle der Redaktion nicht anschlägt :-) )
Aber ja, Sie treffen es AUF DEN PUNKT:
Man will endlose Daten über jederman (SWIFT, Flugdaten_an_USA, VDS) aber versagt schon in der Pflicht.
Zynisch könnte man vermuten, das den Verantwortlichen/Handelnden in der Tiefe ihrer Seele klar ist, das der ganze Zinnober überflüssig ist und man sich deswegen keinen Stress macht.
...(damit die Stilkontrolle der Redaktion nicht anschlägt :-) )
Aber ja, Sie treffen es AUF DEN PUNKT:
Man will endlose Daten über jederman (SWIFT, Flugdaten_an_USA, VDS) aber versagt schon in der Pflicht.
Zynisch könnte man vermuten, das den Verantwortlichen/Handelnden in der Tiefe ihrer Seele klar ist, das der ganze Zinnober überflüssig ist und man sich deswegen keinen Stress macht.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren